Oman

Maskat

Landesinformationen

Quick Facts

  • Amtlicher Name: Sultanat Oman
  • Einwohner: 5,5 Millionen (Schätzung 2025)
  • Hauptstadt: Maskat
  • Amtssprache: Arabisch
  • Religion: Islam
  • Währung: Rial Omani (OMR)
  • Beste Reisezeit: Herbst bis Frühling

Das Gebiet von Oman war bereits in der Steinzeit besiedelt. Oman war um 3000 v. Chr. den Sumerern in Mesopotamien bekannt. Nach der Übernahme des Islams um das Jahr 630 wurde Oman Teil des Kalifats der Umayyaden und Abbasiden. Im Kampf gegen Eindringlinge wurde Oman unter der Yaruba-Dynastie ab dem Jahr 1624 vereinigt. Nach der Vertreibung der Portugiesen Mitte des 17. Jahrhunderts (vgl. auch VAE) stieg Oman zur Seemacht im Indischen Ozean auf. Ein Beispiel ist die Insel Sansibar, die 1840 zur Residenz erklärt wurde. Maskat wurde ein bedeutender Handelsplatz zwischen Arabien und Indien. Zudem wurde Sklavenhandel betrieben. Um das Jahr 1750 wurde die Said-Dynastie begründet, die in Oman bis heute herrscht. Ab 1798 gewann Großbritannien an Einfluss. Nach dem Verlust der Insel Sansibar im Jahre 1856 begann der wirtschaftliche Niedergang des Landes. Obwohl formal unabhängig, geriet Oman Ende des 19. Jahrhunderts in faktische Abhängigkeit von Großbritannien. Die britische Vorrangstellung endete insbesondere infolge des 1968 angekündigten Abzuges der britischen Truppen. Erst mit dem Beginn der Erdölförderung und dem Regierungsantritt von Qabus ibn Said im Jahr 1970 kam es zu ersten Reformen. Oman ist im Verhältnis zu VAE verhältnismäßig konservativ. Durch seine vermittelnde Rollen bei Konflikten gilt Oman auch als die „Schweiz der arabischen Welt“.

Sehenswürdigkeiten und bekannte Orte

Maskat

In Maskat konnte ich die Sultan-Qabus-Moschee, die Corniche und einen Souk sowie Markt bewundern. Die Festungen von Nizwa und Bahla zählen zu weiteren Highlights des Landes. Ansonsten bietet die Natur auch einiges: Wüstenlandschaft Wahiba Sands, Schluchten und Oasen bei Wadi Shab und Wadi Bani Khalid, Kratersee Bimmah Sinkhole, Ras Al Jinz Schildkröten-Reservat und endlose Dünen in der Rub al-Chali als Beispiele.

Kulinarisches

Die omanische Küche ist eine Mischung aus arabischen, persischen, indischen, ostafrikanischen und mediterranen Einflüssen. Shuwa ist ein bekanntes Festtagsgericht. Reisgerichte wie Biryani und Majboos finden sich neben gegrillten Fischen oder gegrilltem Fleisch. Omanisches Brot (Khubz Ragag / Mushaltat) war für mich ein Highlight am Morgen zu Chai-Tee. Als ich vor Ort war, gab es gerade viele Datteln zu kaufen.

Fortbewegungsmittel

Im Land gilt das Auto als Hauptfortbewegungsmittel. Zwischen Orten sowie in mindestens Maskat fahren auch Busse. Ich nutzte letztlich in Maskat einen Fahrer.

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