Restaurant: Kulturbrauerei Lederer

Restaurant: Kulturbrauerei Lederer

Als zweites Ziel, nach dem Barfüßer, wanderte die Horde weiter zur Kulturbrauerei Lederer. So durstig, wie wir waren, musste es natürlich ein Kellertrunk werden. Schon einmal erwähnt, dass ich ungefiltertes Bier liebe? Es ist meist sehr süffig und schmeckt nach mehr. Wenn die Portion nicht so groß gewesen wäre, hätte ich auch noch eine Nachspeise bestellt. So hat mir aber der Krustenbraten mit den Knödeln vollkommen ausgereicht. Auch die anderen Gerichte am Tisch schauten nicht klein aus. Ich kann mich nicht beschweren. Leckeres Bier, gute reichliche Portionen, die zudem schmecken und eine nette, flotte Bedienung. Was will man mehr?

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Bier: Barfüßer in Nürnberg

Bier: Barfüßer in Nürnberg

Im Januar verbrachte ich ein Wochenende in Nürnberg. Und was tut man in einer Horde Bier-begeisterter Leute? Genau! Geht in ein Brauhaus. Die erste Adresse war das Barfüßer. Seit 1994 existiert das Brauhaus mit fränkischer Küche, die zudem probiert wurde. Während die Würst ganz ok waren, gefiel mir das Bier schon deutlich besser. Sowohl das Schwarze als auch das Blonde mundeten. Die restlichen Leute waren denke ich auch zufrieden mit dieser Wahl in der Nähe des Hauptbahnhofs. Platzmäßig ist das Lokal gut für größere Gruppen geeignet. Allerdings kann es durchaus laut werden, was zu Verständigungsschwierigkeiten führen kann. Als erste Anlaufadresse durchaus passend.

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Ausflug: Christkindlmarkt Wangen

Ausflug: Christkindlmarkt Wangen

Vor Weihnachten hatte ich durch Zufall die Möglichkeit mir den Christkindlmarkt in Wangen im Allgäu anzuschauen. Leider regnete es, wodurch ich nur mein Essen fotografierte. Wangen liegt im Südosten von Baden-Württemberg und hat eine schöne kleine mittelalterliche Altstadt. Der Christkindlmarkt ist über die Altstadt verstreut, bietet neben ein paar Fressständen auch Handwerk und Kunstwerk. Ich musste mich wohl oder übel – ich liebe einfach Käse – zwischen Käsebrot und Käsesuppe entscheiden. Die Preise sind egal ob für Getränke oder Essen mehr als in Ordnung. Klarer Tipp von mir!

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Bier: Lemke Berlin

Bier: Lemke Berlin

In diesem Jahr verschlug es mich auch beruflich nach Berlin. Praktischerweise wurde das gemeinsame Abendessen im Brauhaus Lemke am Alex veranstaltet, was mich schon längere interessiert. Bevor es an die Bierprobe ging, musste natürlich etwas zum Essen bestellt werden. Nachdem ich schon so begeistert von der Dortmunder Currywurst war und den Vergleich zur Berliner Currywurst wollte, fiel mir die Entscheidung leicht. Die Kartoffelchips anstelle von Pommes haben mir sehr gut gefallen. Die Sauce fand ich nur Currylastig und leicht scharf, aber ohne weiteren Geschmack. So gesehen bleibt Dortmund und das Ruhrgebiet mein Favorit. Biere wurden natürlich auch probiert. Der Gründer des Brauhauses, Oli Lemke, hat ein BWL-Studium abgebrochen und ein Brauereistudium abgeschlossen, als er beschloss, eine eigene Brauerei ins Leben zu rufen. Ein heruntergekommener S-Bahn-Bogen am Hackeschen Markt wurde nach einigen Stationen zu einem Brauhaus umgebaut, welches am 21.11.1999 seine Pforten öffnete. 1999, das war noch vor der Zeit des Craft-Bier-Booms. 2004 kam das Brauhaus am Alex hinzu. Das Weizen zu Beginn mundete mir sehr gut. Das Pils fand ich ganz ok und vom Spree Coast IPA zum Schluss war ich ganz begeistert: ein leicht bitteres und zugleich süffiges West Coast IPA. Das Black Rye IPA hätte mich noch interessiert, aber dafür dauerte […]

