Fahrt nach Melakka
Heute gibt es kein Foto für dich. Du weißt, was das bedeutet? Gestern standen eigentlich die Fahrt nach Melakka und Stadt erkunden auf dem Programm. Nach zig mal Umsteigen war ich endlich im richtigen Bus – und hoffte vergeblich auf ein weiteres Umsteigen. Der Bus alt, laut, unbequem und vor allem bergauf nur im Schneckentempo unterwegs. Dazu lief die Klimaanlage noch auf Hochtouren, so dass es selbst den Busfahrern zu kalt wurde und sie ihre Jacken anzogen – ah, deshalb gibt es Winterkleidung in den Läden. Auf der ganzen Fahrt machte der Bus gerade mal eine (!!!!) Pause, und dass obwohl es keine Toilette gibt. Dementsprechend musste ich wohl auf Trinken verzichten. An Schlaf war auf Grund der Lautstärke eh nicht zu denken. Nach 10 1/2 statt der angegeben 7 bis 8 erreichte ich endlich den Busbahnhof.
Regen in Melakka
Da es schon seit Stunden wie aus Kübeln goß und sich manche Straßen zu Bächen entwickelt haben, war meine Lust mit den Öffentlichen zu fahren und dann noch 10 Minuten zu Fuß zu gehen bei -10 auf einer Skala von 0 bis 10. Mit dem überteuerten Taxi gelang ich halbwegs trocken zum Hostel. Und dort stand ich erst einmal vor verschlossener Tür.

Der Besitzer kam nach einem Anruf relativ flott. Die Besichtigung der anscheinend schönen Stadt habe ich, auf Grund der Uhrzeit und der Nässe, auch gleich gestrichen. Am liebsten wollte ich schlafen, aber… außen war ein chinesisches Fest in voller Lautstärke im Gange. Normalerweise wäre ich hin gegangen, aber nach dem Tag reichte es mir. Im Endeffekt schaute ich mit einem einer Zimmerkollegin, die auf Bali ausgeraubt und der eine Rippe gebrochen wurde, einen Liebesfilm. Jetzt war mir schon alles egal. Auf das Bier dazu verzichtete ich freiwillig, da es nur Oettinger gab (die Malayen lieben es 😮 ).
Heute Morgen wurde ich wieder einmal zu früh geweckt. Ich werde später zum Busbahnhof fahren und mir ein Busticket nach Singapur besorgen. Ursprünglich wollte ich vorher mir doch noch die Stadt anschauen, aber es gibt noch kein Frühstück 🙁
Fahrt nach Singapur
Update: Inzwischen bin ich in Singapur angekommen und kämpfe mit der Tastatur des Hostels. Die Busfahrt war an sich unspektakulär: alter, aber zuverlässiger Bus mit harten Sitzen. Nachdem es draußen immer wieder regnet, halte ich mich aktuell noch lieber im Trockenen auf.