Reise: Thessaloniki

Nachdhem ich euch die letzten beiden Wochen von Bratislava und Rostock erzählte, geht es diesmal nach Thessaloniki. Ursprünglich wollte ich unbedingt Tintenfisch essen, in einer typischen Ouzoria hocken und Neues probieren. Wie es so manchmal geht, wurde nichts daraus. Dafür habe ich für euch ein paar Sehenswürdigkeiten eingepackt. Die antiken Bauwerke der Stadt gehören auch zum UNESCO Weltkulturerbe. Das war übrigens der Ausblick von meinem Hotel, das praktischerweise in der Nähe des Kongresszentrums lag.

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Der weiße Turm ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von Thessaloniki und liegt an der Uferpromenade. Der Turm wurde während der osmanischen Zeit als Gefängnis benutzt und ist 33 Meter hoch. Das Museum im Inneren ist sehenswert und wer, wie so ziemlich überall in Griechenland, einen Studentenausweis hat, kommt umsonst rein. Ganz oben gibts auch ein Cafe.

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Hier der Ausblick von der Uferpromenade.

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In Thessaloniki kann man sich Dank der vielen Hinweisschilder sehr gut orientieren. Sie zeigen normalerweise auch die Zeit an, die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad irgendwohin braucht. Manchmal stehen auch die verbrauchten kcal droben.

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Die Markthalle stellt das Paradies für Foodies dar. Bitte schaut Vormittags vorbei, ansonsten schaut es so leer wie hier aus. Ich bin später noch paar Mal durchgelaufen. Man bekommt wirklich alles, von Oliven, Gemüse, Obst, Olivenöl über Ouzo und Haushaltsgeräte.

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Überall in der Stadt findet man auch archäologische Funde und Schätze

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sowie nette Oasen.

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Das ist der Galerius-Bogen, der zusammen mit Rotunda aus der Zeit des Galius stammt.

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Hier gibts übrigens noch ein Museum.

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Überall, also vor den Sehenswürdigkeiten und bei den Ausflugsbooten, findet man fahrende Verkäufer mit den Sesamkringel – unbedingt probieren! Die Kringel gibts in groß und dünn sowie klein und etwas dicker.

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Wenn man an der Uferpromenade entlanggeht, kommt man entweder zum Hafen oder hier zu diesen Regenschirmen. Sitzplätze am Boden inklusive. So kann man die Sonne und ein kühles Getränk genießen.

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Ach ja, Ausflugsboote. In der Nähe vom weißen Turm gibt es kostenlose Hafenrundfahrten, allerdings muss man sich ein Getränk kaufen. Der Ausblick ist ganz nett. Das hier ist Frappé, den es fast überall gibt und der mit Kaffeepulver und Milch sowie meist Vanilleeis hergestellt wird.

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Hier mal die Aussicht auf Thessaloniki von so einem Boot.

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Faszinierend fand ich das byzantinische und das archäologische Museum, wobei mir letzteres fast noch einen Ticken besser gefiel. Man erfährt viel über die Geschichte der Region.

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Wer gerne einen Ausblick genießt, soll zur Stadtmauer in die Oberstadt gehen. Von der Burg aus kann man ganz Thessaloniki überblicken und aufs Meer schauen. Zudem hats in der Oberstadt interessante alte Häuser.

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Natürlich gabs bei der Konferenz auch gutes Essen. Ich habe hier nur die Nachspeise fotografiert, aber ich kann euch sagen, dass Crepe mit Manouri Käse und Aubergine sowie Basilikum-Tomaten-Coulis, italienischer Salat mit Hähnchenfleisch, Tomaten und viel Parmesan sowie Pork Loin lecker schmecken (ok, letzteres war fast ein wenig trocken). Das Dessert bestand aus Choux gefüllt mit Cointreau Creme, Valrhona Schokisauce und Mandeln.

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Natürlich gehts bei mir nicht ohne Mitbringsel: feinen Ouzo, Korinthen, Pinienhonig, Oliven, ein Glas (was ich auch hierzulande hätte kaufen können) und ein Servierbrett.

 

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