Rezension: Es geht auch ohne Plastik – 2. Woche

Nach der 1. Woche der Plastik-Challenge liegt diesmal das Augenmerk – zumindest offiziell auf Küche und Haushalt. Durch Zufall habe ich nun doch noch Plastik- und Dosencontainer in der Nähe entdeckt. Leider nicht beim der nächsten Containerinsel, aber noch im Fußbereich, und werde testen den Abfall stärker zu trennen. Neben den bisherigen Kapiteln wird auf die Inhalte von Kapitel 5 – Unterwegs essen und trinken ohne Plastik eingegangen. Wieder gibt es erst einmal eine Auseinandersetzung mit dem Kapitel, bevor es mit der Challenge weitergeht.

Unterwegs braucht man mehr Plastik, als man möchte. Weichmacher in Trinflaschen und Melamin in manchen Bambus-Bechern sind nur zwei der Probleme. Fangen wir mit den Brotzeit- und Lunchboxen an. Sie sind zwar bunt, aber langlebiger sind Boxen aus Edelstahl, wie die Henkelmänner, mehrstöckige Boxen. Ich weiß nicht, meine Boxen habe ich seit 10 bis 20 Jahren und sie schauen noch sehr gut aus. Diese halten sicherlich nochmal so lange. Trinkflaschen muss man nicht auf Plastik zurück greifen. Hier wird im Buch zwischen Trinkflaschen aus Glas oder Edelstahl sowie BPA-frei unterschieden. Für Flugzeugreisen habe ich trotzdem gerne meine rollbare Flasche, da sie wenig Platz wegnimmt. Seit Jahrzehnten verwende ich meine Sigg-Flaschen; eine davon steht immer in der Arbeit bereit. Als weitere Punkte werden Thermosbecher togo und Bestecketui genannt. Thermosbecher mit Bambus werden zwar angepriesen, aber enthalten häufig Melamin. Edelstahl oder Keramik ist hier deutlich besser, wie auch im Buch beschrieben. Wirklich? Keramik und Glas kann deutlich schneller kaputt gehen. Keramik wandert dann in den Restmüll und macht damit die Ökobilanz hinüber. Bei Glas kommt es drauf an, wann es kaputt geht. Edelstahl hingegen hält mehr aus und ist für Tollpatsche wie mich sinnvoller. Dies gilt nicht nur für Becher, sondern auch für Flaschen. Meine Edelstahlbecher möchte ich nicht mehr hergeben. Bestecketui habe ich seit Jahren dabei. Es gab früher zu meiner Schulzeit welche von WMF, zwar mit Plastikhülle, aber integriertem Flaschenöffner. Dieses habe ich seitdem immer bei Reisen dabei. Zudem gerne dabei (je nach Reiseziel und Gelegenheit): Teller und Becher sowie Taschenmesser.

Wenn wir schon bei unterwegs sind: wie ökologisch sind Ausflüge und Reisen? Wenn man es von der Sicht her betrachtet…

Rezension: Es geht auch ohne Plastik - 2. Woche
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Challenge

Diese Woche behandelt Küche und Haushalt. Dann fangen wir verspätet an. Feuerwehr und andere Verpflichtungen machen das Durchführen der Challenge nicht leichter.

Planung Küche

Samstags fängt die neue Challenge-Woche an, doch der Tag steht bei mir wieder im Zeichen der Feuerwehr. Bleibt keine Zeit für Einkauf oder Planung. Um was geht es denn überhaupt? Um die Bestandsaufnahme in der Küche und von Togo-Equipment. Alles, was aus Plastik und beschädigt ist, soll durch plastikfreie Alternativen ersetzt werden. Nun, ich habe Thermosbecher, Thermoskanne, Reisebesteck, verschiedene Trinkflaschen, Taschenmesser und Reisegeschirr sowie Plastikdosen, die seit Jahrzehnten in Gebrauch sind. Also ist der Challenge-Tag eh frei.

Aktion: Lieblingsgericht plastikfrei kochen

Es ist Sonntag und es steht ein Biergartenbesuch an. Heute soll ich mein Lieblingsgericht plastikfrei kochen. Weiter im Text steht was von liebstes Fertiggericht aus frischen unverpackten Zutaten zubereiten. Ähm, mein Lieblingsfertiggericht gibt es nicht und mein Lieblingsgericht… ach, lassen wir das… Ich nehme folgendes in den Biergarten mit: Radieserl, Gurke, Obazda, den man sehr einfach auch selbst zubereiten kann. Reicht das?

Umsetzung: Putzmittel selbst herstellen

Ähm, Chemieunterricht und so. Ich lasse die Beispielrezepturen liegen und verwende lieber häufiger Essigwasser. Zumindest das hat die Challenge bisher gebracht: Essigwasser häufiger verwenden.

Aktion: Upcycling

An diesem Challenge-Tag soll man Lappen aus alten Sachen herstellen. Nun, wo bekomme ich auf die Schnelle alte Sachen her und außerdem brauchen wir nicht mehr Lappen als wir ohnehin schon haben.

Umsetzung: Mülltrennung optimieren

Heute steht bei mir mal wieder Feuerwehr an. Heißt ich komme gegen Mitternacht heim und die Challenge wird daher etwas vorgezogen. Für die optimale Mülltrennung werden Checklisten empfohlen. Ja, nö, diese werden hier nicht benötigt und auch sonst sehe ich hier kaum praktikable Verbesserungsmöglichkeiten.

Aktion: Bienenwachstuch selbst herstellen

Es ist Donnerstag und ich bin mal wieder in der Feuerwehr. Heute soll man Bienenwachstücher herstellen. Bienenwachstücher finde ich tatsächlich sinnvoll, aber ob ich die Kameraden überreden kann mitzumachen? Und ob wir in Ruhe die Tücher herstellen können, ohne dass der Piepser geht?

Unverpackt einkaufen Teil 2: Spezialitätenläden testen

Der letzte Tag der zweiten Woche Plastikfrei-Challenge und ich bin mal wieder beschäftigt. Heute sollen Spezialitätenläden getestet werden. Wie wäre es mit Schläuchen, Holz und Äxten stattdessen? Gut, diesen Challenge-Tag musste ich mal wieder vorziehen. Einige Spezialitätenläden kenne ich ja bereits:

  • Kunstmühle
  • Kaffee Supremo
  • Delikatessenladen für Obst, Gemüse und Käse
  • Metzgerei Boneberger
  • Vollcorner
  • Hofpfisterei

Die zweite Woche ist nun rum und bei mir hat sich null geändert. Ich sehe ein Zeitproblem durch Feuerwehr und andere Verpflichtungen innerhalb von 30 Tagen viel zu ändern.

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