Urlaub: zu den Märkten der Welt

Ich liebe ja im Urlaub und auf anderen Reisen auf Märkte zu schauen. Zu sehen, welches Obst und Gemüse feil geboten wird, wie die Preise sind und welche regionale Spezialitäten es gibt. Natürlich versorge ich mich auch ein wenig während der Reise und kaufe Mitbringsel ein. Viele Markthallen haben zudem kleine Restaurants integriert, die eine schöne Auswahl an Speisen bieten. Claudia von Dinner um 8 hat mit ihren Reisen zu den Märkten der Welt vorgelegt. Das brachte mich auf die Idee die Märkte auf dem Blog zusammen zu stellen. Leider sind schöne Märkte vor meiner Blogzeit nicht dabei, wie einer in Venedig, Barcelona, Tampere oder Hämeenlinna. Die in China fand ich jetzt weniger sehenswert muss ich zugeben. Einen ersten Überblick über besuchte Märkte gab ich bereits 2013, aber seitdem hat sich einiges getan.

Urlaub: zu den Märkten der Welt

Die Münchner Großmarkthalle ist natürlich als Münchnerin ein besonderes Erlebnis. Über eine Führung schaute ich das restliche Markttreiben an. Meinen Besuch auf dem Naschmarkt habe ich wohl nicht verbloggt.

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Die Markthalle in Rotterdam ist ein besonderes Erlebnis. Von italienischer Antipasti, französischem Gebäck über chinesischen Kuchen zu holländischem Käse bekommt man fast alles. Ich wählte zunächst einen Smoothie und Käse to go. Später kam ich zurück und probierte Pommes mit Satésauce und wieder Käse to go.  Vor der Abreise besorgte ich mir hier auch Karamellwaffeln, Streusel, Lakritze und Ziegenkäse mit Lavendel als Mitbringsel.

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Oliven! Berge an Oliven gabs in Thessaloniki neben Olivenöl und Haushaltsgeräten. Neben Oliven gingen auch Korinthen und Ouzo mit nach Hause. In Athen besuchte ich keinen Markt.

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Vom Markt in Porto war ich einerseits total begeistert, andererseits aber auch erschrocken. Das Marktgebäude muss einmal wirklich hübsch gewesen sein, aber mir kam es etwas herunter gekommen vor. Die Auswahl war allerdings überwältigend. Die Weinbergpfirsiche hatten es mir angetan.

Wandern wir von Portugal weiter nach Italien. Roms Marktbesuch fiel leider buchstäblich ins Wasser. Peschiera ist mir dafür noch in guter Erinnerung. Die Orangen! Der Fisch! Die Antipasti! Ich würde am liebsten mich hinbeamen. Auch gut ist mir ein Markt in Venedig in Erinnerung geblieben. Fisch kauften wir keinen, aber dafür umso mehr Orangen. Das Essen war deutlich günstiger als beim Supermarkt am Campingplatz in der Nähe. Von Bassano del Grappa sind mir die getrockneten Steinpilze in Erinnerung geblieben.

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Der Markt in Riga erhielt einen eigenen Blogbeitrag. Die Auswahl fand ich überwältigend, nur leider reiste ich nur mit Handgepäck. Ansonsten wären sicherlich Honig und Fisch im Koffer gelandet. So musste ich mich mit einer Schale Erdbeeren und Manti im uigurischen Restaurant zufrieden geben.

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Kein typischer Markt ist der Plac Nowy Markt im Kazimierz-Viertel in Krakau. Die Auswahl an Zapiekanka ist dafür umso besser! Vor allem Abends ist hier viel los, aber selbst tagsüber darf man auf sein Mahl warten. Natürlich musste ich eine Zapiekanka probieren – und rollte anschließend von den Ständen weg.

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In Vilnius war ich leider eine Stunde vor Marktschluss, wodurch schon viele Stände abgebaut waren. Es war trotzdem einer der Momente, wo ich meinen Handgepäckskoffer verfluchte. Am liebsten hätte ich hier Käse, Wurst, Honig und Knoblauch eingepackt. Mit alleine Handgepäck und die Flüssigkeitsregelung kam nur ein kleines Stück Honig mit.

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Ich war überrascht sogar ein Foto vom Markt in Helsinki zu entdecken. Der Wochenmarkt hatte damals einige frische Beeren, die natürlich probiert werden mussten. In Hämeenlinna probierte ich Obst (und kaufte Blumen für die Gastgeber) und in Tampere besorgte ich Flammlachs.

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In Malmö machte ich halt am kleinen Fischmarkt Fiskehoddorna. Hier hätte ich gerne eine Küche gehabt, um den Fisch zubereiten zu können. Ich war aber damals mit Interrail-Ticket unterwegs und schlief im Billig-Hostel ohne Küche. Schlechte Bedingungen für mehr als eine Fischsemmel.

