Urlaub: Stockholm

Nachdem ich schon Impressionen aus Stockholm zeigte, möchte ich euch kurz mitnehmen zu meinem ersten Aufenthalt in der schwedischen Hauptstadt vor Jahren. Ich startete am Morgen mit der Altstadt (Gamla Stan), eine der besterhaltensten in Europas, was zugleich das Herz von Stockholm ist. Das Zentrum der Altstadt ist Stortorget, ein Platz, wo der dänische König Christian II. 1520 beim Stockholmer Blutbad 82 Personen köpfen ließ. Hier befindet sich auch das Nobelmuseum und ein nettes kleines Café, in dem man auch was zu Essen erhält.

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In der Altstadt könnte ich mich zu Tode laufen, nachdem mich die Gassen und die Farben der Häuser begeistern. Weiter gings nach Riddarholmen, wo eine bekannte Kirche aus dem 13. Jahrhundert steht. Weiter südlich befindet sich die deutsche Kirche, deren Turmspitze mit 100 Metern der höchste Punkt der Altstadt bildet. Von hier aus kann man gut das Rathaus sehen. Das Rathaus lohnt sich auch selbst. Im Rathaus befindet sich der blaue Saal, der nicht blau ist und wo jedes Jahr das Nobelpreisbankett stattfindet. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des 155 Meter hohen Kaknästurms. Aussicht muss sein.

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Weiter führte mich der Weg zum königlichen Schloss, wo mir scharenweise Russen über den Weg liefen. Das Schloss ist der Öffentlichkeit zugänglich, während die königliche Familie im Schloss Drottningholm auf der Insel Lovö lebt. Hierher habe ich es leider auf Grund der kurzen Zeit nicht geschafft. Von hier aus führte mich der Weg über die Inselchen Skeppsholmen und Kastellholmen über die Anlegestelle von kleineren Schiffen zu den Museen auf Djurgården.

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Auf der Insel befinden sich mehrere Museen, wobei ich mich für das Vasa Museum und das Freilichtmuseum Skansen entschied. Die Vasa war eine schwedische Galeone, die zu den größten und am stärksten bewaffneten Kriegsschiffen ihrer Zeit zählte. Nur leider sank sie bereits bei ihrer Jungfernfahrt nach nur 1300 Metern Fahrtstrecke bei normalen Seegang wegen schwerwiegender Konstruktionsfehler. Nach ihrer Auffindung und Bergung wurde sie restauriert und ist heute im Vasa-Museum zu besichtigen. Neben dem Schiff selbst sind das Leben ihrer Besatzung, Gegenstände und vieles mehr ausgestellt.

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Das Freilichtmuseum Skansen beherbergt viele alte Gebäude, wie eine alte Schule, eine Bäckerei, Kirchen und Bauernhäuser. Verkleidete Mitarbeiter erzählen, wie es früher in Schweden so war und nebenbei sieht man typische Tiere in Gehegen, wie Elche und Rentiere. Hier bin ich ewig herumgelaufen, da es viel zu sehen gibt und Schautafeln weitere Informationen liefern.

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Anschließend ging es für mich in die modernere Innenstadt, bevor ich abends mit der Fähre entschwand. Stockholm hat mir sehr gut gefallen. Wäre es Sommer gewesen und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich sicherlich noch eine Schärenrundfahrt unternommen. Eine solche habe ich bereits in Helsinki mehrfach gemacht und ist definitiv empfehlenswert. Drottningholm wäre ebenfalls einen Ausflug wert gewesen.

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