Jahresrückblick 2019

Zacusca

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die letzten Stunden sind schon angebrochen. Die meisten von euch werden sich langsam an die Silvestervorbereitungen machen, oder? Ich sitze jetzt vermutlich entweder im Zug oder demnächst und fahre von Leipzig nach München, wo ich dann von der FF Silvesterbereitschaft haben werde. Natürlich ist auch für gutes Essen gesorgt! Damit das Foodbloggerjahr 2019 gut abgeschlossen werden kann, braucht es eine Bilanz. Nachdem Sina, die Giftigeblonde, und Sabine von Schmeckt nach mehr dieses Jahr pausieren, richten Sabrina und Steffen von Feed me up before you go-go die Foodbloggerbilanz #foodblogbilanz2019 aus. Wie in den Jahren 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 nehme ich natürlich wieder gerne daran teil. Morgen könnt ihr übrigens in meinem Reiserückblick schmöckern.

Wie auch im letzten Jahr war die Freizeit auch durch ein, zwei durchaus zeitaufwändige Hobbies geprägt, wodurch ich den Blog auf einem eher niedrigen Niveau lies. Schöne Fotos gab es äußerst selten, aber zumindest habe ich weiterhin Spaß daran, und man bekommt meine Ergebnisse auch hin, wenn man nachkocht. Es hat alles seine guten und schlechten Seiten. Die Facebook-Gruppen habe ich zwar noch, bin aber eigentlich nicht mehr aktiv. Mal schauen, wie das im neuen Jahr ausgeht. Nun aber zur Bilanz.

 

1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

 

Cervelat

Als Beiträge von 2019 kann ich aktuell Mohnnudeln und Pfifferlingslasagne nennen. Mit Ceviche Classico und Papa a la huancaina habe ich es nach langem wieder einmal geschafft an einem Blogevent teilzunehmen, was natürlich einige Views und Kommentare einbrachte. Das ist etwas, was mich ärgert: ich schaffte es in diesem Jahr kaum bei solchen Events mitzumachen, dabei macht es durchaus Spaß.

Ein Dauerbrenner aus dem Jahr 2015 sind immer noch meine Cervelats, gefolgt von den Zuckerhut-Rezepten aus demselben Jahr. Möhrenkuchen (2018) und Ragout vom Rinderherz (2015) sind ebenfalls beliebte Artikel.

 

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Im Endeffekt sind es mehr als drei Artikel, aber man kann sie in zwei Themenblöcke einteilen. Zum einen waren das die Einmachrezepte im Herbst. Ich habe Zacusca, Do Chua, Letscho und Sauerkraut eingemacht und verbloggt. Zudem gab es Kimchi und andere Leckereien. Auch wenn ich bei Retten was zu retten ist ausgetreten bin, weil ich stellenweise zu wenig Zeit habe an Events teilzunehmen und ich nicht dauernd absagen will, ist mir das Thema selber machen und damit auch Einmachen wichtig, was man an der Seite Haltbarmachen auch sehen kann.

Zacusca

Zum anderen hat mich das Thema Plastik bzw. Plastikfrei beschäftigt. Zwar ist der aktuelle Trend Plastik zu vermeiden durchaus gut, aber die Alternativen sind häufig ökologisch nicht besser, wodurch ein einfaches Verbot zu kurz greift. Auch kann man Plastik nicht überall vermeiden, wenn ich z.B. Richtung IT (Beruf) und Feuerwehr (Hobby) schaue. Ferner müssten die großen Lebensmittelkonzerne und Supermärkte reagieren. Wenn ich mir die Verpackungen teils anschaue, bekomme ich zu viel, aber eine Plastiktüte, die ich mehrmals verwenden würde und die damit ökologisch besser wäre als eine einmal angewandte Papiertüte, wird verboten. Es fehlt finde ich ein ganzheitlicher Ansatz, der auch die Ökobilanz der Alternativen in Betracht zieht.

