Quick und dirty: Steaksandwich deluxe

Quick und dirty: Steaksandwich deluxe

Vor einiger Zeit hatte ich wieder Lust auf Steak, doch es sollte südafrikanisch angehaucht rauskommen. Also ähnlich wie das Steak beim Südafrika-Kochkurs vor 2 Jahren, aber in Baguette. Kurzerhand wurden die Rezepte rausgekramt und für ein Baguette umgedacht. Zum Glück habe ich hier kleine Baguettes, die man schön halbieren kann für solche Fälle – und fertig war das Steaksandwich deluxe! Es besteht aus einem möglichst fluffigen Baguette, einem leckeren Steak, Zwiebelmarmelade, ggf. Blauschimmelkäse und einem Gläschen Wein für die Köchin. Die Zwiebelmarmelade habe ich bereits als Rezept beschrieben. Sie passt perfekt zum Grillgut, ich kann mir sie aber auch gut zu Fondue vorstellen. Fleisch… Eigentlich sollte die Kombi im Brot an den Südafrika-Kochkurs erinnern, aber ich bekam kein Straußensteak. Also wurds kurzerhand ne Scheibe Rumpsteak Dry Aged vom Simmentaler Rind. Das habe ich nur kurz in Rotwein Knobiöl eingelegt und vorm Anbraten mit Salz und Pfeffer gewürzt. Von beiden Seiten anbraten und schauen, dass es innen noch rosa bis rot ist. Baguette halbieren, den Boden mit Zwiebelmarmelade bedecken, darauf die Fleischscheiben legen, wer will kann jetzt noch Blauschimmelkäse verwenden. Zweite Hälfte drauf legen und fertig ist das Brot.

Weiterlesen

Quick und Dirty: Asiatisch angehauchtes Flanksteak

Quick und Dirty: Asiatisch angehauchtes Flanksteak

Vor nicht allzu langer Zeit sah ich beim Metzger ein Flanksteak, was einfach zu gut ausschaute als es nicht mitzunehmen. Ich liebe Flanksteak, allerdings gibts das bei meinem Metzger nur selten und am einfachsten ist es, Flanksteak vorzubestellen. Als Flanksteak oder auch Flankensteak wird nach dem US-Schnitt ein Teil des Bauchlappens des Rindes bezeichnet. Ich habe das Flanksteak leicht asiatisch angehaucht mariniert, gebraten und auf Kräutersalat angerichtet. Und so sah das Flanksteak nach dem Kauf aus. Solange man es schafft, das Flanksteak auf den Punkt zu Braten (mehr oder weniger), ist das ein einfach zuzubereitendes, aber zugleich sehr schmackhaftes Gericht.

Weiterlesen

Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Vor Jahren, als ich für meinen ersten Job nach Stuttgart zog, gab ich für meine Helfer einen orientalisch angehauchten Abend mit einem 5-Gänge-Menü. Die Vorspeise bestand damals aus einer ziemlich leckeren Linsensuppe, die auch Karotten und Orangen enthielt. Als ich im neuen Kochbuch Malakeh eine Linsensuppe sah, musste ich sie einfach ausprobieren, zumal aktuell ein paar rote Linsen, die ich eigentlich für ein indisches Gericht gebraucht hatte, daheim verstauben. Die syrische Linsensuppe soll sauerscharf sein, also perfekt für das tropische Wetter. Ich kann sie mir aber auch im Herbst gut vorstellen, da sie durch die Schärfe sicherlich auch wärmt. Auch wenn sie länger köcheln darf, ist sie einfach zuzubereiten und man kann eigentlich nichts falsch machen. Nur zusätzliche blähende Speisen kann ich nicht empfehlen. Ich Schussel habs natürlich geschafft, dass genau dann der Stabmixer in der Spülmaschine war, die gerade lief. Unpüriert schmeckt die Suppe auch, aber püriert (später noch ausprobiert) ist sie deutlich geschmackvoller.

Weiterlesen

Quick und Dirty: Hummus

Quick und Dirty: Hummus

Keine Ahnung, wie es dazu kam, dass ich zwar ab und zu gerne Hummus esse, aber es irgendwie nie schaffte mir selbst eines daheim zu machen. Geändert hat es sich vor kurzem, als das Kochbuch Malakeh* Einzug in die Wohnung hielt. Wenn schon mehrere Rezepte rund um Hummus im Kochbuch sind, sollte ich es doch einmal zustande bekommen eines selbst hinzubekommen. Gesagt getan, die Zutaten waren schnell daheim inklusive Granatapfel. Nur das passende Brot hab ich Schussel natürlich vergessen. Aber mei, zur Not gehts auch auf Bauernbrot. Eigentlich ist das schnell und einfach hergestellt. Die Reste habe ich gleich noch zu einer weiteren Variante verarbeitet: Hummus mit Joghurt und Tomaten. Die Variante gefällt mir fast noch besser. Anstelle von Kichererbsen kann man hier übrigens auch Auberginen verwenden.

Weiterlesen

Schwefelporling – vegetarisches Schnitzel

Schwefelporling - vegetarisches Schnitzel

Vor nicht allzu langer Zeit war ich mit Besuch in der alten Heimat. Eigentlich wollten wir nach einem ereignisreichen und interessanten Wochenende langsam wieder heimfahren, aber vorher sollten noch ein paar Fotos von der Donau gemacht werden. Bei dem Mini-Spaziergang entdeckten wir Schwefelporling und schon war die Abenteuerlust geweckt. Selber zubereitet hat es noch keiner von uns, aber der gelernte Koch traute sich ans Ausprobieren. Junge und noch recht weiche Schwefelporlinge kann man Essen, allerdings sollte man sie vorher kochen. Sind sie noch jung, aber schon fester, kocht man sich gefühlt einen Wolf ab. Zubereitet sollen sie wie Hähnchen schmecken und haben daher im englischen Sprachraum auch den Spitznamen Chicken of the Woods. Genau dort wächst er: auf Bäumen und ist eigentlich ein Parasit. Er wächst genau ein Jahr lang und sollte wenn er noch jung ist, also im Frühjahr, geerntet werden. Man kann ihn recht einfach vom Baum abziehen. Daheim wurde der Pilz ein wenig gesäubert, in brauchbare Stücke geschnitten und gekocht – roh ist er giftig. Herausgenommen, abgetropft und anschließend paniert kam er bei uns auf die Teller. So schaut er aufgeschnitten aus. Er schmeckt tatsächlich nach Hähnchen! Dazu noch einen Kartoffel-Gurken-Salat oder eine Joghurtsauce und schon hat […]

Weiterlesen

Quick und Dirty: Salatbeilage panierte Champignons

Quick und Dirty: Salatbeilage panierte Champignons

Eigentlich bin ich ja kein großer Salatfan. Eigentlich. Es gibt da ein paar Ausnahmen: wenn Fleisch mit drin ist, mit Ziegenkäse (am besten mit Speck umwickelt oder mit Honig gratiniert), mit Ananas und Garnelen, mit Paprika oder eben mit panierten Champignons – und genau das wollte ich euch kurz zeigen. Für die panierten Champignons putzt man diese kurz mit einem Pinsel, bestäubt sie mit Mehl, zieht sie dann durch Eigelb, um anschließend sie mit Paniermehl zu umhüllen. Dieses habe ich für den frischen Geschmack mit getrockneten Kräutern versetzt. Die so umhüllten Champigons in einer Pfanne frittieren und anschließend kurz abtropfen lassen. Der restliche Salat besteht hier aus grünem Salat, Tomaten, Gurken und Bergkäse. Fürs Dressing habe ich Kürbiskernöl und Marillenessig verwendet.

Weiterlesen