Pferdesteaks mit Knoblauch im Brot

Pferdesteaks mit Knoblauch im Brot

Erinnert ihr euch noch an den Pferdefleischskandal 2013, wo Pferdefleisch in die Lasagne kam? Die Empörung über Pferd im Essen war groß. Was ich damals bedenklich fand war, dass bei diesen Pferden nicht bekannt war, wie sie gehalten wurden und dadurch Medikamentenrückstände ins Essen kamen. Bei Pferd als Lebensmittel habe ich weniger Probleme. Wo ich aufgewachsen bin, gabs in der Stadt einen Pferdemetzger – zugegeben der einzige im Umkreis – und bei Frühlingsfest und Volksfest gabs neben Emmentaler auch Rosswürst. Wenn ich mal keine Lust auf groß Kochen nach der Schule hatte, holte ich mir ebenfalls Rosswürst, die es mit Senf und Brot gab. Einmal beim Grillen servierte ich den Gästen Pferdesteaks, die gemischt ankamen. In Ljubljana gibts ein Burgerrestaurant, das auch Pferdeburger anbietet – und die gut schmecken. Bei einem Umzug holte ich, nach Zustimmung aller Beteiligten, Pferdeleberkassemmeln. Keiner der Helfer kannte das und bis auf 2 Ausnahmen hat noch keiner vorher Pferd gegessen – und die Brotzeit kam überraschend gut an. Zu Ostern wollte ich natürlich was besonderes machen und im Endeffekt fiel die Wahl auf Pferd. Doch bevor ich übers Essen selbst rede, möchte ich euch kurz ein wenig was über Pferdefleisch erzählen. Früher wurde Pferd wie […]

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Gefüllte Papaya reloaded

Gefüllte Papaya reloaded

Nachdem ich euch bereits in meinem Blogjahr die gefüllte Papaya gezeigt habe und sich in der Zwischenzeit ein wenig was an der Rezeptur getan hat, wollte ich euch diese neue Version zeigen. Papaya schmeckt meiner Meinung nach besonders gut pur mit Limette oder dann überbacken. Über die überbackene Version war ich vor etwa 7 Jahren überrascht, als ich sie zum ersten Mal ausprobierte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Papaya warm, mit Hackfleisch und Käse schmecken könnte, doch ich wurde eines besseren belehrt. Seitdem gibts mindestens einmal im Jahr gefüllte Papaya. Die Füllung variiere ich immer ein wenig, wobei mir inzwischen die Kombi aus Hackfleisch und Frischkäse am besten schmeckt. Dazu je nach Kühlschranklage noch Speck und Tomaten. Obendrauf leckeren Käse – viel mehr braucht es nicht. Die Kerne kann man übrigens trocknen, von der Haut befreien und anschließend als Pfefferersatz verwenden.

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Quick und Dirty: Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern

Quick und Dirty: Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern

Mit der Challenge Kräuter letzten Monat habe ich ein paar vor allem einfache Rezepte ausprobiert, die mir allesamt gut schmeckten, aber innerhalb von kurzer Zeit auch zubereitet sind. Also genau das richtige für nach der Arbeit. Und wer sagt, dass gutes Essen aufwändig sein muss? Genau aus diesem Grund zeige ich heute Kartoffeln mit Quark und Wildkräutern. Dafür brauchts eigentlich nur Kartoffeln, Quark oder Frischkäse, ein wenig Salz und Kräuter. Wer will, kann auch noch ein paar Radieserl dazu schneiden oder zusätzliche Gewürze verwenden. Als Hauptgericht taugts genauso wie als Beilage zu Fisch oder Fleisch. Jetzt stellt euch zum Beispiel einen panierten Seelachs dazu vor oder ein Steak mit Knobibutter. Als Kräuter verwendete ich vor allem Spitzwegerich, Brunnenkresse und Sauerampfer. Es passen aber auch beispielsweise Schnittlauch, Zitronenmelisse, Oregano, Bärlauch, Kerbel und Brennessel. Oder kurz gesagt: alles, was man zur Hand hat und was einem schmeckt.  

