Challenge: Honig

Challenge: Honig

In der Challenge des Monats hatte ich Zeit mich mit dem Thema Honig auseinanderzusetzen. Honig wurde schon früh verwendet. So gibt es Zeichnungen von Honigjägern in Steinzeithöhlen und auch Aboriginals haben früh Buschhonig von stachellosen Bienen gesammelt. Wenn wir in die Hochkulturen in Amerika schauen, sieht es dort ähnlich aus. Die Bienenhaltung geht vermutlich auf das alte Ägypten zurück. Vor der industriellen Herstellung von Zucker war Honig die einzige Möglichkeit Speisen zu süßen und war dementsprechend teuer. Auch die Bienenhaltung hat sich im Lauf der Jahre geändert, wie im Buch Honigfabrik nachzulesen. Früher, teils auch noch in einzelnen Völkern, wurde Honig vor allem durch Raub gewonnen. Im gewerblichen Sinn waren die Zeidler auf der Suche nach Wildbienen und deren Honig. Bis auf wenige Ausnahmen gab es sie vom Mittelalter weg bis ins späte 19. Jahrhundert. Seitdem wird der Honig durch Imker gewonnen, auch wenn es hier eine Evolution gab. In den USA werden, im Gegensatz zu Europa, die Bienen durchs ganze Land geschickt, um Pflanzen zu bestäuben. Dann gehts mal zur Mandelblüte nach Kalifornien, dann dorthin usw. Dass es für die Bienen dadurch erst recht stressig ist, ist klar. In China haben sie noch ein größeres Problem: durch die Vernichtung […]

Weiterlesen

Filmtipp: More than honey

Filmtipp: More than honey

Die Challenge des Monats mit dem Thema Honig möchte ich gleich mit einem Dokumentarfilm mit dem Namen More than honey starten. Vor kurzem habe ich mir den Film als Vorbereitung angeschaut und mir gefielen die verschiedenen Aspekte von Honig rund um den Globus. Gestartet wird mit einem Einblick in die Imkerei, bei der ein mysteriöses Sterben herrscht. Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof erlaubt einem das Schicksal seiner eigenen Familienimkerei zu verstehen und zeigt, was alles neben dem Honig im Regal alles abläuft. Um dem Sterben auf die Spur zu kommen, werden verschiedene Akteure weltweit betrachtet. So kommen Monokulturen, Pestizide und der Transport von Plantage zu Plantage in den USA zur Sprache. Bienen sind nicht mehr Insekten, sondern Nutztiere, die Geld bringen und als Investition gesehen werden. Während in der Schweiz mit traditionellen Methoden gegen das Sterben angegangen wird, ist es in anderen Ländern schon zu spät. Als Einblick habe ich einen Trailer für euch:

Weiterlesen

Challenge: Wald

Challenge: Wald

Diese Challenge mit dem Thema Wald war deutlich schwieriger als gedacht. Ich bin zwar mit dem passenden Buch ausgestattet, jedoch kam ich nicht immer an die Zutaten und wollte auch was neues präsentieren. Aber fangen wir am Anfang an. Mich interessiert es schon länger aus Blättern, Zapfen und Wildhopfen Liköre herzustellen. Genau das wollte ich auch erreichen. Durch das Buch Bäume kam ich dann aber auch dazu, mich mit mehr Aspekten zu beschäftigen. Was kann man alles aus dem Wald verwenden? Saft: Birkensaft, der wiederum zu Likör, Champagner oder Sirup wird. Ahornsirup ist auch nichts anderes Blätter: Buchenblätter können beispielsweise in einen Likör wandern. Blüten: Holunderblütensirup ist wohl ein bekanntes Beispiel. Früchte/Zapfen und Beeren: Bucheckern kann man geröstet knappern oder auch wieder in einen Likör werfen. Beeren sind wieder für Saft, Likör, Gelee etc. zu verwenden. Zapfen, wie der Zirbenlikör, sind ebenfalls verwendbar. Rinde: siehe Kork, wenn man mal vom Essen weggeht. Ein bestimmter Teil der Rinde schmeckt gekocht ähnlich wie Spaghetti (für die Pfadfinder). Wurzeln: Bärwurz und Blutwurz sind zwei zumindest in Bayern bekannte Beispiele. Moos und sonstige Gewächse am Boden: Isländisch Moos, z.B. als Tee Grob gesagt alles was im Wald wächst. Dazu zählen auch Pilze, Blätter von […]

