Bier: Metalfest in Plzen

Bier: Metalfest in Plzen

Ursprünglich wollte ich ja nur wissen, wo Amon Amarth auf Tour ist. Eine meiner Lieblingsbands hat ein neues Album herausgebracht und nachdem ich den letzten Auftritt in München verpasst hatte – am Wochenende vor meinem Rigorosum, während ich noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte – wollte ich es diesmal schlauer anstellen. Nur leider fand ich außer Festivals nichts in Deutschland. Irgendwie fiel mir in der Liste das Metalfest in Pilsen auf. Pilsen ist von München aus recht bequem zu erreichen und schon war ich neugierig. Die Tickets kosteten zu diesem Zeitpunkt umgerechnet 75 Euro für 3 Tage. Bucht man früher, kommt man sogar mit nur 50 Euro aus. Zwar nur eine Bühne, aber mei, mehr als eine Band gleichzeitig kann man sowieso nicht sehen. Kurz darauf waren zwei Festivaltickets gebucht, ein Wurfzelt gekauft, welches sich als zu klein herausstellte, und es ging mit dem Zug nach Pilsen. Nachdem wir zunächst zu weit gelaufen waren, kamen wir am schlecht ausgeschilderten Zeltplatz an. Im Gegensatz zu mir bekannten Festivals war nichts eingezäunt. Hieß man suchte sich einfach einen Platz aus und fertig. Leider wurde im großen Versorgungszelt fast die ganze Nacht über Musik gespielt. Nächstes Mal suchen wir uns wohl einen […]

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Quick and Dirty: Tantanmen

Quick and Dirty: Tantanmen

Nachdem ich Tantanmen oder auch Tantan Ramen genannt in zwei Restaurants – einmal in München (existiert nur leider nicht mehr) und einmal in Sydney – gegessen hatte, musste ich sie natürlich daheim nachmachen. Diesmal hatte ich sogar an die Eier gedacht. Dass sie nicht so weich ausschauen, wie sie sein sollten, liegt am Einsatz. Es ist irgendwie unpraktisch, wenn die Nudeln und Eier gerade anfangen zu köcheln und der Piepser geht. Für das hin ist das Gericht eh noch gut gelungen. Zurück zum Gericht. Auch wenn ich die Nudelsuppe in japanischen Restaurants probierte, ist es ein chinesisch-japanisches Gericht. Angelehnt an Ramensuppen, aber mit der Schärfe aus Sichuan. Ich habe bisher von mehreren Versionen gehört. Fangen wir mit der Brühe an: Von Miso-Suppe wie in klassischen Ramen bis hin zu scharf muss es sein. Ich verwendete kurzerhand die schärfsten Ramen der Welt, nahm aber etwas mehr Wasser. Damit hatte ich zwar ein Fertiggericht verwendet, aber musste mir nicht groß Gedanken machen um die Brühe und Schärfe. Zudem habe ich für ein schnelles Essen immer Packungen daheim. Die nächste Variation, die mir bekannt ist, ist das Hackfleisch. Bisher habe ich es einfach in der Brühe gekocht. Diesmal brut ich es zusammen mit […]

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Cajun Küche

Cajun Küche

Cajun Küche hat mich schon länger gereizt, aber Ausreden und andere interessante Rezepte findet man immer. Vor kurzem kam ich dann doch dazu und machte gleich drei Sachen: Blackened Fish mit den Beilagen Cajun Corn Maque Choux und Mango Salsa, nachdem ich mich nicht zwischen den beiden entscheiden konnte. Fangen wir mit der Mango Salsa an. Mango, rote Paprika und Frühlingszwiebel klein würfeln und in eine Schüssel geben. Petersilie hacken oder getrocknete verwenden, dazu etwas Jalapeno (substituiert durch etwas Paprikaflocken, nachdem der Bekochte nichts scharfes wollte), Limetten- und Zitronensaft. Das ganze mindestens 30 min im Kühlschrank durchziehen lassen. Schmeckt kalt am besten. Drucken Mango Salsa Gericht Beilage, Salat Länder & Regionen Amerikanisch Zutaten 1 Mango 1 Paprika rot 1 Frühlingszwiebel 2 TL Petersilie 1 Jalapeno 2 TL Limettensaft 1 TL Zitronensaft Anleitungen Mango schälen und würfeln. Paprika, Frühlingszwiebel und Jalapeno ebenfalls würfeln bzw. in Scheiben schneiden. Petersilie hacken. Alles in eine Schüssel geben und für mindestens 30 Minuten kühl stellen. Dann gehts an die Maispfanne: Hierfür Zwiebel, grüne Paprika würfeln, in einer Pfanne anbraten. Dazu Mais, 2 gewürfelte Tomaten und einiges an Wurst (Original: andouille sausage, ersetzt durch Knobiwurst), köcheln lassen. Am Schluss Frühlingszwiebeln hinzu geben, mit Salz und Pfeffer […]

