Geschmorte Niere römischer Art

Geschmorte Niere römischer Art

Als ich Anfang des Jahres Nieren beim Metzger meiner Wahl sah, beschloss ich sie zu kaufen und zunächst einzufrieren. Bei passender Gelegenheit (Sonntag und nichts passendes zu Essen im Kühlschrank) taute ich sie auf, um sie euch heute passend zur Challenge des Monats (die dank privater Gründe eigentlich ab Sommer im Sand verlief – ich habe immer noch Hoffnung, dass ich den Rest schaffe) als geschmorte Niere römischer Art zeigen zu können. Diesen Monat geht es hier auf meinem Blog um Innereien und Fleischteile, die nicht häufig gegessen werden. Um euch zu zeigen, was man tolles zaubern kann und um mich stärker mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich das Thema für die Monatschallenge gewählt. Niere hatte ich zuvor noch nie gegessen; wenn, dann gabs Leber, oder ausnahmsweise mal Kutteln, Herz, Ochsenschwanz, Schweinehaut oder Schweinefüße. Natürlich musste ich erst einmal an der Niere überall rumdrücken, Lachkrampf inklusive. Im Innereien-Kochbuch Quinto Quarto fand ich dann ein Rezept für geschmorte Niere, welches ich ein wenig abwandelte. Genauer gesagt hatte ich noch 2 Tomaten da, die ich mit in die Pfanne gab. Ergebnis: Niere schmeckt ähnlich wie Leber, wobei ich Leber bevorzuge. Nichtsdestotrotz würde ich wieder Niere essen.

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Quick und Dirty: Spaghetti sizilianisch

Quick und Dirty: Spaghetti sizilianisch

Vor zwei Jahren durfte ich privat nach Porto. Wie so häufig auf Reisen nahm ich kulinarische Entdeckungen mit nach Hause. Neben viel Portwein, Salz und Gebäck landete auch eine Dose Sardinen im Gepäck und langsam wurde es Zeit daraus endlich etwas zu zaubern. Ich konnte mich noch grob an ein sizilianisches Rezept für Spaghetti mit Sardinen erinnern und versuchte mich zu erinnern sowie ein wenig zu variieren. Daraus wurde ein leckeres Pasta-Gericht, welches schnell geht und zugleich günstig ist.

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Quick und Dirty: Chili Cheese Fries

Quick und Dirty: Chili Cheese Fries

Kleines Beweisstück, dass es bei mir nicht immer gesund und nur selbst gemacht zugeht. Ich hatte noch ein paar Reste von Pommes im Gefrierschrank, 1 Wurst, dazu hatte ich, als ich mal krank war, mir n fertigen Käsedipp gekauft (mag wohl daran liegen, dass ich erkältet war). Das zusammen mit Frühlingszwiebeln ergab es ein überraschend leckeres Essen.

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Barmbrack

Barmbrack

Was macht Frau, wenn noch einige Backzutaten im Regal sich stapeln, aber ein Umzug ansteht? Genau, schauen, was man daraus leckeres backen kann. So stieß ich auf Saveur auf ein leicht amerikanisierte Variante von Barmbrack, welches ich so lange ich noch einen Backofen hatte, umsetzte. Barmbrack ist ein typisches Brot, was zu Samhain gebacken wird. Samhain (Sah-win ausgesprochen) ist ein gölisches Fest, welches das Ende der Erntesaison darstellt – praktisch ein Erntedankfest – und auch den Beginn des Winters markiert. Traditionell wird das Fest vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert. Es ist eines der vier gälischen saisonalen Feste, mit Imbolc, Bealtaine und Lughnasadh. Durch die Christianisierung wurden daraus Allerheiligen und Allerseelen, und nun Halloween. Wobei die Konstümierung früher auch schon bei Samhain üblich war. Früher gabs das Fest in ganz Irland, Schottland und der Isle of Man. Ähnliche Feste wurden auch in anderen keltischen Ländern gehalten, wie in Wales und Cornwall. Um Samhain wurde das Vieh wieder zurück gebracht auf die Winterweiden und manche Tiere wurden dann geschlachtet. Das Gras war weg und langsam folgte die kalte Jahreszeit, wo sich Fleisch gut hält. Samhain wurde als ein Fest angensehen, wo die Grenzen zwischen dieser Welt und der Unterwelt leicht […]

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Quick und dirty: Steaksandwich deluxe

Quick und dirty: Steaksandwich deluxe

Vor einiger Zeit hatte ich wieder Lust auf Steak, doch es sollte südafrikanisch angehaucht rauskommen. Also ähnlich wie das Steak beim Südafrika-Kochkurs vor 2 Jahren, aber in Baguette. Kurzerhand wurden die Rezepte rausgekramt und für ein Baguette umgedacht. Zum Glück habe ich hier kleine Baguettes, die man schön halbieren kann für solche Fälle – und fertig war das Steaksandwich deluxe! Es besteht aus einem möglichst fluffigen Baguette, einem leckeren Steak, Zwiebelmarmelade, ggf. Blauschimmelkäse und einem Gläschen Wein für die Köchin. Die Zwiebelmarmelade habe ich bereits als Rezept beschrieben. Sie passt perfekt zum Grillgut, ich kann mir sie aber auch gut zu Fondue vorstellen. Fleisch… Eigentlich sollte die Kombi im Brot an den Südafrika-Kochkurs erinnern, aber ich bekam kein Straußensteak. Also wurds kurzerhand ne Scheibe Rumpsteak Dry Aged vom Simmentaler Rind. Das habe ich nur kurz in Rotwein Knobiöl eingelegt und vorm Anbraten mit Salz und Pfeffer gewürzt. Von beiden Seiten anbraten und schauen, dass es innen noch rosa bis rot ist. Baguette halbieren, den Boden mit Zwiebelmarmelade bedecken, darauf die Fleischscheiben legen, wer will kann jetzt noch Blauschimmelkäse verwenden. Zweite Hälfte drauf legen und fertig ist das Brot.

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Quick und Dirty: Asiatisch angehauchtes Flanksteak

Quick und Dirty: Asiatisch angehauchtes Flanksteak

Vor nicht allzu langer Zeit sah ich beim Metzger ein Flanksteak, was einfach zu gut ausschaute als es nicht mitzunehmen. Ich liebe Flanksteak, allerdings gibts das bei meinem Metzger nur selten und am einfachsten ist es, Flanksteak vorzubestellen. Als Flanksteak oder auch Flankensteak wird nach dem US-Schnitt ein Teil des Bauchlappens des Rindes bezeichnet. Ich habe das Flanksteak leicht asiatisch angehaucht mariniert, gebraten und auf Kräutersalat angerichtet. Und so sah das Flanksteak nach dem Kauf aus. Solange man es schafft, das Flanksteak auf den Punkt zu Braten (mehr oder weniger), ist das ein einfach zuzubereitendes, aber zugleich sehr schmackhaftes Gericht.

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