Challenge: Wald

Diese Challenge mit dem Thema Wald war deutlich schwieriger als gedacht. Ich bin zwar mit dem passenden Buch ausgestattet, jedoch kam ich nicht immer an die Zutaten und wollte auch was neues präsentieren. Aber fangen wir am Anfang an. Mich interessiert es schon länger aus Blättern, Zapfen und Wildhopfen Liköre herzustellen. Genau das wollte ich auch erreichen. Durch das Buch Bäume kam ich dann aber auch dazu, mich mit mehr Aspekten zu beschäftigen.

Was kann man alles aus dem Wald verwenden?

  • Saft: Birkensaft, der wiederum zu Likör, Champagner oder Sirup wird. Ahornsirup ist auch nichts anderes
  • Blätter: Buchenblätter können beispielsweise in einen Likör wandern.
  • Blüten: Holunderblütensirup ist wohl ein bekanntes Beispiel.
  • Früchte/Zapfen und Beeren: Bucheckern kann man geröstet knappern oder auch wieder in einen Likör werfen. Beeren sind wieder für Saft, Likör, Gelee etc. zu verwenden. Zapfen, wie der Zirbenlikör, sind ebenfalls verwendbar.
  • Rinde: siehe Kork, wenn man mal vom Essen weggeht. Ein bestimmter Teil der Rinde schmeckt gekocht ähnlich wie Spaghetti (für die Pfadfinder).
  • Wurzeln: Bärwurz und Blutwurz sind zwei zumindest in Bayern bekannte Beispiele.
  • Moos und sonstige Gewächse am Boden: Isländisch Moos, z.B. als Tee

Grob gesagt alles was im Wald wächst. Dazu zählen auch Pilze, Blätter von Sträuchern für Tees und vieles mehr. Also was davon umsetzen, was auf später verschieben?

Challenge: Wald

Entschieden habe ich mich erst einmal für eine einfache Variante: Birkensaft ausprobieren! Während hierzulande Birkensaft eher ein seltenes Gut ist, findet er im Osten und im Norden noch immer Verwendung. Ich habe hier einen behandelten Birkensaft gekauft und hatte auch noch Birkensirup aus Island. Süßlich, relativ wenig Eigengeschmack, sicherlich gut als Schorle oder im Sekt. Birkenchampagner wird aus dem Birkensaft, wenn der unbehandelte Saft mit Zucker aufkocht und ihn mit Hefe, Franzwein und Zitrone versetzt. Nachdem ich keinen unbehandelten Saft hatte, muss dies noch warten. Wusstet ihr, dass man ein Birkenrindenbier herstellen kann? Ich vorher auch nicht. Das darf aber auch erst einmal warten.

Holundersirup habe ich bereits im Blog vorgestellt. Jetzt wäre Holundersekt an der Reihe, nur leider war der Holunder vor der Haustüre noch nicht so weit. Was noch nicht ist, kann aber noch kommen! Dadurch darf wohl oder übel die Holunderblüten-Hollandaise auch warten.

Zirbenlikör oder allgemein Likör aus jungen Zapfen steht ebenfalls noch aus. Ich muss dringend schauen, wo ich welche herbekomme. Wer Zirbenlikör schon einmal probiert hat, weiß, warum ich danach aus bin.

Bärwurz und Blutwurz wird aus der gesammelten Wurzel der Pflanze gewonnen. Wie Schnaps üblich, wird dieser gebrannt. Aus den Wurzen kann man aber auch Liköre ansetzen, was ich für den Herbst vorhab, wenn meine Mutter ihren Blutwurz erntet.

Kastanienmehl würde mich auch noch interessieren, aber dafür habe ich aktuell zu viele Mehlsorten im Schrank. Also wurde noch Buchenlikör aus den Blättern angesetzt. Wenn es Bucheckern gibt, kommen die ebenfalls in das Gefäß und eine Handvoll Bucheckern möchte ich im Herbst rösten.

Mal schauen, wie der angesetzte Buchenblätterlikör rauskommt #ausprobieren #likör #buchen #waldinderküche #selbstgemacht #foodlife

A post shared by Daniela aka Leberkassemmel (@danileberkas) on

Bereits auf meinem Blog zu finden:

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.