Neues Jahr, neue Challenge

Neues Jahr, neue Challenge

Letztes Jahr habe ich mit einer Challenge angefangen. Stark angefangen und stark nachgelassen trifft es gut. Irgendwie kam immer was dazwischen. Nachdem es mir aber ziemlich viel Spaß machte, mich in jedem Monat verstärkt mit einem Thema zu beschäftigen, möchte ich diese Idee wieder aufgreifen. Für dieses Jahr habe ich mir eine Mischung aus alten, nicht bearbeiteten Themen, früheren Reisezielen mit nicht gekochten Köstlichkeiten und für mich – und hoffentlich auch für euch – interessante Themen überlegt. Im Januar will ich thematisch nach China und Malaysia reisen. In beiden Ländern war ich kurz und habe ein paar Köstlichkeiten mir gemerkt, die ich leider nie nachgekocht habe. Genau das möchte ich im Januar ändern. Nachdem es vermutlich kalt oder zumindest ekelhaft sein dürfte, sind warme, leicht scharfe Gerichte genau das richtige! Der Februar ist sehr regional. Das Thema des Monats ist lokales Superfood. Die Idee dazu kam mir durch ein Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady und nachdem es noch mehr Superfood als meine beschriebenen Leinsamen gibt, kann man das gut als Challenge-Thema verwenden. Der März ist faul und international mit Sandwiches aller Art. Beispielsweise würde ich gerne das Kubanische Sandwich nachmachen, was ich in Miami probiert habe. Zudem sind […]

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Challenge: Innereien

Challenge: Innereien

Eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle einige Gerichte mit Innereien vorstellen, die ich während des Monats gekocht habe. Nun, umgezogen bin ich zwar, aber noch nicht alle Sachen der Küche stehen. So ist aktuell auch der Herd nicht angeschlossen. Man kann mit Kochplatten kochen, aber naja… Lässt man halt manchmal sein und ißt was schnelles oder bestellt. Auch hatte ich gesundheitlich bedingt auch stellenweise keinen Bedarf an größeren Gerichten. So gibts jetzt nur ein Rezept aus der Challenge Innereien und die Überlegung nächstes Jahr mehr davon zu kochen. Geschmorte Niere römischer Art schmeckte lecker, überraschend gut.

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Challenge: Honig

Challenge: Honig

In der Challenge des Monats hatte ich Zeit mich mit dem Thema Honig auseinanderzusetzen. Honig wurde schon früh verwendet. So gibt es Zeichnungen von Honigjägern in Steinzeithöhlen und auch Aboriginals haben früh Buschhonig von stachellosen Bienen gesammelt. Wenn wir in die Hochkulturen in Amerika schauen, sieht es dort ähnlich aus. Die Bienenhaltung geht vermutlich auf das alte Ägypten zurück. Vor der industriellen Herstellung von Zucker war Honig die einzige Möglichkeit Speisen zu süßen und war dementsprechend teuer. Auch die Bienenhaltung hat sich im Lauf der Jahre geändert, wie im Buch Honigfabrik nachzulesen. Früher, teils auch noch in einzelnen Völkern, wurde Honig vor allem durch Raub gewonnen. Im gewerblichen Sinn waren die Zeidler auf der Suche nach Wildbienen und deren Honig. Bis auf wenige Ausnahmen gab es sie vom Mittelalter weg bis ins späte 19. Jahrhundert. Seitdem wird der Honig durch Imker gewonnen, auch wenn es hier eine Evolution gab. In den USA werden, im Gegensatz zu Europa, die Bienen durchs ganze Land geschickt, um Pflanzen zu bestäuben. Dann gehts mal zur Mandelblüte nach Kalifornien, dann dorthin usw. Dass es für die Bienen dadurch erst recht stressig ist, ist klar. In China haben sie noch ein größeres Problem: durch die Vernichtung […]

