Restaurant: Vodkaria

Restaurant: Vodkaria

Wenn ich in Leipzig bin, will ich zumindest einmal in die Vodkaria. Wie der Name schon sagt, gibt es Wodka – viel Wodka. Neben zig verschiedenen Sorten Wodka aus der ganzen Welt, werden natürlich auch Longdrinks und Cocktails angeboten. Manche klingen verrückter als andere. Karamell-Meersalz-Wodka? Schmeckt besser als gedacht! Oaky Cranberry? Wie kann man sowas verhunzen? (Ich kenne die frühere Cranberry von Koskenkorva und diese war gut) Natürlich braucht man zu Wodka auch passendes Essen. Auf der Karte stehen neben Wochengerichte viele Platten und russische Gerichte. Irgendwann werde ich alle Pelmeni durchprobiert haben. Das letzte Mal probierte ich auch zum ersten Mal die Gose der Karte. Gose ist milchsaures Bier, welches ursprünglich aus dem Harz stammt und in der Gegend Leipzig-Halle-Dessau Fuß fasste. Als milchsaures Bier ist die Gose verwandt mit Berliner Weiße, Geuze und allgemein Lambicbieren. Neben Milchsäure wird bei der Gose Salz und Koriander zugegeben. Traditionell gibt es verschiedene süße Gose, also mit Sirup (Himbeer, Waldmeister) oder Likör (Kirschlikör – Frauenfreundlich, Kümmellikör – Regenschirm). Mittlerweile findet man durch den Craft Bier Trend Gose auf der ganzen Welt. Das Lokal selbst ist gemütlich, die Bedienung freundlich und die Preise sind angenehm, wenn man aus München kommt. Was will man […]

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Restaurant: Andechser am Dom

Restaurant: Andechser am Dom

Ich gehe gerne Essen, allerdings kam ich zuletzt eher selten dazu. In der Hinsicht vermisse ich die Zeiten der Weggehrunde, mit der ich mindestens einmal im Monat ein neues Restaurant aufsuchte. Vor kurzem ging es von der Arbeit aus zum Andecher am Dom, den ich schon länger einmal ausprobieren wollte, aber nicht dazu kam. Für uns war für 2 3/4 Stunden ein Tisch reserviert, was ich um ehrlich zu sein für sportlich hielt. Als wir ankamen, warteten schon Brotzeitbrettl auf uns. Die Bestellungen der Getränke wurden rasch aufgenommen und nach der bayerischen Vorspeise ging es daran ein Hauptbericht zu wählen. Auch wenn mich das Black Angus Rib Eye anlachte, fiel meine Wahl letztlich auf den bayerischen Wagyu Beef Burger, der u.a. mit Portweinschalotten gefüllt ist. Geschmacklich top, insbesondere der Bun gefiel mir: bayerisch, knackig, aber nicht zu fest. Beim Fleisch konnte ich mich ebenso wenig beschweren. Wir wurden schnell bedient und mussten nicht zu lange aufs Essen warten. Nur schade, dass wir wirklich nach den 2 3/4 Stunden hinaus gebeten wurden. Der Andechser am Dom Frauenplatz 7 80331 München https://www.andechser-am-dom.de

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Restaurant: Erdinger Weißbräu in Hadern

