Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Vor Jahren, als ich für meinen ersten Job nach Stuttgart zog, gab ich für meine Helfer einen orientalisch angehauchten Abend mit einem 5-Gänge-Menü. Die Vorspeise bestand damals aus einer ziemlich leckeren Linsensuppe, die auch Karotten und Orangen enthielt. Als ich im neuen Kochbuch Malakeh eine Linsensuppe sah, musste ich sie einfach ausprobieren, zumal aktuell ein paar rote Linsen, die ich eigentlich für ein indisches Gericht gebraucht hatte, daheim verstauben. Die syrische Linsensuppe soll sauerscharf sein, also perfekt für das tropische Wetter. Ich kann sie mir aber auch im Herbst gut vorstellen, da sie durch die Schärfe sicherlich auch wärmt. Auch wenn sie länger köcheln darf, ist sie einfach zuzubereiten und man kann eigentlich nichts falsch machen. Nur zusätzliche blähende Speisen kann ich nicht empfehlen. Ich Schussel habs natürlich geschafft, dass genau dann der Stabmixer in der Spülmaschine war, die gerade lief. Unpüriert schmeckt die Suppe auch, aber püriert (später noch ausprobiert) ist sie deutlich geschmackvoller.

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Quick und Dirty: Hummus

Quick und Dirty: Hummus

Keine Ahnung, wie es dazu kam, dass ich zwar ab und zu gerne Hummus esse, aber es irgendwie nie schaffte mir selbst eines daheim zu machen. Geändert hat es sich vor kurzem, als das Kochbuch Malakeh* Einzug in die Wohnung hielt. Wenn schon mehrere Rezepte rund um Hummus im Kochbuch sind, sollte ich es doch einmal zustande bekommen eines selbst hinzubekommen. Gesagt getan, die Zutaten waren schnell daheim inklusive Granatapfel. Nur das passende Brot hab ich Schussel natürlich vergessen. Aber mei, zur Not gehts auch auf Bauernbrot. Eigentlich ist das schnell und einfach hergestellt. Die Reste habe ich gleich noch zu einer weiteren Variante verarbeitet: Hummus mit Joghurt und Tomaten. Die Variante gefällt mir fast noch besser. Anstelle von Kichererbsen kann man hier übrigens auch Auberginen verwenden.

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Schwefelporling – vegetarisches Schnitzel

Schwefelporling - vegetarisches Schnitzel

Vor nicht allzu langer Zeit war ich mit Besuch in der alten Heimat. Eigentlich wollten wir nach einem ereignisreichen und interessanten Wochenende langsam wieder heimfahren, aber vorher sollten noch ein paar Fotos von der Donau gemacht werden. Bei dem Mini-Spaziergang entdeckten wir Schwefelporling und schon war die Abenteuerlust geweckt. Selber zubereitet hat es noch keiner von uns, aber der gelernte Koch traute sich ans Ausprobieren. Junge und noch recht weiche Schwefelporlinge kann man Essen, allerdings sollte man sie vorher kochen. Sind sie noch jung, aber schon fester, kocht man sich gefühlt einen Wolf ab. Zubereitet sollen sie wie Hähnchen schmecken und haben daher im englischen Sprachraum auch den Spitznamen Chicken of the Woods. Genau dort wächst er: auf Bäumen und ist eigentlich ein Parasit. Er wächst genau ein Jahr lang und sollte wenn er noch jung ist, also im Frühjahr, geerntet werden. Man kann ihn recht einfach vom Baum abziehen. Daheim wurde der Pilz ein wenig gesäubert, in brauchbare Stücke geschnitten und gekocht – roh ist er giftig. Herausgenommen, abgetropft und anschließend paniert kam er bei uns auf die Teller. So schaut er aufgeschnitten aus. Er schmeckt tatsächlich nach Hähnchen! Dazu noch einen Kartoffel-Gurken-Salat oder eine Joghurtsauce und schon hat […]

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Quick und Dirty: Salatbeilage panierte Champignons