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Quick and Dirty: Steaknudeln

Quick and Dirty: Steaknudeln

Heute möchte ich euch ein Gericht vorstellen, welches es in verschiedenen Variationen gerne im Gerätehaus gibt. Kennt ihr Steaknudeln? Bei uns werden dazu Schweinenackensteaks angebraten. Wenn sie von beiden Seiten kurz die Pfanne geküsst haben, werden sie herausgenommen. Nun wird eine Zwiebel und etwas Knoblauch angeschwitzt. Wenn mit Sahne und Brühe aufgegossen wurde, kommen die Nackensteaks wieder heran, um weiter zu köcheln. Abschließend wird die Sauce abgeschmeckt – gerne mit Pfeffer, etwas Salz, Muskat und Paprika. Manchmal wird auch variiert. Parallel dazu werden die Nudeln gekocht. Eine gute Portion – Feuerwehr halt – Nudeln in den Suppenteller, Nackensteak drauf, etwas Sauce drüber und beim letzten Mal wurde noch etwas Streukäse darüber gestreut. Das ganze kam für kurze Zeit in die Mikrowelle. Nicht gerade arm an Kalorien, aber durchaus lecker und geht schnell. Ein weiteres Plus beim Zustand der Küche im Gerätehaus: man braucht nicht viele Zutaten.

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Quick and Dirty: Überbackene Nachos

Quick and Dirty: Überbackene Nachos

Manchmal darf es auch schnell und ungesund sein. Einer meiner Favoriten in diesem Fall sind Tortillachips mit eingelegten Jalapeno-Scheiben, gegebenenfalls etwas Speckwürfeln überbacken und dazu Dipp. Der Dipp war natürlich selbst gemacht. Neben Guacamole gab es einen Tomaten-Dipp aus Knoblauch, Zwiebeln, etwas Chili und einem Hauch an Kräutern.

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Papa a la huancaina

Papa a la huancaina

Papa a la Huancaína war für mich die große Überraschung im peruanischen Kochkurs. Kartoffeln esse ich durchaus gerne, aber mit einer Kondensmilch-Keks-Sauce konnte ich sie mir beim besten Willen nicht vorstellen. Vorsichtig probierte ich wie der Rest der Gruppe dieses Gericht und war wie jeder positiv überrascht. Beim zweiten Kochkurs wurde eine Platte peruanischer Schärfe gemacht, während zwei normal scharfe Platten ihr Dasein fristeten. Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis ich das Gericht daheim nachmachte. Auch wenn ich nicht die Chilipaste hatte, konnte ich mit etwas Chilipulver dem Geschmack zumindest nahe kommen. Drucken Papa a la Huancaína Gericht Salat, Sommer, Vegetarisch Länder & Regionen Peruanisch, Südamerikanisch Portionen 8 Personen Zutaten 1 kg Kartoffeln festkochend 400 g Frischkäse 160 ml Kondensmilch ohne Zucker 1 Päckchen Cracker ohne extra Salz 2-3 EL Gelbe Chilipaste ansonsten Habaneros pürieren oder Habaneropulver 2 Zehen Knoblauch 1/2 Zwiebel 1/2 Limette Saft davon Sonnenblumenöl Salz Pfeffer Dekoration 3 Eier hartgekocht Schwarze Oliven Paprika Salatblätter nach Geschmack Anleitungen Kartoffeln schälen und mit 1 TL Salz kochen. Auskühlen lassen und anschließend in Scheiben schneiden. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen. Klein geschnittenen Knoblauch und Zwiebel darin glasig andünsten. Zuletzt die Chilipaste hinzugeben, verrühren und vom Herd nehmen. […]

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