Jahresrückblick 2018

Wie auch in den letzten Jahren laden Sina, die Giftigeblonde, und Sabine von Schmeckt nach mehr zu einer Foodbloggerbilanz #foodblogbilanz2018 ein. Wie in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 nehme ich natürlich wieder gerne daran teil. Morgen könnt ihr übrigens in meinem Reiserückblick schmöckern.

Dieses Jahr war für mich geprägt durch einen neuen Job und ein etwas zeitaufwändiges Hobby, weswegen ich manchmal auch einfach keine Lust hatte neue Beiträge zu fabrizieren und insbesondere schöne Fotos zu schießen. Der Blog hier ist und bleibt ein Hobby und ich möchte damit kein Geld verdienen. Zwischendurch, während meiner Promotion, habe ich es mir überlegt, aber im Endeffekt sollen Essen, Trinken und darüber berichten weiterhin für mich Spaß sein. Mir ist es wichtiger, dass die Rezepte nachkochbar sind und die Ergebnisse so ausschauen, wie ich sie euch präsentiere, als Hochglanzfotos zu zeigen.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich war dieses Jahr die DSGVO. Ich musste mich schon in den letzten beiden Jahren beruflich damit ab und zu auseinandersetzen und habe den Blog diesbezüglich etwas schleifen lassen. Daher habe ich mich eine Woche im Urlaub hingesetzt und es so gemacht, dass ich mich damit wohlfühle. Heißt keine Google Fonts, keine Smileys, keine Gravatare, keine Google Maps, sondern OpenStreet Maps (OSM). OSM ist stellenweise genauer als Google Maps, hat vielleicht keine so schöne Oberfläche, ist aber lizenzkostenfrei und so wie ich es eingebunden habe, werden keine weiteren Cookies gespeichert. Neben den Karten für Restaurants in München und Australienreise habe ich nun für den Reisebereich mehr Karten eingebunden und werde auch zukünftig weitere erstellen und einbinden. Zudem habe ich die Statistiken umgestellt. Zuvor verwendete ich Google Analytics. Klar kann man die Statistiken weiterhin verwenden, aber ich wollte hier schön länger was ändern. Zunächst probierte ich Piwik/Matomo, was ich zumindest schon freundlicher fand. Schlussendlich bin ich bei einer Minimallösung hängen geblieben: die Daten werden nur für eine kurze Zeit gespeichert, die Lösung basiert nicht auf Cookies, ist anonym und ich erhalte kaum Infos. Nachdem es ein Hobby ist, reicht mir das aber auch. Dies macht nur die Beantwortung einzelner Fragen etwas schwerer. Zusätzlich habe ich meine Facebook-Seite eingestellt. Ich bin zwar noch in verschiedenen Gruppen Mitglied, bin jedoch eher selten online. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt.

So viel vorweg, nun zur eigentlichen Foodbloggerbilanz.

 

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?

 

Jahresrückblick 2018

Ein Dauerbrenner aus dem Jahr 2015 sind meine Cervelats, was mich überrascht. Zuletzt waren meine Zuckerhut-Rezepte auch sehr beliebt, neben den aktuellen Rezepte aus dem japanischen Grillbuch. Anfang des Jahres waren meine Fleischpflanzerl Dry Aged ein Renner.

 

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

 

Jahresrückblick 2018

Fleischpflanzerl Dry Aged möchte ich auch hier erwähnen. Mir ist gute Fleischqualität wichtig. Lieber gebe ich ein wenig mehr aus, habe dafür etwas leckeres. Man muss nicht täglich Fleisch essen. Zudem zeigt es meine Faulheit sehr gut: was einfaches kann auch lecker schmecken. Man braucht manchmal nicht viel, um etwas Besonderes auf den Tisch zu zaubern. Passend dazu veröffentlichte ich auch eine Rezension des Kochbuchs Backe, Brust und Bauch, aus dem ich schon das ein oder andere Rezept gekocht habe.

Jahresrückblick 2018

Fast untergegangen ist mein Beitrag Saison. Wenn ich Lust und Zeit habe, möchte ich die Kategorien Saison mit Kalender und Einmachrezepten erweitern und verschönern.

