Montenegro

Landesinformationen

Quick Facts

  • Amtlicher Name: Montenegro
  • Einwohner: gut 600.000 (Schätzung 2022)
  • Hauptstadt: Podgorica
  • Amtssprache: Montenegrinisch
  • Religion: v.a. serbisch-orthodox
  • Währung: Euro
  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst

Ab dem Jahr 1516 regierten Fürstbischöfe (Vladika) das Fürstbistum Montenegro. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts waren sie gleichzeitig das geistliche und weltliche Oberhaupt der Montenegriner. Große Teile des heutigen Montenegro gehörten bis zum Jahr 1878 formal zum Osmanischen Reich. Mit den Beschlüssen des Berliner Kongresses entstand das unabhängige Fürstentum Montenegro, welches im Jahr 1910 zum Königreich Montenegro aufgewertet wurde. Als der Erste Weltkrieg endete, wurde der König durch Beschluss der Nationalversammlung gestürzt und Montenegro in das neu entstandene Königreich Jugoslawien eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Land nach der militärischen Zerschlagung Jugoslawiens durch deutsche Truppen als ein italienischer Marionettenstaat wiedererrichtet, was nicht lange währte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Montenegro eine Teilrepubliken der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Nach den Jugoslawienkriegen in den 1990er Jahren wuchsen die Differenzen zwischen Montenegro und Serbien. Im Jahr 2005 wurden erste Zahlungen als Entschädigung für Plünderungen und Verwüstungen in Kroatien während der Jugoslawienkriege vereinbart. Durch eine Volksabstimmung im Jahr 2006 wurde Montenegro ein unabhängiger Staat.

Sehenswürdigkeiten und bekannte Orte

Montenegro ist ein im europäischen Vergleich relativ dünn besiedeltes, waldreiches Gebirgsland, welches in eine Mittelmeerküste mit steilen, bekannte Buchten (u.a. Kotor), einem Karsthochplateau und Canyons (u.a. Tara-Canyon und Piva-Canyon) im nordmontenegrinische Hochgebirgsland aufgeteilt werden kann. Die Altstadt von Kotor steht auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Ein weiteres beliebtes Ziel ist die Altstadt von Budva. Ebenfalls an der Mittelmeerküste ist die Halbinsel Sveti Stefan zu finden. An der Küste finden sich auch Strände. Der Längste ist Velika plaža. Etwas weiter im Landesinneren befindet sich das Mausoleum auf Lovćen. Der Skadar See Nationalpark ist sogar beim Anflug auf den Flughafen von Podgorica zu sehen. Weiter im Norden befindet sich der Durmitor-Nationalpark.

Kulinarisches

Die Speisen in Küstennähe sind von Italien und Dalmatien geprägt und nutzen häufig Fisch und Meeresfrüchte. Im Landesinneren wird es herzhafter, bspw. mit Eintöpfen, Milchprodukten und Geräuchertem. Burek, wie im Foto, darf natürlich auch nicht fehlen.

Fortbewegungsmittel

Montenegro verfügt über die wichtige Bahnstrecke Belgrad–Bar sowie zwei Nebenstrecken. Ansonsten sind Busse ein beliebtes Fortbewegungsmittel.

Bericht

Hier findet ihr meinen Bericht dazu: