Quick und Dirty: Bombay-Sandwich-Aufstrich

Quick und Dirty: Bombay-Sandwich-Aufstrich

In letzter Zeit kam ich beim Blog gefühlt zu nichts. Abends war ich meist zu faul oder hatte schon etwas anderes vor, auch die Wochenenden waren gerne voll. So schafft es die Leberkassemmel, genau, nichts zu machen. So kann es aber auch nicht weiter gehen. Zumindest die Challenge geht etwas voran, wie zuletzt wenigstens ein paar indische Rezepte anzeigen, aber reicht das? Nun, mehr ist leider gerade nicht drin. Praktisch ist es aber, wenn man Challenge und Blog-Event verknüpfen kann. Das Bombay Grilled Sandwich gab es zuletzt häufiger und nachdem noch ein paar Kartoffelscheiben übrig blieben und zorra vom Kochtopf zusammen mit Diana von Kochen mit Diana in ihrem Blogevent nach Brotaufstrichen sucht, habe ich das kurzerhand verbunden. Herausgekommen ist ein Bombay Sandwich Aufstrich, der mich stark an das Sandwich selbst erinnert. Lasst es euch schmecken!

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Quick and Dirty: Bombay Grilled Sandwich

Quick and Dirty: Bombay Grilled Sandwich

In der Zusammenfassung der Indien-Challenge habe ich bereits vom Bombay Grilled Sandwich berichtet. Natürlich muss ich das Rezept hier auch noch veröffentlichen, wenn auch etwas später. Als andere Gäste der Hochzeit in den Tagen davor unbedingt das berühmte Bombay Grilled Sandwich probieren wollten, fragte ich mich, was an einem Sandwich so besonders sein sollte. Nachdem nur ein bestimmter Straßenhändler für das Sandwich aus Hygienegründen in Frage kam und jeder probieren wollte, schloss ich mich einfach der Meute an – und war begeistert. Vegetarisch, erfrischend, lecker und die Show des Händlers mit seinem Messer war auch nicht zu unterschätzen. Es schmeckte mir und anderen so gut, dass gleich einmal nachbestellt wurde und ich mir anschließend vornahm, das Sandwich in Deutschland nachzubauen. Tja, das hat etwas länger gedauert als gedacht, aber hey, letzte Woche kam das Sandwich häufiger auf den Tisch. Es geht recht fix, wenn man mal das Chutney hat oder eine andere Kräuterpaste soweit gepimpt hat, dass es als indisch durchgeht. Ansonsten einfach Kartoffeln kochen, Sandwich belegen, rösten und schon kann man den Happen genießen.

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Quick and Dirty: Masala Corn

Quick and Dirty: Masala Corn

Als ich vor wenigen Jahren in Mumbai war, gab es vorm Mc einen Stand mit Mais. Nicht Mais in Kolben, sondern Mais mit Gewürzen. Maiskolben esse ich recht gern, aber ansonsten bin ich nicht mehr wirklich der Maisfan – oder so zumindest bis dahin. Einer der Inder, mit denen ich unterwegs war, meinte ich müsse das probieren. Gut, ok, wenn er es sagt. Den Mais gab es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie Salz und Pfeffer oder eben Masala. Letzteres wollte ich probieren, zumal es empfohlen wurde. Ein Plastikbecher, wie unsere weißen Trinkbecher, wurde mit Mais gefüllt, gewürzt und mir überreicht. Boah, wie das duftete! Einfach himmlisch! Der Geschmack haute mich zudem um. Sowas leckeres habe ich nicht dort vermutet, zumal es sehr simpel ist. Masala Corn habe ich seither auf meiner Todo-Liste, aber nie zurück in Deutschland zubereitet. Im Rahmen der Monats-Challenge mit dem Thema Indien musste ich wohl oder übel ran. Empfohlen wird Chaat Masala, ich nahm Garam Masala, nachdem ich davon noch was daheim hatte. Es schmeckte trotzdem, auch wenn ich das nächste Mal versuchen werde Chaat Masala zu bekommen. Chaat Masala besteht übrigens auch aus getrocknetem Mangopulver, wodurch das Gericht fruchtiger rüberkommt.