Jahresrückblick 2018

Als „dritten“ Beitrag möchte ich zwei Gerichte nennen, auf die ich ein wenig Stolz bin: Kaninchen mit Sauerampfer und Apfel sowie Bayerische Creme. Dieses Jahr habe ich mich sowohl an Gelatine-Rezepte als auch an Kaninchen gewagt und beides ist etwas geworden.

 

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

*Mist* Ich habe dieses Jahr deutlich zu wenig gelesen, ausprobiert und nachgemacht. Ich hoffe dies ändert sich mit dem neuen Jahr. Ich werde mich jedenfalls bemühen. Genannt werden sollte aber ein Rezept von Sina: slowenischer Gurkensalat mit Erdäpfeln. Das Gericht habe ich gleich nachgemacht, nachdem es online war und den Salat wird es sicherlich in Zukunft mehrmals geben.

 

4. Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Jahresrückblick 2018

Das ist bei mir eindeutig das Knoblauchbaguette aus einem brasilianischem Grillbuch – natürlich leicht variiert. Mir gefällt die leichte Kräuter- und Parmesannote zu dem Knoblauch, zudem ist es eine schnell gemachte Beilage zu Steaks während der Grillsaison. Also perfekt für mich!

 

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Och, die üblichen: zeitweise zu wenig Zeit, zwischendurch keine Lust und zu wenig Arbeitsfläche in der Küche. Letzteres möchte ich spätestens im kommenden Jahr durch eine klappbare Arbeitsfläche beheben.

 

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Ich habe Strudel für mich wieder entdeckt, nachdem ich zwar als Kind der Oma beim Strudelbacken „half“, aber erst in diesem Jahr meinen ersten Strudel probierte. Gelatine durch die Bayerische Creme, die einfache und zugleich leckere Küche in Riga und Vilnius – die drei Punkte sind nicht zu verachten. Aus Riga und Vilnius habe ich einige Rezepte mitgenommen, die ich irgendwann nachkochen möchte, wie die Zeppeline oder die Trockenobstsuppe.

 

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Nachdem ich keine Suchbegriffe logge, kann ich diese Frage leider nicht beantworten. Natürlich könnte ich dies loggen, will ich aber nicht.

 

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Viel Spaß!

 

Guten Rutsch ins Jahr 2019!

Natürlich bin ich nicht alleine mit meiner Foodbloggerbilanz. Schaut doch bei Sina vorbei oder klickt euch durch die Liste.

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12 Kommentare

  1. Ich fand Facebook noch nie toll, nur Gruppen lassen mich dort überhaupt noch bleiben.

    Danke für deinen Rückblick, ich wünsche dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein wundervolles 2019!

    1. So geht es mir aktuell auch. Wenn die Gruppen nicht wären, wär ich ganz von Facebook weg. Mal schauen, wie es sich im neuen Jahr entwickelt.

      Vielen Dank auch für deinen Rückblick und ein schönes Jahr 2019!

  2. Ja, ich probiere auch zu wenig aus: Sei es neue Lokale oder neue Rezepte. Oft fehlt einfach die Zeit. Und bei bewährten Gerichten muss man halt nicht lange überlegen und sie gelingen immer. Aber vielleicht habe ich im Neuen Jahr ja wieder mehr Lust auf Herausforderungen.
    Guten Rutsch & LG,
    Karin

  3. Ich habe mir auch vorgenommen, 2019 wieder mehr auszuprobieren und zu experimentieren. 2018 war ich dazu einfach zu faul 😉 Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr 2019!
    Viele Grüße und schöner Tag noch
    Juliane

  4. Oooh, Riga und Vilnius – schwärm! Ich ziehe den Hut vor dir, dass du dich durch die DSGVO allein durchgekämpft hast. Ich war wirklich dankbar, dass ich jemanden hatte, der sich darum kümmert! Jedenfalls wünsche ich dir und deinem Blog für 2019 alles, alles Gute!

    1. Die beiden Städte haben mir auch sehr gut gefallen. Zumindest war die DSGVO-Thematik nicht komplett neu und zur Not kann ich auch Skripten usw. So gesehen war es denke für mich leichter, aber einfach ist die Thematik nicht und sicher? Puuuh!
      Ich wünsche dir auch ein gutes neues Jahr!

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