Beim Blick durch alte Beiträge stellte ich entsetzt fest, dass ich gar keinen Überblicksbeitrag über meine Interrail-Reise in Skandinavien am Ende meines Auslandssemesters in Finnland habe. Das hole ich nun nach.
Schicker wäre eine Reise vor dem Herbstsemester gewesen, aber nachdem ich noch kurz vor meinem Flug nach Finnland für einen studentischen Verein reisen durfte, holte ich dies nach dem Herbstsemester, welches kurz vor Weihnachten endet, nach. Weihnachten und Silvester verbrachte ich noch an meinem Studienort und konnte finnische Weihnachtstraditionen bei befreundeten Familien erleben.
Am Neujahrstag ging es mit einem Flug nach Kopenhagen los, wo ich mir die Sehenswürdigkeiten von Kopenhagen und Malmö anschaute. Ich hatte, wie andere im Hostel, noch einen weiteren Ausflug in Dänemark überlegt gehabt, aber letztlich drehte ich lieber nochmal eine Runde durch Kopenhagen.
Die nächste Station war Göteborg. War das Wetter in Kopenhagen und Malmö noch frisch, grau und mit Pech leicht nieselig, schlug es in Schnee um. Mir gefiel die Stadt sehr gut, auch wenn ein botanischer Garten mit Pflanzen unter einer Schneedecke eher langweilig ist, wie ich feststellen musste.
In Oslo versank ich das ein oder andere Mal im Schnee. Nichtsdestotrotz ließ ich mir es nicht nehmen, das Freilichtmuseum und Wikingerschiffshaus zu besuchen – zu Fuß und nicht mit Öffis, wie ich es mittlerweile machen würde. Nach gut 20 km Spaziergang und häufiger bis zu den Knien im Schnee gönnte ich mir tatsächlich einen faulen Restnachmittag.
Am nächsten Tag ging es mit dem Zug nach Stockholm, wo ich von einer Bekannten, bei der ich übernachten durfte, abgeholt wurde. Am nächsten Tag schaute ich mir möglichst viel von Stockholm an, bevor ich mit der Fähre über Nacht nach Turku fuhr.
Ursprünglich wollte ich mir erneut Turku anschauen, bevor ich wieder zum Studienort zurückkehre, Sachen packe und heim fliege, aber das Wetter spielte erneut nicht mit. Würde ich Dinge anders machen? Natürlich, aber trotzdem bleibt die Reise unvergessen.