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Filmtipp: More than honey

Filmtipp: More than honey

Die Challenge des Monats mit dem Thema Honig möchte ich gleich mit einem Dokumentarfilm mit dem Namen More than honey starten. Vor kurzem habe ich mir den Film als Vorbereitung angeschaut und mir gefielen die verschiedenen Aspekte von Honig rund um den Globus. Gestartet wird mit einem Einblick in die Imkerei, bei der ein mysteriöses Sterben herrscht. Der Schweizer Regisseur Markus Imhoof erlaubt einem das Schicksal seiner eigenen Familienimkerei zu verstehen und zeigt, was alles neben dem Honig im Regal alles abläuft. Um dem Sterben auf die Spur zu kommen, werden verschiedene Akteure weltweit betrachtet. So kommen Monokulturen, Pestizide und der Transport von Plantage zu Plantage in den USA zur Sprache. Bienen sind nicht mehr Insekten, sondern Nutztiere, die Geld bringen und als Investition gesehen werden. Während in der Schweiz mit traditionellen Methoden gegen das Sterben angegangen wird, ist es in anderen Ländern schon zu spät. Als Einblick habe ich einen Trailer für euch:

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Challenge: Wald

Challenge: Wald

Diese Challenge mit dem Thema Wald war deutlich schwieriger als gedacht. Ich bin zwar mit dem passenden Buch ausgestattet, jedoch kam ich nicht immer an die Zutaten und wollte auch was neues präsentieren. Aber fangen wir am Anfang an. Mich interessiert es schon länger aus Blättern, Zapfen und Wildhopfen Liköre herzustellen. Genau das wollte ich auch erreichen. Durch das Buch Bäume kam ich dann aber auch dazu, mich mit mehr Aspekten zu beschäftigen. Was kann man alles aus dem Wald verwenden? Saft: Birkensaft, der wiederum zu Likör, Champagner oder Sirup wird. Ahornsirup ist auch nichts anderes Blätter: Buchenblätter können beispielsweise in einen Likör wandern. Blüten: Holunderblütensirup ist wohl ein bekanntes Beispiel. Früchte/Zapfen und Beeren: Bucheckern kann man geröstet knappern oder auch wieder in einen Likör werfen. Beeren sind wieder für Saft, Likör, Gelee etc. zu verwenden. Zapfen, wie der Zirbenlikör, sind ebenfalls verwendbar. Rinde: siehe Kork, wenn man mal vom Essen weggeht. Ein bestimmter Teil der Rinde schmeckt gekocht ähnlich wie Spaghetti (für die Pfadfinder). Wurzeln: Bärwurz und Blutwurz sind zwei zumindest in Bayern bekannte Beispiele. Moos und sonstige Gewächse am Boden: Isländisch Moos, z.B. als Tee Grob gesagt alles was im Wald wächst. Dazu zählen auch Pilze, Blätter von […]

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Quick und Dirty: Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern

Quick und Dirty: Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern

Mit der Challenge Kräuter letzten Monat habe ich ein paar vor allem einfache Rezepte ausprobiert, die mir allesamt gut schmeckten, aber innerhalb von kurzer Zeit auch zubereitet sind. Also genau das richtige für nach der Arbeit. Und wer sagt, dass gutes Essen aufwändig sein muss? Genau aus diesem Grund zeige ich heute Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern. Dafür brauchts eigentlich nur Kartoffeln, Quark oder Frischkäse, ein wenig Salz und Kräuter. Wer will, kann auch noch ein paar Radieserl dazu schneiden oder zusätzliche Gewürze verwenden. Als Hauptgericht taugts genauso wie als Beilage zu Fisch oder Fleisch. Jetzt stellt euch zum Beispiel einen panierten Seelachs dazu vor oder ein Steak mit Knobibutter. Als Kräuter verwendete ich vor allem Spitzwegerich, Brunnenkresse und Sauerampfer. Es passen aber auch beispielsweise Schnittlauch, Zitronenmelisse, Oregano, Bärlauch, Kerbel und Brennessel. Oder kurz gesagt: alles, was man zur Hand hat und was einem schmeckt.   Drucken Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern Gericht Beilage, Frühling, Grillen, Hauptgericht, Schnelles Essen, Vegetarisch Länder & Regionen Regional Vorbereitungszeit 5 Minuten Zubereitungszeit 10 Minuten Arbeitszeit 15 Minuten Portionen 1 Portion Zutaten 2-3 Kartoffeln mittelgroß 2 EL Quark je nach Belieben 1 Handvoll Wildkräuter Salz Anleitungen Kartoffeln in Salzwasser weichkochen. Wer will, kann Kümmel ins […]

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