Singapur

Südostasien

Landesinformationen

Quick Facts

  • Amtlicher Name: Republik Singapur
  • Einwohner: gut 5,5 Millionen (Schätzung 2025)
  • Hauptstadt: Singapur
  • Amtssprache: Malaiisch, Mandarin, Tamil und Englisch
  • Religion: bunt gemischt, am ehesten Buddismus
  • Währung: Ausgeschrieben (Abk.)
  • Beste Reisezeit: ganzjährig je nach Aktivität; in der Regenzeit mehr Regen und weniger Touristen

Der Name Singapur entstammt dem Sanskrit und bedeutet Löwenstadt. Der Legende nach erreichte ein Prinz aus Palembang, der damaligen Hauptstadt des auf Sumatra beheimateten Srivijayareichs, die Insel und gründete darauf das Königreich Singapura. Nach seiner Ankunft soll der Prinz im Dschungel einen Löwen (eher malaysischen Tiger) gesehen haben. Von der Begegnung beeindruckt interpretierte er dies als gutes Omen und entschied sich dazu, den Ort Löwenstadt zu nennen. Das Wahrzeichen Singapurs ist entsprechend der Merlion, ein Fabelwesen mit einem Löwenkopf und einem Fischkörper.

Die ersten Aufzeichnungen Singapurs stammen aus chinesischen Texten aus dem 3. Jahrhundert. Demnach diente die Insel als Außenposten des Srivijayareiches. Am 28. Januar 1819 erreichte Sir Thomas Stamford Raffles, Handelsagent der Britischen Ostindien-Kompanie, Singapur und kurz darauf die erste britische Niederlassung. Bereits fünf Jahre später hatte die Ostindien-Kompanie die gesamte Insel vereinnahmt, die sie dem Sultan von Johor abkauft hatte. 1826 wurde Singapur Teil der Straits Settlements und anschließend zur britischen Kronkolonie. Singapur war zu dieser Zeit Umschlageplatz für Güter.

Im Zweiten Weltkrieg marschierten japanische Truppen in Malaysia ein und umzingelten die Insel. Die Briten unterlagen in der Schlacht um Singapur der japanischen Armee und kapitulierten. Die Japaner behielten die Insel bis zur japanischen Kapitulation im September 1945, woraufhin Singapur wieder unter britischer Herrschaft kam. Nach einem landesweiten Referendum wurde Singapur in eine Föderation mit Malaya, Sabah und Sarawak entlassen und folglich im Jahr 1963 unabhängig vom Vereinigten Königreich. Nach Unruhen wurde Singapur kurz darauf im Jahr 1965 unabhängig. ls einer der vier Tigerstaaten schaffte Singapur innerhalb einer Generation den Sprung vom Entwicklungsland hin zu einem Industriestaat, wie er jetzt ist. Genau diesen Sprung fand ich auf der Expo 2000 in Hannover so beeindruckend.

Sehenswürdigkeiten und bekannte Orte

Südostasien

Die Gardens by the Bay sind das Herzstück von Singapurs Vision einer Stadt in der Natur und zugegeben sind sie auch gut gelungen. Der OCBC Skyway war während meines Besuchs auf Grund des Wetters geschlossen, aber sah auch von unten zwischen den Supertrees spannend aus. Vom SkyPark Observation Deck des Marina Bay Sands kann man einen schönen Blick von oben auf die Gardens by the Bay – und natürlich noch mehr – werfen. Das Hotel ist zudem bekannt für seinen Infinity Pool, der allerdings nur seinen Gästen zur Verfügung steht.

Sentosa Island ist mehr oder weniger die Vergnügungsinsel Singapurs mit Aquarium (Mantarochen auf dem Boden liegend beobachten!), Freizeitparks, einem Wasserpark und mehreren Stränden.

Singapur hat ein echtes Chinatown mit Tempel (Buddha Tooth Relic Temple), Museen und Hawker Center. Wer chinesisches Essen probieren oder mehr zu den Einwanderern erfahren möchte, ist hier genau richtig. Zudem existiert ein Little India. Was Essen anbelangt: Hawker Center sind allgemein eine Sehenswürdigkeit und laden zum Schlemmen ein.

Singapore Zoo gilt als einer der besten Zoos der Welt. Neben der Night Safari, die ich mitmachte, bietet das Gelände inzwischen weitere Attraktionen, wie das Bird Paradise und die River Wonders. Man kann leicht, insbesondere mit diesen Neuerungen, einen oder zwei Tage hier verbringen.

Singapur ist nicht nur Stadtstaat, sondern auch von Natur umgeben. Botanic Gardens waren das erste Weltkulturerbe von Singapur und enthalten einen National Orchid Garden, der mit zig Orchideen aufwartet. Weitere Beispiele sind Fort Canning Park, das Bird Paradise im Mandai Wildlife Reserve und das Bukit Timah Nature Reserve. Wetlands und andere Parks laden zudem zum Verweilen ein.

Meine Rundreise bis nach Singapur findest du hier:

Kulinarisches

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Singapur ist multiethnisch, was sich auf die Speisen und Getränke auswirkt. In Hawker Center – und Restaurants – findet man chinesisches, malaysisches, aber auch indisches und koreanisches Essen. In Chinatown ist natürlich v.a. chinesisches Essen zu finden, während Little India mit indischer Küche aufwartet. Ich selbst bevorzugte Hawker Center auf Grund der Auswahl und des Preises. Bekannte Gerichte sind Chili Crabs, Laksa (wie in Malaysia), gebratene Nudeln, Roti Prata und Kaya, ein leckerer Brotaufstrich ähnlich wie Curd (also Ei-basiert), nur mit Kokos und Pandanextrakt. Ich selbst war u.a. von Kalamansi-Limo so überrascht, dass ich Kalamansi zu Hause auch kaufte. Ein weiteres Highlight, zugegeben eher indisch, für mich war ein Mangosalat.

Fortbewegungsmittel

Ich nutzte Auto/Taxi, Bus und Transit.

Berichte

Hier findet ihr meine Berichte dazu: