Holunderblütentee

Kennt ihr das auch? Eigentlich habt ihr schon lange vor etwas auszuprobieren, aber irgendwie kommen tausend andere gute Dinge dazwischen. Dann lest ihr zum Beispiel in einem Blog, Kochbuch oder sonstwo nochmals darüber und ihr wisst jetzt oder nie.
So erging es mir mit Holunderblütentee. Ab und zu habe ich bereits selbst gemachtem Tee ausprobiert (u.a. Heidelbeer, Minze, Apfel); mehr wurde jedoch nie daraus. Aus purer Neugierde habe ich letztes Jahr Holunderblüten getrocknet – und im Schrank verstauben lassen. Im Almenkochbuch**, einem der neuen Kochbücher, die auf ihre Verwendung warten, wird kurz auch auf Holunderblütentee eingegangen.
Holunderblütentee
Im Almenkochbuch von Cordula Flegel steht über Holunderblütentee folgendes:
Tee aus Holunderblüten wird bei Erkältungskrankheiten genutzt; er wirkt blutreinigend, schweißtreibend und stärkt die Abwehrkräfte. Die Holunderblüten sollen bei trockenem Wetter gepflückt werden, weil sie nach dem Trocknen besonders aromatisch sind; bei feuchtem Wetter werden sie schnell schwarz. Die Dolden zum Trocknen an einem luftigen schattigen Ort hängen. Erst nach dem Trocknen werden die Blüten von den Stängeln gerebelt und lichtgeschützt aufbewahrt.
Die Holunderblüten wurden brav bei trockenem Wetter gepflückt und das Aroma, das mir beim Öffnen des Glases entgegen schlug, ist sehr kräftig. Nun, gerebelt habe ich nicht, sondern die Blüten von den Stängeln abgeschnitten. Sollte ja trotzdem passen.
Holunderblütentee
Schade, dass im Almenkochbuch keine genaue Anleitung zur Zubereitung steht. Ich probierte es kurzerhand mit 2 EL Holunderblüten für eine Tasse. 5 Minuten ziehen lassen, neu gekauften Münchner Honig dazu und genießen.

Genießen konnte ich den Tee wirklich, denn er schmeckte mir ausgezeichnet.

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4 Kommentare

  1. ich machs genauso wie du, auch nicht abrebeln, ist nur unnötiger Aufwand,
    auch die Brennesselblätter trockne ich im Ganzen, das sieht dann im Tee sehr dekorativ aus!
    lg

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