Bundeslandesinformationen
Quick Facts
- Name: Nordrhein-Westfalen
- Hauptstadt: Düsseldorf
Sehenswürdigkeiten und bekannte Orte
Nordrhein-Westfalen besitzt mehrere UNESCO-Welterbestätten. Der Aachener Dom dürfte der bekannteste sein. Er wurde bereits im 8. Jahrhundert begonnen und ist damit einer der ältesten Kirchenbauten in Deutschland. Auf dem Krönungsstuhl wurden 30 römisch-deutsche Könige gekrönt. Der Domschatz, der als historisches Erbe gilt, kann gesondert besichtigt werden. Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sind prächtige Rokokoschlösser der Erzbischöfe von Köln. Der Kölner Dom ist die größte gotische Kirche in Deutschland. Heute ist die Zeche und Kokerei Zollverein in Essen ein Denkmal und Museum der Industriekultur im Ruhrgebiet. Früher war es die größte und modernste Steinkohle-Förderanlage der Welt. Zu guter Letzt ist das karolingische Westwerk und Civitas Corvey in Höxter als das älteste erhaltene Westwerk zu nennen.
Weitere historische Bauwerke können mit den Wasserschlössern im Münsterland bestaunt werden. Das Münsterland gilt als „Land der 100 Schlösser“. Das Hermannsdenkmal in Detmold entstand in der Zeit des romantischen Nationalismus. Zu sehen ist ein überlebensgroßes Standbild des Cheruskerfürsten, der in der Schlacht beim Teutoburger Wald die Römer schlug.
Neben der Zeche in Essen gibt es weitere Industriekultur, beispielsweise mit dem deutschen Bergbau-Museum in Bochum und dem Dortmunder Hafen, der den größten Kanalhafen Europas darstellt. Das Gasometer in Oberhausen wurde im Jahr 1929 als Scheibengasometer errichtet und war der größte Gasbehälter Europas. Das Innere dient heute u.a. für wechselnde Ausstellungen.
Landschaftlich schön ist der Drachenfels mit Schloss Drachenburg im Siebengebirge. Seit dem Jahr 1883 ist die Drachenfelsbahn, die älteste aktive Zahnradbahn Deutschlands, in Betrieb. Zu den sehenswerten Verkehrsmitteln zählen die Kölner Seilbahn (verbindet beide Ufer des Rheins) und die Wuppertaler Schwebebahn.
Kulinarisches
Die traditionelle Küche im Rheinland zeichnet sich durch einfache, deftige Speisen aus. Landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Gemüse, Kartoffeln und Fleisch bilden die Grundlage der Küche. Wie überall gibt es auch hier regionale Unterschiede. Klassiker sind Himmel un Ääd (Himmel und Erde), Rievkooche (Reibekuchen) und Suurbroode (Sauerbraten). Weitere Beispiele sind Döbbekuchen (geriebenen Kartoffeln, Butter, Eier und Mettenden), Hämchen met suure Kappes (Eisbein mit Sauerkraut) und Endivien untereinander (Endivien mit Kartoffel, Speck und Zwiebeln).
Die traditionelle Küche in Westfalen zeichnet sich ebenfalls durch einfache, deftige Speisen aus, was auf die körperliche schwere Arbeit der eher ärmeren Bevölkerung zurückzuführen ist. Verwertet wurde alles, was die Ernte hergab. Das führte zu überwiegend Gerichte mit Kartoffeln (z.B. Westfälische Kartoffelsuppe oder Westfälische Potthucke), Kohl (z.B. Krautsuppe) und Wurzelgemüse, die durch Eier, Milch, Butter und Mehl aufgewertet wurden. Typische Gerichte sind Grünkohl mit Mettwurstenden und geräuchetem Speck und Dortmunder Salzkuchen (Kümmelbrötchen mit Mett und Zwiebeln). Etwas, was ich ich schon häufiger gekocht, aber nie verbloggt habe, ist Pfefferpotthast. Dazu passt Pumpernickel. Pumpernickel wurde auch zu Pumpernickelsuppe, -pudding und Westfälische Götterspeise weiterverarbeitet.
Korn und Bier sind in beiden Regionen bekannt. Eher modern ist die Currywurst, wozu es die passende Currywurstsauce gibt.
Berichte
Hier findet ihr meine Berichte dazu:





