Malaysia

Südostasien

Landesinformationen

Quick Facts

  • Amtlicher Name: Malaysia
  • Einwohner: 34,5 Millionen (Schätzung 2024)
  • Hauptstadt: Kuala Lumpur
  • Amtssprache: Malaysisch, Englisch
  • Religion: v.a. Islam
  • Währung: Malaysische Ringgit (MYR)
  • Beste Reisezeit:
    • Westküste: Dezember bis Februar
    • Ostküste: März bis Oktober
    • Borneo: März bis September/Oktober

Die malaiische Halbinsel wurde zu einem Handelszentrum in Südostasien als der Handel zwischen China und Indien zu florieren begann. Die ersten malaiischen Königreiche entstanden letztlich durch Häfen, die im 10. Jahrhundert gegründet worden waren. Der Islam kam im 14. Jahrhundert in Terengganu an.

Im frühen 15. Jahrhundert wurde das Sultanat Malakka gegründet, welches das Interesse von Portugal auf sich zog. Nachfolgend wurde der Hafen ein Zentrum der Kolonialisierung durch die Niederländer und Briten. Die britische Kronkolonie Straits Settlements wurde im Jahre 1826 gegründet. Nachfolgend gewann Großbritannien die Kontrolle über die restliche Halbinsel. Die vier nördlichen Staaten Perlis, Kedah, Kelantan und Terengganu waren bis ins Jahr 1909 unter der Kontrolle von Thailand. Das Gebiet des heutigen Staates Sabah war britisches Protektorat, welches ursprünglich zum Sultanat von Brunei und Sultanat Sulu gehört hatte. Das Waldgebiet von Sarawak war im persönlicher Besitz der Familie Brooke, die das Land als Lehen vom Sultan von Brunei erhalten hatte.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das heutige Malaysia (und später Singapur) durch Japan besetzt, was zu Bestrebungen der Unabhängigkeit des Landes führte. Die britischen Pläne nach Ende des Zweiten Weltkriegs, eine malaiische Union bzw. Föderation mit Singapur zu erschaffen, scheiterte letztlich und der malaysische Staat wurde gegründet.

Sehenswürdigkeiten und bekannte Orte

Südostasien

Fangen wir auf der Halbinseln an. Kuala Lumpur ist mit den Petrona Twin Towers, dem botanischen Garten, Chinatown und mehreren Museen ein Highlight an sich. Nicht weit entfernt liegen die Batu Caves. Zwischen Kuala Lumpur und Penang liegen im Landesinneren die Cameron Highlights, die u.a. durch den Teeanbau bekannt und Teil des Urdschungels/-walds sind. George Town auf der Penang-Insel wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und überzeugt mit Jetties, Murals und leckeren Gerichten. Daneben ist die Insel Langkawi, heutzutage vermutlich weniger unberührt wie ich sie vorgefunden hatte, ein beliebtes Reiseziel an der Grenze zu Thailand. Näher an der Grenze zu Singapur liegt Melakka. Dieser Ort, der ebenfalls in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, hat deutlichen portugiesischen (und niederländischen) Einfluss erlebt. Mehr im Westen, und folglich etwas weniger frequentiert, liegt der Taman Negara Nationalpark. An der Ostküste liegen die Perhentian Islands und Pulau Tioman, die sich für einen Strandurlaub eignen. Zudem bietet Pulau Tioman mehrere Tauchspots.

Hüpfen wir nach Borneo. Ein Highlight hier sind Orang Utans, von denen mir andere Reisende vorschwärmten. Dazu wurden mir von Dschungel, Berge und Inseln berichtet.

Meine kurze Rundreise durch Malaysia zwischen Mumbai und Singapur findet ihr hier:

Kulinarisches

Südostasien

Von den Sumpf- und Küstenwäldern, teils mit Mangroven, am Meer steigt das Land zur Mitte hin an. Auf der malaiischen Halbinsel ziehen sich Gebirgsketten bis in den Norden und auch auf Borneo finden sich Hügel und Gebirge im Landesinneren. Diese Geografie und die Geschichte des Landes beeinflussen natürlich die malaysische Küche, die eine eine bunte Mischung aus malaiischen, chinesischen, indischen und europäischen (z.B. portugiesische) Einflüssen aufweist. Zudem gibt es Unterschiede zwischen der Halbinsel und Borneo. Essen erhält man in Restaurants und, meist günstiger, in Hawker Center.

Das mehr oder weniger Nationalgericht ist Nasi Lemak, ein scharfes Reisgericht mit Gemüse und Fisch oder Fleisch. Besonders geliebt habe ich Laksa, Curries (z.B. Rendang), Satayspieße, aber auch verschiedene Suppen und, in Penang, Fischgerichte. Den indischen Einfluss merkt man bspw. an Roti Canai, den chinesischen an Hainanese Chicken Rice. Ais Kacang (ABC), den bunten Eisberg aus geschabtem Eis, süßen Bohnen, Mais, Gelee und Sirup, fand ich erst im Nachhinein besonders eindrucksvoll, während ich Teh Tarik (Milchkaffee) von Anfang an mochte. Das sind v.a. Speisen, die ich auf der Halbinsel vorfand. Nicht zu vergessen die vielen Früchte, wie Mangosteen, Bananen, Mangos, Durian, Jackfruit und Longan.

Fortbewegungsmittel

Einzelne Strecken werden mit einem Zug bedient, jedoch sind Busse das häufigere Verkehrsmittel. Zu den Inseln verkehren Schiffe und Flugzeuge. In KL selbst finden sich (fast) alle möglichen Arten der öffentlichen Verkehrsmittel.

Berichte

Hier findet ihr meine Berichte zu Malaysia: