Eintopf

Eintopf

Ich liebe Suppen und Eintöpfe im Winter: man verwendet das, was man im Vorrat bzw. im Kühlschrank hat, es wärmt und normalerweise reicht es auch für den nächsten Tag. Vor Weihnachten entdeckte ich genügend Karotten und Reste vom Wirsing im Kühlschrank. Zusammen mit Markklößchen und Markknochen aus dem Gefrierschrank entstand eine Idee: Eintopf. Das Suppenfleisch war natürlich schnell besorgt und schon gings ans Kochen. Zunächst röstete ich Markknochen, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch. Dann brut ich kurz das klein geschnittene Fleisch an, bevor ich die Zutaten ablöschte und mit Gewürzen versehrte (Lorbeer, Wacholder, Piment, Nelken, Sternanis). Die Suppe durfte gut zwei Stunden köcheln, bevor ich klein geschnittenen Wirsing und die Klößchen hinzugab. Am zweiten Tag schmeckte sie glatt besser als am ersten.

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Zander mit Bärlauchkruste, Kohlrabigemüse und Kartoffelchips

Zander mit Bärlauchkruste, Kohlrabigemüse und Kartoffelchips

Ich habe gerne etwas Vorrat daheim, um nicht unbedingt auf Einkäufe unter der Woche angewiesen zu sein. Dafür kommt bei mir zu viel dazwischen, wie nochmal etwas im Hackerspace machen, Feuerwehreinsätze oder was auch immer. Lieber habe ich etwas daheim und kann daraus was kochen, als Essen zu bestellen/liefern zu lassen. So wanderte auch einmal Zanderfilet in den Gefrierschrank. Bis zum Winter wollte ich möglichst viele Vorräte vernichten, um den Gefrierschrank praktisch abtauen zu können. Dabei erinnerte ich mich an Überbackener Zander mit Kohlrabi und blauen Chips von Alfons Schubeck. Die blauen Chips wurden durch etwas dickere „normale“ Kartoffelscheiben ersetzt, anstelle von Petersilie wurde Bärlauch (ebenfalls aus dem Vorrat) für die Haube verwendet und joa, der Teller war definitiv nicht so edel angerichtet. Trotzdem konnte das Gericht bei den Kameraden, die zu Besuch waren, überzeugen.

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Senfsuppe

Senfsuppe

Bei Küchenlatein stieß ich schon vor einiger Zeit auf die Monschauer Senfsuppe. Sowas konnte ich mir nicht vorstellen, aber es klang trotzdem zu interessant, um es nicht einmal auszuprobieren. Vor kurzem war es soweit. Die Senfsuppe sollte das Sonntagsessen mit Zander einleiten. Das Rezept veränderte ich in der Hinsicht, dass ich kein Eigelb zum Verdicken in die Suppe rührte. Auch verwendete ich keinen Weißwein. Trotz alledem waren die Kameraden, die die Suppe probieren durften, sowohl überrascht als auch begeistert. Ich stelle mir die Suppe sehr gut im trüben, kalten Herbst vor.

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Frühstückspizza reloaded

Frühstückspizza reloaded

Welcher Frühstückstyp seid ihr? Wollt ihr lieber das süße Marmeladenbrot oder mögt ihr etwas herzhaftes? Ich gehöre zur zweiten Kategorie, wobei ich ab und zu auch nichts gegen was Süßes einzuwenden habe. Vor drei Jahren hatte ich schon einmal eine Frühstückspizza gemacht und nachdem ich wieder Lust auf Pizza hatte, bot sich die Gelegenheit an. Wenn ich Pizzateig herstelle, dann so, dass mindestens zwei Portionen daraus werden; Zumal man den Pizzateig bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern kann. Einmal kneten, hat man damit häufiger das Vergnügen Pizza zu essen. Die Pizzasauce kann man ebenfalls gut vorbereiten, was den Aufwand nochmals reduziert. Die Portion Teig ist etwas kleiner als für die Pizza am Abend. Dafür entschied ich mich diesmal für einen Käserand. Dazu gab es gewürfelte Paprika, Lauchzwiebeln, Salami und Ei.

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Pizza Frutti di Mare Deluxe

Pizza Frutti di Mare Deluxe

Wenn ich Pizzateig herstelle, dann mindestens zwei Portionen, nachdem man den Pizzateig bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern kann. Die Pizzasauce kann man ebenfalls gut vorbereiten, was den Aufwand nochmals reduziert. Nach der Frühstückspizza gab es mit der zweiten Portion eine Frutti die Mare Deluxe. Deluxe? In Island hatte ich eine Pizza probiert, in denen der Meergeschmack durch ein wenig Alken verstärkt wurde. Das wollte ich unbedingt einmal daheim ausprobieren. Ich habe mich für getrocknete zerkleinerte Algen aus Island entschieden. Diese Kombi wird es bei mir vermutlich noch häufiger geben.

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Quick and Dirty: Blue Cheese Dip

Quick and Dirty: Blue Cheese Dip

Während meiner Zeit in Finnland habe ich gefühlt Unmengen an Chicken Wings mit Blue Cheese Dipp und Gemüsesticks gegessen. Vielleicht wars nicht so viel, aber sicherlich einmal im Monat – mindestens. Tampere, die drittgrößte Stadt und Unistadt in Finnland, ist berüchtigt für Chicken Wings, was auch für die Umgebung gilt. Wo anders kannten sie es jedenfalls damals nicht. Meine Lieblingsdipps damals waren Blue Cheese und BBQ. Es hätte auch noch Knobi gegeben, aber zum Glück ist in Blue Cheese auch immer Knoblauch drin. Als ich Chicken Wings Saucen aus Finnland bekam, war ich fast nicht zu bremsen, wie man an den Beiträgen von 2013 und 2015 sieht. Nun musste ich wohl oder übel einen Blue Cheese Dipp machen. Im Gegensatz zu meinem alten Rezept verwendete ich Saure Sahne anstelle von Joghurt. Nächstes Mal werde ich probieren den Dipp sanft zu pürieren. Geschmeckt hats!

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