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Quick und Dirty: Bombay-Sandwich-Aufstrich

Quick und Dirty: Bombay-Sandwich-Aufstrich

In letzter Zeit kam ich beim Blog gefühlt zu nichts. Abends war ich meist zu faul oder hatte schon etwas anderes vor, auch die Wochenenden waren gerne voll. So schafft es die Leberkassemmel, genau, nichts zu machen. So kann es aber auch nicht weiter gehen. Zumindest die Challenge geht etwas voran, wie zuletzt wenigstens ein paar indische Rezepte anzeigen, aber reicht das? Nun, mehr ist leider gerade nicht drin. Praktisch ist es aber, wenn man Challenge und Blog-Event verknüpfen kann. Das Bombay Grilled Sandwich gab es zuletzt häufiger und nachdem noch ein paar Kartoffelscheiben übrig blieben und zorra vom Kochtopf zusammen mit Diana von Kochen mit Diana in ihrem Blogevent nach Brotaufstrichen sucht, habe ich das kurzerhand verbunden. Herausgekommen ist ein Bombay Sandwich Aufstrich, der mich stark an das Sandwich selbst erinnert. Lasst es euch schmecken!

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Quick and Dirty: Bombay Grilled Sandwich

Quick and Dirty: Bombay Grilled Sandwich

In der Zusammenfassung der Indien-Challenge habe ich bereits vom Bombay Grilled Sandwich berichtet. Natürlich muss ich das Rezept hier auch noch veröffentlichen, wenn auch etwas später. Als andere Gäste der Hochzeit in den Tagen davor unbedingt das berühmte Bombay Grilled Sandwich probieren wollten, fragte ich mich, was an einem Sandwich so besonders sein sollte. Nachdem nur ein bestimmter Straßenhändler für das Sandwich aus Hygienegründen in Frage kam und jeder probieren wollte, schloss ich mich einfach der Meute an – und war begeistert. Vegetarisch, erfrischend, lecker und die Show des Händlers mit seinem Messer war auch nicht zu unterschätzen. Es schmeckte mir und anderen so gut, dass gleich einmal nachbestellt wurde und ich mir anschließend vornahm, das Sandwich in Deutschland nachzubauen. Tja, das hat etwas länger gedauert als gedacht, aber hey, letzte Woche kam das Sandwich häufiger auf den Tisch. Es geht recht fix, wenn man mal das Chutney hat oder eine andere Kräuterpaste soweit gepimpt hat, dass es als indisch durchgeht. Ansonsten einfach Kartoffeln kochen, Sandwich belegen, rösten und schon kann man den Happen genießen.

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Quick and Dirty: Masala Corn

Quick and Dirty: Masala Corn

Als ich vor wenigen Jahren in Mumbai war, gab es vorm Mc einen Stand mit Mais. Nicht Mais in Kolben, sondern Mais mit Gewürzen. Maiskolben esse ich recht gern, aber ansonsten bin ich nicht mehr wirklich der Maisfan – oder so zumindest bis dahin. Einer der Inder, mit denen ich unterwegs war, meinte ich müsse das probieren. Gut, ok, wenn er es sagt. Den Mais gab es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie Salz und Pfeffer oder eben Masala. Letzteres wollte ich probieren, zumal es empfohlen wurde. Ein Plastikbecher, wie unsere weißen Trinkbecher, wurde mit Mais gefüllt, gewürzt und mir überreicht. Boah, wie das duftete! Einfach himmlisch! Der Geschmack haute mich zudem um. Sowas leckeres habe ich nicht dort vermutet, zumal es sehr simpel ist. Masala Corn habe ich seither auf meiner Todo-Liste, aber nie zurück in Deutschland zubereitet. Im Rahmen der Monats-Challenge mit dem Thema Indien musste ich wohl oder übel ran. Empfohlen wird Chaat Masala, ich nahm Garam Masala, nachdem ich davon noch was daheim hatte. Es schmeckte trotzdem, auch wenn ich das nächste Mal versuchen werde Chaat Masala zu bekommen. Chaat Masala besteht übrigens auch aus getrocknetem Mangopulver, wodurch das Gericht fruchtiger rüberkommt.

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