Mbongo Tchobi ohne Mbongo

Mbongo Tchobi ohne Mbongo

Auf der Suche nach Rezepten für meine neuen Gewürze* stieß ich auf Mbongo Tchobi, ein schwarzer Fischeintopf. Precious beschreibt den Eintopf so: Mbongo Tchobi is a spicy black stew typically eaten by the Bassa people of Cameroon. Its deliciousness has made it gain popularity in other parts of the country. The key ingredient is the intensely aromatic mbongo spice, from which the stew derives its name. It is burnt then ground before cooked into a sauce, hence the black colour. Tja, Mbongo Spice hatte ich nicht und auch sonst kam mehr Gemüse rein als angedacht. Heraus kam ein Fischtopf, der die Küche nach Garnelen riechen ließ, auch wenn keine verwendet wurden. Geschmacklich top! * Die Gewürze wurden mir kostenlos von Camerootz zur Verfügung gestellt ohne eine Gegenleistung zu verlangen.

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Quick and Dirty: Blumenkohl mit Pébé

Quick and Dirty: Blumenkohl mit Pébé

Ich bin ja ein neugieriger Mensch. Ich probiere alles aus und als ich auf der Suche nach Rezepte mit Pébé war, kam ich zum Blumenkohl aus dem Backofen mit Pébé. Ich esse seit jeher gerne Blumenkohl, egal ob in Sauce mit Schinken, überbacken, als Blumenkohlpopcorn aus dem Backofen oder Pizzaboden. Für dieses Rezept hatte ich den Joghurt bereits daheim, nur der Blumenkohl ging ab. Blumenkohl ist aber auch schnell gekauft und schon wurde am selben Abend das Gericht ausprobiert. Hierfür kochte ich den Blumenkohl, stellte die Gewürzmischung her und fügte alles in eine Auflaufform. Die Idee gefiel mir, nur würde ich mit dem jetzigen Wissen die Gewürzmischung für das Rezept halbieren. Hier findet ihr noch die Originalvariante von mir.

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Fish Pepper Soup

Fish Pepper Soup

Auf der Suche nach Rezepten mit Njansang oder Pébé stieß ich auf Fish Pepper Soup. Ich mag es würzig-scharf und das Rezept klang für mich einfach zu interessant. Ach ja, Njansang und Pébé? Pébe ist falscher afrikanischer Muskat, den man zum Würzen verwendet. Man kann ihn genauso wie echte Muskatnüsse reiben und er schmeckt dem Original ähnlich. Zu Njansang oder Njansan findet man schon mehr Informationen über Google. Njansang sind die Samen des gleichnamigen Baumes. Aus ihnen wird sowohl Öl gepresst als auch zum Würzen verwendet. Der Geruch ist schokoladig-nussig. Akpi sind im Kern der Frucht enthalten und werden nach der Ernte getrocknet und zu Pulver gemahlen. Akpi wird zum Würzen und Verdicken verwendet. Genug Exkurs. Pepper Soup kann sowohl mit Fisch, als auch mit Fleisch serviert werden, aber wichtig sind die Leichtigkeit, die Schärfe und die Gewürzmischung. Precious beschreibt die Pepper Soup wie folgt. Pepper soup is a light spicy soup prepared differently in different African countries. The Cameroonian version, which is what this post is about contains Njangsa, a nutty Cameroonian spice. The Nigerian version is made with a blend of spices that excludes njangsa. I have seen Sierra Leonean pepper soup made with all kinds of meats […]

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Winterlicher Salat mit 4Coté

Winterlicher Salat mit 4Coté

Ich liebe ja Gewürze und bin Herrin über inzwischen einhundert Gläschen. Ich herrsche über Mangopulver genauso wie über arktischen Thymian und Sarsaparillapulver. Nur unter Quatre Coté / 4Coté konnte ich mir beim besten Willen nichts vorstellen. Also musste ich googeln was denn sein soll. 4Coté ist die Frucht des Baumes Tetrapleura Tetraptera und ist angeblich ein beliebtes Gewürz der afrikanischen Küche. Verwendung: Eintöpfe mit Fleisch, für Saucen oder modern in Schokolade, Marmeladen und Keksen. Es schmeckt süß-säuerlich bis nussig. Damit stand die erste Verwendung auch fest: als Salatzutat. Eigentlich wollte ich noch Feldsalat erstehen, aber stand vor leeren Kisten. Dafür entdeckte ich die Salatmischung, die frisch und lecker aussah. Es ist frisch draußen, also passen sowohl Nüsse als auch Speckwürfel dazu. Die Speckwürfel habe ich noch angebraten, die Nüsse karamellisiert. Leider waren keine Walnüsse mehr im Vorrat, aber Pekanüsse passen auch. 4Coté habe ich in kleine Würfelchen gehackt. Das Dressing bestand aus Apfelessig und Bärlauchöl für eine leicht knofelige Note, dazu ein Löffelchen Maulbeersenf. Die Mischung konnte überzeugen, so dass sie gleich am folgenden Tag erneut aufgetischt wurde. Der Salat mit Nüssen, Speck und 4Coté passt perfekt zum Blog-Event Wintersalate mit Gastgeberin Katha von katha-kocht! auf zorras kochtopf.

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Heiße Schoki mit Minttu reloaded

Heiße Schoki mit Minttu reloaded

Ich hatte schon einmal über heiße Schoki mit Minttu geschrieben, nur ist das schon ewig her und außerdem bin ich mit dem Foto unzufrieden. Also wurde es Zeit über ein Heißgetränk erneut zu schreiben, welches ich jeden Winter mindestens einmal genieße und mich damit gedanklich in die Zeit des Auslandssemester in Finnland im Herbst-Winter-Semester zurückversetze. Minttu ist ein „Likör“ mit 35 bis 40 Prozent, welchen es von unterschiedlichen Herstellern in mehreren Varianten gibt. Alle passen für dieses Rezept. Einen Favoriten habe ich nicht. Minttu kannte ich bereits von einem vorherigen Urlaub in Finnland. Nach einem Eishockeyspiel bestellte ich Minttu für alle aus der Gruppe, wobei der Finne verächtlich den Kopf schüttelte. Minttu trinkt man doch nicht pur. Minttu in heißer Schoki, wie er erklärte, konnte ich mir damals noch nicht vorstellen, aber natürlich probierte ich das aus. Heiße Schoki mit Minttu überzeugte sehr schnell und seitdem genieße ich gerne eine Tasse des Heißgetränks, welches an flüssiges After Eight erinnert.   Und was trinkt ihr besonders gerne in der kalten Jahreszeit?

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Flanksteak mit Garlic Rice

Flanksteak mit Garlic Rice

Beim Stöbern bei Saveur stieß ich über Garlic Rice. Der Knoblauchreis wird auf den Philippinen in unterschiedlichen Variationen meist zum Frühstück gegessen. Als ich nach einer Beilage zu einem Flanksteak suchte, erinnerte mich an dieses Gericht, was ich kurzerhand zur Beilage machte. Das Flanksteak selbst hatte ich in Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch und paar Gewürzen mariniert, so dass beide Bestandteile des Essens zumindest harmonieren. Dazu wurde Knoblauchbutter serviert.

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