Schweiz

Basel

Landesinformationen

Quick Facts

  • Amtlicher Name: Schweizerische Eidgenossenschaft
  • Einwohner: gut 9 Millionen (Schätzung 2025)
  • Hauptstadt: Bern
  • Amtssprache: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch
  • Religion: v.a. ohne Religionszugehörigkeit und katholisch
  • Währung: Schweizer Franken (Fr., CHF)
  • Beste Reisezeit: ganzjährig je nach Aktivität

Das Gebiet der heutigen Schweiz ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Erst nach der letzten Eiszeit wurde das Schweizer Mittelland durch die Pfahlbauer insbesondere um die Seen dichter besiedelt. Mit dem Beginn der Eisenzeit setzte die keltische Besiedlung des Mittellands ein. Vor der Eroberung durch die Römer lebten laut Aufzeichnungen von Julius Caesar verschiedene keltische Stämme und Völker, wie die Helvetier (Mittelland) auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Im Zuge der Ausdehnung des Römischen Reiches die Alpen wurde das Gebiet ins Römische Reich integriert und die Bevölkerung romanisiert. Ein Überbleibsel aus der Zeit ist Augusta Raurica in der Nähe von Basel. In der Spätantike wurden die Schweizer christianisiert.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten die Burgunder und Alamannen das Land. In den zur Römerzeit stärker besiedelten Gebieten der Westschweiz sowie in den Alpentälern hielten sich romanische Sprachen und das Christentum, während sich in der Nordschweiz das germanische Alemannisch verbreitete. Bis ins Jahr 746 unterwarfen die Franken die Burgunder und Alemannen, womit das Gebiet der heutigen Schweiz Teil des Fränkischen Reiches wurde. Die drei Urkantone Uri, Schwyz und (unsicher) Unterwalden schlossen im Jahr 1291 nach dem Tod des habsburgischen Königs Rudolf I. im Jahr 1291 einen Bund zum Schutz ihrer Freiheiten. Im Nachgang gab es mehrere Auseinandersetzungen u.a. mit den Burgundern (Burgunderkriege und Schwabenkrieg als Beispiele). Die Expansion in die Alpenpässe sorgte dafür, dass die Schweiz auch in die italienischen Kriege hineingezogen wurde. Aus dieser Zeit stammt auch die Schweizergarde, die Papst Julius II. im Jahr 1506 gründete.

Angesichts der Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges beschloss die Eidgenossenschaft im Jahr 1647 die bewaffnete Neutralität und verhielt sich in den nachfolgenden Kriegen weitgehend neutral – sofern die Schweiz ein eigener Staat war. Im Jahr 1798 wurde die Eidgenossenschaft von Frankreich besetzt und als helvetische Republik einverleibt. Nach mehreren Staatsstreichen und Aufstands beschloss Napoleon Bonaparte im Jahr 1803 der Schweiz wieder eine föderalistische Verfassung mit autonomen Kantonen zu geben, was im Wiener Kongress bestätigt wurde. Nach internen Kriegen und Scharmützeln wurde die Schweiz in einen modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der Kantone eingeschränkt. Als Hauptstadt wurde Bern festgelegt.

Sehenswürdigkeiten und bekannte Orte

Basel

Die Schweiz hat mehrere Stätten in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Dazu zählen die die Berner Altstadt, das Stiftsbezirk St. Gallen, das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair, die Festung von Bellinzona, der Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, Monte San Giorgio am Luganersee (Fundstätte für Fossilien aus der Mitteltrias), die Weinberg-Terrassen von Lavaux, Tektonikarena Sardona, die Rhätische Bahn, die Zwillingsstädte La Chaux-de-Fonds und Le Locle und prähistorische Pfahlbauten wie in den Nachbarländern in den Alpen.

Dies zeigt bereits, dass Kultur, Geschichte und Landschaft sehenswert sind. Weitere Beispiele für Landschaft sind das Jungfraujoch, das Matterhorn der Rheinfall (geteilt mit Deutschland) und der Vierwaldstättersee. Schloss Chillon am Genfersee, Luzern, Zürich und Basel sind Beispiele im Bereich Städte und Burgen. Der Bernina Express und der Glacier Express sowie der Gotthardpass und der Furkapass sind bei berühmten Bahnstrecken und Pässen zu nennen. Brauchtümer sind Teil des immateriellen Erbes der Schweiz, teils regional unterschiedlich und können auch einen Grund für eine Reise darstellen, bspw. um die Fasnacht zu erleben.

Kulinarisches

Zürich

Der höchste Punkt in der Schweiz ist dieDufourspitze (4634 m) an der Grenze zu Italien. Der tiefste Punkt ist das Ufer des Lago Maggiore (193 m), ebenfalls an der Grenze zu Italien. Die Schweiz lässt sich landschaftlich in den Jura, das dichtbesiedelte Mittelland und die Alpen mit den Voralpen gliedern. Entsprechend bergig ist es, was natürlich auch Auswirkungen auf die kulinarischen Genüsse (Käse) hat. Die Schweizer Küche verbindet Einflüsse aus der benachbarten deutschen, französischen und italienischen Küche, wobei sie regional unterschiedlich ist.

Typische Gerichte sind Käsefondue, Raclette, Älplermagronen und, je nach Region (deutschsprachige Schweiz), Rösti (oder auch faules Rösti). Bekannte Produkte in Supermärkten sind Birchermüsli, Toblerone, Schweizer Schokolade und Schweizer Käse (wie Vacherin Ofenkäse). Der Cervelat ist die wohl beliebteste Wurst der Schweiz. Bei Cervelat kann ich panierte Cervelat mit Käse-Hörnli anbieten. Bei den Getränken kann man Rivella und Ovomaltine nennen. Aus St. Gallen gibt es eine Bratwurst und Brot.

Gehen wir wieder zu den regionalen Unterschieden. Neben Rösti findet sich in der deutschsprachigen Schweiz noch einiges. In Appenzell sind bspw. Biber (Lebkuchen) und Käse bekannt. Bei Bern denke ich an die Berner Platte. Graubünden hat u.a. Birnbrot und Nusstorte zu bieten. Aus der Zentralschweiz stammen die Älplermagronen und verschiedene Käsegerichte. Züri-Gschnätzlets enthält schon den Namen Zürich. In der Romandie sind Käsefondues, Käseschnitte und das Walliser Raclette beheimatet. In der Gegend des Genfersees, Neuenburgersees und Bielersees sind Fischgerichte beliebt. Im Wallis gibt es weiter Trockenfleisch, Roggenbrot, Gesottenes und Walliser Safran. Mit Tessin verbinde ich mit Polenta, Maroni und Vermicelles.

Fortbewegungsmittel

Ich nutzte in der Schweiz hauptsächlich Züge und das Auto. In wenigen Ausnahmen stieg ich auf den Bus um. Sowohl Züge als auch Busse waren für mein deutsches Verständnis überraschend pünktlich. Je nach Berg und See kann man auch von Bergbahnen und Fähren Gebrauch machen.

Berichte

Hier findet ihr meine Berichte zur Schweiz: