Urlaub: Wilhelmshaven

Urlaub: Wilhelmshaven

Nach Bremen ging es ebenfalls vor kurzem für mich nach Wilhelmshaven. Wilhelmshaven ist der größte deutsche Marinehafen. Die Marine ist zugleich der größte Arbeitgeber und der zweitgrößte Bundeswehrstandort. Schöne Schiffe kann man da von weitem sehen. Dank der späten Anreise (Flug nach Bremen, dann weiter mit dem Zug) und der Termine am nächsten Tag blieb nicht viel Zeit für Besichtigungen. Das Wattenmeerhaus und Marinemuseum hätten mich interessiert, aber leider reichte die Zeit nicht. So musste ich mich mit der Innenstadt und einem Spaziergang begnügen, die mich jetzt nicht wirklich vom Hocker rissen. Zu Essen gabs Burger beim Sterntaler, welcher von unseren Gastgebern als schlechtes Restaurant bezeichnet wurde. Mit meinem Burger war ich trotzdem begeistern. Die Bar Celona bietet ein Mittagsmenü für 6,50 Euro inklusive einer sehr beliebten Crêpestation. Zwei Bilder vom Bremer Flughafen will ich euch nicht vorenthalten. Hanseatin 2.00 von der Freien Brau Union Bremen kannte ich noch nicht. Ich weiß jetzt zwar nicht, ob der Kollege noch einmal gegen mich Kickern würde, aber so konnten wir die Zeit bis zum verspäteten Boarding auch rumbringen.

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Urlaub: Bremen

Urlaub: Bremen

Vor kurzem ging es für mich beruflich in die Hansestadt Bremen. Trotz der beruflichen Termine gelang es uns kurz die Stadt anzuschauen und natürlich was zu verköstigen. Bremen war im frühen Mittelalter ein Missionsbistum, welches zunächst Sachsen, dann Skandinavien missionieren sollte. Mit der Reformation wurde Bremen zunehmend evangelisch. Etliche Kirchen zeugen von dieser Zeit. Natürlich schauten wir auch zum Rathaus und den Skulpturen, wie den Bremer Stadtmusikanten. Für das Loriot-Denkmal war ich am Morgen dann doch zu faul. Um ehrlich zu sein hätte ich eine größere Statue erwartet. Die Altstadt gefiel mir äußerst gut. Die Gruppe hatte Hunger, also ging es gleich in ein Restaurant. Den „Rest“ werde ich mir ein andermal anschauen dürfen. Das Restaurant unserer Wahl wurde der Kleine Ratskeller. Der Labskaus war genauso wie das Bier lecker. Panfisch probierte dann doch keiner, aber von Steak und den anderen Gerichten war jeder begeistert. Das gilt auch für die Bedienung und den servierten Schnaps. Besonders für die ausländischen Gäste aus unserer Runde war ein Handwerker auf der Walz der Höhepunkt des Abends, der uns auf Englisch ein wenig was zur Tradition und seiner Reise erzählte. Leider hatte ich nicht die Zeit mir mehr anzuschauen. Hoffentlich ein andermal. Ach ja, […]

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Bier: Metalfest in Plzen

Bier: Metalfest in Plzen

Ursprünglich wollte ich ja nur wissen, wo Amon Amarth auf Tour ist. Eine meiner Lieblingsbands hat ein neues Album herausgebracht und nachdem ich den letzten Auftritt in München verpasst hatte – am Wochenende vor meinem Rigorosum, während ich noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte – wollte ich es diesmal schlauer anstellen. Nur leider fand ich außer Festivals nichts in Deutschland. Irgendwie fiel mir in der Liste das Metalfest in Pilsen auf. Pilsen ist von München aus recht bequem zu erreichen und schon war ich neugierig. Die Tickets kosteten zu diesem Zeitpunkt umgerechnet 75 Euro für 3 Tage. Bucht man früher, kommt man sogar mit nur 50 Euro aus. Zwar nur eine Bühne, aber mei, mehr als eine Band gleichzeitig kann man sowieso nicht sehen. Kurz darauf waren zwei Festivaltickets gebucht, ein Wurfzelt gekauft, welches sich als zu klein herausstellte, und es ging mit dem Zug nach Pilsen. Nachdem wir zunächst zu weit gelaufen waren, kamen wir am schlecht ausgeschilderten Zeltplatz an. Im Gegensatz zu mir bekannten Festivals war nichts eingezäunt. Hieß man suchte sich einfach einen Platz aus und fertig. Leider wurde im großen Versorgungszelt fast die ganze Nacht über Musik gespielt. Nächstes Mal suchen wir uns wohl einen […]

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Bier: Brno

Bier: Brno

Vor kurzem führte mich der Weg nach Brno, Tschechien. Nachdem ich schon vor Jahren von damaligen Projektkollegen eingeladen wurde, es aber nie schaffte, kam ich nun beruflich in die Stadt, die stärker im Osten des Landes liegt. Brno ist mit knapp 400.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Tschechiens. Die Parklandschaft von Lednice und Valtice sowie das Haus/Villa Tugendhat wurden zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Bis 1945 hatte die mittelalterlich anmutende Stadt eine große deutschsprachige Minderheit. Viele Tschechen können ein wenig Englisch oder Deutsch, ansonsten kommt man immer noch gut mit Hand und Fuß zurecht. Die Altstadt kann man gut zu Fuß erkunden. Anreise Am einfachsten per Flugzeug nach Wien und dann weiter mit Zug oder Bus. Die meisten Tschechen bevorzugen den Bus, zumal es ein Busunternehmen gibt, der zum Normalpreis Sandwiches und Getränke verkauft. Ich nahm den Flixbus aus München. Hieß 9 Stunden Fahrt mit gutem Wlan, aber teils abenteuerlichen Straßen. Auf der Hinfahrt wunderte ich mich, dass ich irgendwann nicht mehr längere Dokumente auf dem Notebook lesen konnte. Auf der Rückfahrt war das Tischchen zu klein, um das Notebook drauf zu packen und so sah ich ein wenig was vom Weg. Wenn die Umleitung auf eine Straße führt, die normalerweise gesperrt […]

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Urlaub: Bad Säckingen

Urlaub: Bad Säckingen

Das schöne Wetter an Ostern lud nicht ein in einem Museum innen zu vergammeln, daher ging es von Colmar ohne Museum wieder weiter. Genauer gesagt führte der Weg über Breisach am Rande des Schwarzwaldes entlang nach Rheinfelden und Bad Säckingen. Zwischen Bad Säckingen (D) und Stein (CH) steht eine gedeckte Holzbrücke – die längste in Europa. Die Brücke wurde 1272 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die mussten wir uns natürlich anschauen. Daneben laden sowohl Altstadt als auch das Schloss Schönau mitsamt Park zum Spazieren ein. Im Schlosspark steht auch ein Cafe, bei dem man draußen mit Blick auf den Rhein hocken kann. Das naturtrübe Bier von Waldhaus kann ich übrigens empfehlen.

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Urlaub: Colmar

Urlaub: Colmar

Von Basel aus ist es nicht weit nach Colmar. Auch wenn die Zugverbindung sehr gut ausgebaut und erschwinglich ist, ist man mit dem Auto flexibler. Um die historische Altstadt findet man einige Parkhäuser und Parkplätze, so dass man ohne große Probleme die Besichtigung starten kann. Colmar kann man ebenfalls sehr gut zu Fuß erlaufen. Kaum ist man aus dem Parkhaus heraußen, wird man von den Kanälen und der Stadtmauer begrüßt. Besonders idyllisch ist Petite Venise mit seinen Kanälen, Blumen und Fachwerkhäusern. Hier kann man auch eine Kanalfahrt machen. Wir ließen Kanal Kanal sein und erkundeten die Altstadt lieber zu Fuß. Der erste Stopp war die Markthalle, in der viele einheimische Produkte gekauft und probiert werden können. Das Bier in der Markthalle soll übrigens sehr gut sein. Ich probierte nur die Weckli. Weitere Leckereien, die man probieren kann: Wein, Austern, Käse, Brezen, Flammkuchen und Kugelhopf.   Wer Glück hat, erlebt einen der Markttage oder ein kleines Konzert um die Kirchen. Mir gefiel, wie ein älteres Ehepaar zum Tanzen anfing und plötzlich immer mehr Paare sammelten und mitmachten. Auch wenn viele Touristenläden in der Altstadt liegen, kann man die ein oder andere Besonderheit finden. Bei mir waren das Karamellbonbons, getrocknete Früchte und […]

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