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Mit London und Markt verbindet man den Borough Market, dem ich jedes Mal einen Besuch abstatte. Die Auswahl ist spitze und ich probier mich immer durch. Aber Mitbringsel habe ich um ehrlich zu sein hier noch nie gekauft. Für den Old Spitalfields Market war ich leider etwas zu früh dran.

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Wer in London ist, hat es nicht weit nach Greenwich. Natürlich schauten wir uns dort auch den Markt an – und blieben glatt zum Essen. Ich sage nur Schweinebauchwürfel in Brot und Beef Brisket.

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Der Markt in Québec ist zugegeben eher klein, bietet aber eine gute Auswahl. Besonders ist mir die Menge an Äpfeln, Birnen und Cider aufgefallen. Natürlich musste ein Ice Cider aus Québec mit!

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Der Markt in Boston war nach meinem Geschmack! Die Lebensmittel, die mich interessierten, waren einfach zu viele und so begnügte ich mich mit Lobster Mac’n’Cheese. Es war definitiv keine schlechte Wahl!

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Absolut umgehauen hat mich der Granville Market in Vancouver! Obst! Tonnen an Obst! Und dazu Salmon Jerky! Davon ging auch einiges mit nach Hause. Vor Ort probierten wir Kalamari und mehr.

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Ebenfalls begeistert war ich von den Märkten in Toronto. Insbesondere die günstigen Fisch- und Meeresfrüchtepreise hauten mich fast um, doch Hunger hatte ich da gerade nicht, also nichts gekauft. Ja, das war ein Fehler!

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Das erste Mittagessen in Melbourne gabs am Queen Victoria Market. Ich sorgte dafür, dass wir auch noch für die nächsten Tagen genügend Obst hatten.

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In Cairns probierte ich zum ersten Mal Lady Fingers – kleine Bananen – Paw Paw und vieles mehr. Vom Markt habe ich blöderweise keine Fotos gemacht. Tja, Pech gehabt!

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Den Fischmarkt in Sydney kann ich ganz klar für Foodies empfehlen! Die Führung war sehr informativ und kurzweilig und danach konnte man am Markt noch essen. Gratinierter Hummer gewann gegen Bugs. Vielleicht hätten wir doch beides essen sollen. Auf dem Weg zwischen diesen Stationen gibt es auch immer wieder Wochenmärkte, aber irgendwie verfehlten wir diese konsequent.

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Die Märkte in Marrakesch und Essaouira dürfen natürlich nicht fehlen. Gewürze, viele Menschen, eine gewisse Geräuschkulisse und viele unterschiedliche Gerüche. Natürlich gingen einige Gewürze mit, wie Fischgewürz, Fleischgewürz, Safran und mehr. Bei jedem Besuch am Marktplatz in Marrakesch gönnte ich mir einen frisch gepressten Saft. Auf die Hygiene achtete ich da lieber einmal nicht. Zudem kamen ein paar Schüsseln und anderer Kleinschrott mit.

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Gerüche bringen mich auch weiter, nach Mumbai. Als ich dort war, besuchte ich zunächst mit den Gastgebern den Markt. Der Markt war riesig und dabei ist er nur für die Nachbarschaft gedacht. Dort wurde mir Schmuck für die Hochzeit angeboten, den ich allerdings ablehnte. Zusätzlich wurde mir typisches Obst und Gemüse erklärt. Vieles konnte ich während meines Aufenthaltes tatsächlich probieren. Später schaute ich auch einmal alleine hin. Außer etwas Deko kaufte ich allerdings nichts.

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In Kuala Lumpur war der Markt gleich Fressmeile und keine Ahnung was gleichzeitig. Neben dem regelmäßigen Abendessen holte ich hier täglich frisches Obst und probierte damit Jackfruit, grüne Mangos, Bananen, Durian, pinke Pitahaya und keine Ahnung was noch. Zum Schluss nahm ich auch noch Mitbringsel in Form von Süßigkeiten mit.

Welche Märkte haben euch am besten gefallen? Zu welchen wollt ihr wieder hin?

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2 Kommentare

  1. Hallo Dani,

    die Markthalle in Rotterdam fand ich auch sehr schön. Wir haben dort Gewürze gekauft und leckere Süßigkeiten. Essen waren wir auch, Du sitzt dann sozusagen auf den Verkaufsbuden und hast einen tollen Blick über die gesamte Halle. Auch als Stadt fand ich Rotterdam sehr schön. Ich hatte ein völlig falsches Bild von der Stadt. Dafür bildet Reisen, dass man Vorurteile abbaut.

    Viele Grüße
    Moni

    1. Hallo Moni,

      mich hat die Auswahl einfach überwältigt. Daher konnte ich mich auch für keines der Restaurants entscheiden und landete so auf einem Festival mit leckerem Essen. Vielleicht beim nächsten Mal. Aber das ist tatsächlich ein Vorteil von Reisen: man lernt neue Städte und Gerichte kennen, gleichzeitig baut man Vorurteile ab. Und ich sollte mal wieder Pommes mit Satésauce und Zwiebeln machen 😀

      Viele Grüße
      Dani

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