Quick und Dirty: Salatbeilage panierte Champignons

Eigentlich bin ich ja kein großer Salatfan. Eigentlich. Es gibt da ein paar Ausnahmen: wenn Fleisch mit drin ist, mit Ziegenkäse (am besten mit Speck umwickelt oder mit Honig gratiniert), mit Ananas und Garnelen, mit Paprika oder eben mit panierten Champignons – und genau das wollte ich euch kurz zeigen. Für die panierten Champignons putzt man diese kurz mit einem Pinsel, bestäubt sie mit Mehl, zieht sie dann durch Eigelb, um anschließend sie mit Paniermehl zu umhüllen. Dieses habe ich für den frischen Geschmack mit getrockneten Kräutern versetzt. Die so umhüllten Champigons in einer Pfanne frittieren und anschließend kurz abtropfen lassen. Der restliche Salat besteht hier aus grünem Salat, Tomaten, Gurken und Bergkäse. Fürs Dressing habe ich Kürbiskernöl und Marillenessig verwendet.

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Bärenfang

Bärenfang

Einer meiner ersten Liköre, die ich während meiner Studienzeit hergestellt habe, war ein Bärenfang. Nachdem dieser Monat im Zeichen des Honigs steht, musste ich einfach einen Nachmachen. Zwar habe ich nur ein Honigglas voll angesetzt, aber so konnte ich einen Honig aufbrauchen und musste kein Gefäß spülen. Skaldenmet und Met Natürlich habe ich auch nach anderen Honiggetränken geschaut und war überrascht, was es alles im Osten so gibt. Fangen wir aber mit dem Skaldenmet an. Das ist ein Met aus der nordischen Mythologie, nach dessen Genuss jeder gut singen und dichten kann. Nach dem Wanenkrieg zwischen den Wanen und Asen spieen alle Götter zur Friedensbesiegelung in ein Fass. Aus dem Speichel wurde Kvasir geboren, der durch Fjallarr und Galarr ermordet und dessen Blut in Kesseln aufgefangen wurde. Aus diesem Blut und Honig brauten sie Met, durch den jederman gut singen und dichten konnte. Dieser Skaldenmet hat eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen göttlichen Tränken, wie auch bei den Griechen. So kommen wir zum Met, den ich irgendwann einmal selbst herstellen möchte. Der Honigwein ist ein alkoholisches Getränk aus Wasser und Honig, das wie Wein vergoren wird. Hierfür verwendet man heutzutage Hefe, während früher man auf die natürliche Gärung angewiesen war (ähnlich […]

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Quick und Dirty: Chili-Cheese-Burger

Quick und Dirty: Chili-Cheese-Burger

Wenn schon, denn schon – so könnte das Motto bei diesem Chili-Cheese-Burger lauten. Tut es aber nicht, denn die Rettungsgruppe von #wirrettenwaszurettenist ist wieder unterwegs und rettet diesmal Burger. Normalerweise kaufe ich fertige Buns und belege nur noch mit selbst gemachtem Patties, etwas Gemüse, Käse, Bacon und ner schnell zusammengerührten Sauce. Doch diesmal wollte ich auch die Buns machen, auch wenn der Ofen immer noch rumzickt. Nun, quick ist die Variante dann nicht mehr, dirty schaut die Küche dafür schon aus, aber es schmeckt. Zudem weiß man, was man ißt und kann die Zutaten selbst bestimmen. Bei den Buns muss ich noch etwas üben – oder alternativ den Ofen austauschen, aber der Inhalt hat es in sich. Die Chili-Cheese-Burger sind gefüllt mit ordentlich Fleisch und Käse, wobei letzteres sogar in 3 verschiedenen Arten vorkommt! Die Bestandteile des Burgers kann man übrigens toll vorbereiten. Die Buns lassen sich einfrieren, die Patties kann man einfrieren oder am Tag zuvor zubereiten und einfach Apfelscheiben darauf verteilen und den Teller mit einer Klarsichtfolie abdecken. Den Pimento Cheese lässt man am besten sowieso über Nacht im Kühlschrank ziehen, damit er richtig Geschmack angenommen hat. Am nächsten Tag einfach im Ofen oder auf dem Grill erwärmen […]

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