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Urlaub: Eat the World Berlin Friedrichshain

Urlaub: Eat the World Berlin Friedrichshain

Vor kurzem habe ich eine ehemalige Kollegin in Berlin besucht. Nachdem ich die meisten üblichen Sehenswürdigkeiten schon längst kenne, kam sie u.a. auf die Idee eine Fresstour zu machen. Ich liebe ja essen und was würde besser passen? Genauer gesagt wollte sie Eat the world ausprobieren und ich war natürlich begeistert. Die Tour führte uns in den Stadtteil Friedrichshain. Friedrichshain ist, soweit ich es mir merken konnte, eher ein Arbeiterviertel im Osten Berlins. Vom sozialistischen Prachtboulevard, die ehemalige Stalinallee, ging es zum „Kiez“, der „Partymeile“ Simon-Dach-Straße und weiteren Ecken. Neben Essen lernten wir einiges von der Geschichte kennen. Die erste Station servierte uns Falafel. Das Lokal Fatoush hält sich schon ein paar Jahre in der Simon-Dach-Straße und liefert auch seine Ware. Die Falafel mit Sesamkruste waren zwar kleinwenig trocken, aber geschmacklich überzeugten sie. Dazu gab es Fladenbrot, Tahini und Salat mit Granatapfelsirup. Die obligatorische Currywurst durfte natürlich nicht fehlen. Diese gab es im Curry 66, deren Betreiber wir kurz kennen lernen durften. Die Wurst wird wahlweise mit Pommes oder Kartoffelsalat und einer Sauce bis zu Schärfegrad 10 serviert. Wir bekamen Schärfegrad 1 und 4 zu probieren, wobei 4 der letzte Schärfegrad ist, der noch in der Küche hergestellt werden kann. […]

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Urlaub: Schloss Ludwigsburg kulinarisch

Urlaub: Schloss Ludwigsburg kulinarisch

Eigentlich bin ich ja kein großer Schlossfan. Ich höre Metal, mag Burgen und Mittelalterfeste und trinke gerne Met. Schlösser erscheinen mir zu edel, verbinde ich mit wallenden Kleidern und gehobener Gesellschaft. Nichtsdestotrotz schaue ich mir auch mal Schlösser an und technische Spielereien, wie das Tischlein deck dich im Schloss Herrenchiemsee und in Linderhof, und die prachtvollen Gärten faszinieren mich. Bevor ich Stuttgart verließ und nach München zog, besichtigte ich noch das Residenzschloss Ludwigsburg mit einer Führung. Neben den großen prächtigen Kronleuchtern war ich begeistert von den Informationen zur Schlossküche. Die Hofküche mit Verwaltung bestand aus 36 Personen, die eng mit Hofkellerei und dem Servierdienst zusammenarbeitete. Eine ganze Menge an Leuten, wenn man es sich einmal überlegt. Für die königliche Tafel waren drei Mundköche zuständig, unterstützt von zwei Bratenmeistern, einem Salzkoch und einem weiteren Koch. Für die Marschallstafel waren ein Ritterkoch und drei weitere Köche beschäftigt. Küchenpersonal war hierarchisch unterteilt. Vor der Einführung der Gasbeleuchtung war die Hofküche übrigens auch für die Beleuchtung im Gebäude zuständig. Natürlich gab es noch allerlei Süßes, wofür die eigenen Orangen und Ananas aus der Orangerie verwendet wurden. Nicht von ungefähr kam der Leibesumfang mancher Herrscher und Untergebenen. Als besonders Schick wurde es im 18. Jahrhundert empfunden, seinen Gästen […]

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