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Quick and Dirty: Kubanischer Maisbrei

Quick and Dirty: Kubanischer Maisbrei

In meinem Kochbuch The taste of Havana** war ich zunächst an der Vielfalt überrascht: viele Fleischgerichte, aber auch einfache Beilagen, die man auch als Hauptgerichte verwenden kann. Der Maisbrei stand als eines der ersten Gerichte fest. Dazu muss man wissen, dass klein Leberkassemmel früher beim Fischen gerne den Fischen das Fressen/Köder, heißt Mais, weggessen hat, wenn sie hungrig wurde. Auch sonst habe ich früher gerne Mais gegessen, aber das hat sich in den letzten Jahren geändert. Ich habe keine Ahnung woran es lag, aber mir schmeckte er meist nicht mehr. Daher wollte ich einen Versuch mit dem kubanischen Maisbrei starten und schauen, was raus kommt. Zumal ich mir unter Maisbrei nicht wirklich was leckeres vorstellen konnte. Hat mich der Maisbrei überzeugt? Im Gegensatz zum Original-Rezept habe ich Chorizo und Speck weggelassen, dafür einen Hauch Chili darüber gegeben. Im Nu war die Portion weg. Mir gefiel neben dem Geschmack, dass das Essen ziemlich schnell fertig ist, also perfekt nach der Arbeit. Evtl. noch n Steak dazu und dann hat man ein schönes Abendessen. ** Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Nähere Hinweise dazu finden sich im Impressum.

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Quick and Dirty: Erbsensuppe

Quick and Dirty: Erbsensuppe

Bevor die Challenge und auch das perfekte Wetter für die Erbsensuppe um sind, sollte ich sie kochen und verbloggen. Gesagt getan. In Finnland gabs typischerweise jeden Donnerstag Erbsensuppe mit Pfannkuchen. Die Pfannkuchen waren normalerweise Ofenpfannkuchen, die zusammen mit Marmelade und Sahne serviert wurden. Die Erbsensuppe gabs in der Dose, als ich einmal die lokale Zeitung auf einem der typischen Stände an der Uni überreicht bekam, jeden Donnerstag in der Mensa, aber auch im Kennenlernenlager im Wald, wo wir in Zelten übernachteten und auch in Zelten aßen. Meist waren Speckwürfel drin, im Zeltlager sogar Bauchschwarte, was die ursprünglichere Variante ist. Bei der vegetarischen Version wird einfach diese Beilage weggelassen. Wieder daheim habe ich die Suppe ein paar mal nachgekocht, bis es sie einmal an Weihnachten gab… Das ist allerdings eine andere Geschichte. Es wurde wieder Zeit sie nachzukochen und wann passt es besser, als während der Challenge mit Thema Finnland?

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Hackfleischsuppe – Jauhelihasoppa

Hackfleischsuppe - Jauhelihasoppa

Ich habe euch vor einem Monat von der Challenge erzählt, wodurch ich jeden Monat ein bestimmtes Thema „abarbeiten“ möchte, nachdem meine Liste an Sachen, die ich kochen möchte, viel zu lang wurde. Diesen Monat habe ich mir vorgenommen möglichst viele finnische Rezepte endlich wieder zu kochen. Als erstes fiel mir die Hackfleischsuppe ein, die ich bei der Oma einer Finnin zum ersten Mal probiert hatte. Jauhelihasoppa, wie der finnische Namen ist, ist eine einfache Suppe aus Kartoffeln, Karotten und Hackfleisch. Zusätzlich können Tomatenmark und weiteres Gemüse hinzugegeben werden. Seit meinem Auslandssemester in Finnland habe ich die Suppe erst dreimal nachgekocht. Meine Mum meinte, sie wäre langweilig, während Testesser 2 diesmal sagte, sie wäre für meine Verhältnisse sehr mild. Man kann nicht immer alles mit Chilis würzen – wobei, etwas Chili ginge sicherlich bei der Suppe auch 😉 Aber nachdem auch Nachschlag verlangt wurde, kann sie ned so schlecht gewesen sein. Ich mag die Suppe, weil sie einfach und schnell geht. Bei guter Qualität der Zutaten schmeckt sie wunderbar und braucht finde ich nix extra.

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