Weiterlesen

Quick und Dirty: Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern

Quick und Dirty: Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern

Mit der Challenge Kräuter letzten Monat habe ich ein paar vor allem einfache Rezepte ausprobiert, die mir allesamt gut schmeckten, aber innerhalb von kurzer Zeit auch zubereitet sind. Also genau das richtige für nach der Arbeit. Und wer sagt, dass gutes Essen aufwändig sein muss? Genau aus diesem Grund zeige ich heute Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern. Dafür brauchts eigentlich nur Kartoffeln, Quark oder Frischkäse, ein wenig Salz und Kräuter. Wer will, kann auch noch ein paar Radieserl dazu schneiden oder zusätzliche Gewürze verwenden. Als Hauptgericht taugts genauso wie als Beilage zu Fisch oder Fleisch. Jetzt stellt euch zum Beispiel einen panierten Seelachs dazu vor oder ein Steak mit Knobibutter. Als Kräuter verwendete ich vor allem Spitzwegerich, Brunnenkresse und Sauerampfer. Es passen aber auch beispielsweise Schnittlauch, Zitronenmelisse, Oregano, Bärlauch, Kerbel und Brennessel. Oder kurz gesagt: alles, was man zur Hand hat und was einem schmeckt.  

Weiterlesen

Challenge: (Frühlings-) Kräuter

Challenge: (Frühlings-) Kräuter

Auch wenn ich gerade etwas Pause beim Blog einlege, habe ich mich natürlich mit dem Challenge-Thema des Monats Frühlingskräuter beschäftigt. Ich habe einen kleinen Garten, in dem natürlich einige Kräuter wachsen. Man kann auch Wildkräuter sammeln oder teils auf dem Markt kaufen. Die schauen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch. Zunächst stelle ich euch meinen Minigarten vor, bevor ich auf bestimmte Kräuter eingehe und paar Rezeptideen beschreibe. Einen Teil davon habe ich in dem Monat auch ausprobiert. Im Frühling, wenn die Sonne scheint und man problemlos ohne Jacke rausgehen kann, inspiziere ich immer meinen Minigarten und schaue, welche Pflanzen überlebt haben und was ich ersetzen muss. Nachdem ein Eck fast zu sehr geschützt ist, kann es auch vorkommen, dass ein paar Kräuter vertrocknen. Eher durch Zufall stieß ich auf diesen Topf voll Wildkräuter mit Spitzwegerich, Bärlauch, Rucola, Sauerampfer, Bohnenkraut und einiges mehr. Inzwischen wachsen sie ordentlich. Zudem gibts Zitronenmelisse, Oregano (seit einigen Jahren hält er sich prächtig), Basilikum, Schnittlauch (mehr schlecht als recht), Rosmarin, Minze (nicht zum kaputt kriegen), Waldmeister und Bärlauch (1 Topf gekauft und eingepflanzt plus ein wenig was ausgesäht). Meist sähe ich im Frühling auch Kerbel aus, aber dieses Jahr will er nicht wirklich. Nachfolgend könnt […]

Weiterlesen

Challenge: Indien

Challenge: Indien

Meine Challenge des Monats führt mich kulinarisch nach Indien. Indien? Da stellt man sich erst einmal viele Leute… … und eine bunte Umgebung sich vor. Nun, damit liegt ihr schon einmal richtig! Vor 3 1/2 Jahren war ich in Mumbai, eingeladen zu einer Hochzeit und natürlich schaut man sich dann auch die Stadt an und probiert das ein oder andere. Indien ist soweit ich das gehört hab so: entweder man liebt es oder man hasst es. Einen Mittelweg gibt es nicht. Mich haben Land und Leute fasziniert, auch wenn ich die Unterschiede zwischen Arm und Reich übelst fand. Neben einem Hochhaus für Bessergestellte ein Slum. Zwischen einem Stadium und einem Hochhaus – genau, ein Slum! Schon allein beim Anflug auf Mumbai fällt einem, trotz Dunkelheit, ein riesiges Slum auf, was auch in der Nähe meines Hotels war. Wenn man ein, zwei Regeln beachtet, kommt man als Frau trotzdem gut durch. Der erste Tag mit dem Spaziergang alleine am Strand war zwar ziemlich anstrengend, aber man gewöhnt sich daran und bewegt sich auch anders. Nur allein Bahnfahren habe ich mich nicht getraut. Beim Essen denken viele auch an Currys und Tandooris usw., dabei ist das indische Essen genauso vielfältig wie hierzulande. […]

Weiterlesen