 

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich kam mal wieder zu wenig zum lesen 🙁 Dinner um Acht fasziniert mich mit ihren Reiseberichten und leckeren Rezepten, bei Giftigeblonde schaue ich gerne für Reiseberichte und Hausmannskost rein. Nachgekocht habe ich in diesem Jahr aus Feeds außer eine grüne Shashuka leider nichts.

 

4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Das waren eindeutig die Steaknudeln. Das ist ein typisches – zugegeben ein wenig vitaminreiches und fettarmes *hust*- Gericht im Gerätehaus, was es ab und zu auch daheim gibt. Meist wird es aber nicht so stark in Käse ertränkt.

20190411 204353

 

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Och, das übliche: Zeit. Gelöst habe ich es allerdings nicht wirklich. Es macht auch keinen Spaß, wenn man z.B. japanische Eier und Ramen kocht und dann gerade der Piepser geht. Das hat mich vor allem gegen Mitte des Jahres ab und an davon abgehalten etwas komplizierteres zu kochen, nachdem ich fast jedesmal beim Kochen unterbrochen wurde. Aktuell kommen die Alarme küchentechnisch praktischer rein. Ich hoffe es bleibt so.

 

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Auf Reisen probiere ich natürlich einiges aus, wie süße und salzige Pierogi oder Zapiekanki, eine Art Pizzabaguette. Den Feta in Filoteig aus Nordbulgarien habe ich natürlich auch gleich daheim ausprobiert, genauso wie Zacusca, den rumänischen Brotaufstrich. Nur leider habe ich beim Feta vergessen Fotos zu schießen. Zapienkanki möchte ich hier im neuen Jahr auch noch selbst vorstellen. Nicht zu vergessen den tschechischen Kartoffelpfannkuchen mit Speck!

Metalfest

Krakau

Krakau

Bulgarien

Ein Gericht aus meiner Jugend,  was ich nach langer Zeit wieder ausprobiert hatte, sind die Mohnnudeln. Süße Nudeln mit Vanillesauce, hier mit Powidl und Mohn. Ich sollte häufiger süße Nudeln kochen!

Mohnnudeln

Die Pfifferlingslasagne hat mich geschmacklich überzeugt, auch wenn ich ursprünglich was ganz anderes mit der Masse vor hatte, während ich bei Kirsch-Radieschen-Zwiebeln aus dem Backofen überrascht über die Kombination war.

Kirsch-Zwiebel-Radieschen

Pfifferlinglasagne

 

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Nachdem ich keine Suchbegriffe logge, kann ich diese Frage leider nicht beantworten. Ich könnte sie loggen, will ich aber nicht.

 

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Viel Spaß und mehr Zeit Gerichte auszuprobieren und andere Blogs zu lesen, auch wenn es auf Grund der „Hobbies“ nicht leicht fallen wird.

 

Guten Rutsch ins Jahr 2020!

Natürlich bin ich nicht alleine mit meiner Foodbloggerbilanz. Schaut doch bei Sabrina vorbei oder klickt euch durch die Liste.

Feed me up before you go-go
Zimtkringel
German Abendbrot
Wallygusto
Backina
Linal’s Backhimmel
Herbs & Chocolate
Chestnut & Sage
Schöner Tag noch
Danielas Foodblog
Unter Freunden
Dental-Food
Elbcuisine
Sanddorn & Seegras
Möhreneck
Happy plate
Jessis Schlemmerkitchen
Gekleckert
Die Küche brennt
Evchenkocht
Feines Gemüse
Magentratzerl
Ninamanie
Anna Antonia
Kochtopf
Liebe und Kochen
Elbgesund
Chez Kim-Joëlle
Gernekochen
Brotwein
Herzgedanke
Brittas Kochbuch
In die Küche. Fertig, los!
mus.er.me.ku
Mein wunderbares Chaos
Jenny is baking
Die Jungs kochen und backen
Löffelgenuss
Wolkenfees Küchenwerkstatt
Vive la réduction
Moeys Kitchen
Gut essen in München
Die Kunst des Backens
Veggielicious
Wienerbrød
Lunch for One
S-Küche
SOAP|KITCHEN|STYLE
Alle kochen

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