Restaurant: Erdinger Weißbräu in Hadern

Kennt ihr das auch? Ihr habt Besuch und habt im Kopf wenige Restaurants im Kopf, die immer passen und zu denen ihr gerne hingeht? Das Maxvorstadt Wirtshaus ist eines davon, Atzinger passt auch immer gut, wenn man noch in die Stadt geht. Eine weitere Wahl für mich ist das Erdinger Weißbräu in Hadern. Warum? Gemütlich, gutes Essen, vernünftige Portionen zu einem für München guten Preis. Außerdem ist die Bedienung immer freundlich. Was will man mehr? Zuletzt hatte ich den Schweinsbraten mit Knödel. Für 9,90 Euro für die Portion kann man finde ich nichts sagen. Der Gast war mit dem Ochsenbraten mit Spätzle ebenfalls zufrieden. Ansonsten kann ich auch Krustenbraten, Wiener Schnitzel und vermutlich alles andere empfehlen. Nach den Portionen ist man garantiert satt, die Qualität passt aber trotzdem. Und dazu ein frisches Weißbier! Auswahl besteht aus Pikantus, normales Weißbier, ein dunkles Weißbier, Kristall, Leichte, Urweizen und Alkoholfrei mit/ohne Geschmack. Oder mit anderen Worten: die volle Palette. Es werden auch andere Biere angeboten. Nachdem ich das Schlossbrauerei Mariabrunn Dunkel noch nicht kannte, gabs zum Braten ein Dunkles für mich. Geschmacklich hats gepasst. Von mir eine volle Empfehlung! Hotel & Gaststätte Erdinger Weißbräu Heiglhofstraße 13 81377 München https://www.hotels-erdinger-muenchen.de/gaststaette/

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Bier: Caru‘ cu Bere

Bier: Caru' cu Bere

Nachdem ich auf meinem Spaziergang durch Bukarest schon in der Nähe war und die Atmosphäre mir sehr gut gefiel, wie man es sich bei diesem Bild sicherlich vorstellen kann… … schaute ich beim Caru‘ cu Bere, einer großen Bierhalle in der Altstadt mit zusätzlichen Tischen im Freien, vorbei. Die Bierhalle gleicht fast einer Institution in Bukarest. Seit 1879 speisen und trinken hier Gäste. Die Halle erstreckt sich über zwei Stockwerke mit Holzschnitzereien und Fresken, vergoldeten und marmorierten Säulen, bunten Glasfenstern und passenden schweren Holzstühlen. Zum Glück hatten sie noch Tische im Freien frei, auch wenn der Laden gut voll war. Das Bier schmeckte gut – eines der besten Biere, die ich vor Ort probierte. Als Essen wollte ich nichts großes und hätte vermutlich etwas anderes wählen sollen. Es wurden Käsekrainer mit Meerrettich und dazu ein kleiner Salat. Es schmeckte, keine Frage, doch als ich die Steakteller am Nebentisch sah, wurde ich neidisch.  

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Bier: Pivovar Hluboká und Restaurant Soldiní Sance

Bier: Pivovar Hluboká und Restaurant Soldiní Sance

Hluboká hat eine mehr als 100-jährige Biertradition, die durch die Pivovar Hluboká wieder aufgegriffen wurde. Praktischerweise liegt neben der Brauerei eine angrenzende Gaststätte mit dem Bier und wenn man schon im Ort ist… Die Brauerei braut genau drei Sorten: 11 ° Light lager – MELICHAR 12 ° Semi-dark lager (Premium) – KAŠPAR 13 ° Dark Special – BALTAZAR Im Restaurant mit über 300 Jahre Tradition wurden sowohl das dunkle als auch das helle Bier serviert. Ich probierte das helle Lager und war restlos begeistert. Fruchtig frisch, nicht zu bitter, kaum süß. Im Anschluss ärgerte ich mich, dass ich nicht auch noch das Dunkle probierte. Die Preise war in Ordnung: deutlich günstiger als in Deutschland, aber man merkte, dass Hluboka durchaus ein Touristenziel ist. Wildgerichte lagen umgerechnet bei etwa 15 Euro. In Pilsen beim Metalfest probierte ich Kartoffelpfannkuchen, in denen Speckwürfel waren. Als ich Kartoffelpfannkuchen auf der Karte entdeckte, wusste ich gleich, was ich bestellen würde. Die Pfannkuchen waren so groß wie auf dem Festival, nur das Fleisch kam extra. Geschmacklich top.

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Bier: Mikrobrauerei Krajinská 27

Bier: Mikrobrauerei Krajinská 27

Vor kurzem führte mich der Weg nach Budweis in Tschechien. Natürlich wollte ich in der Heimat von Budweiser Bier probieren und vielleicht auch eine Brauereiführung machen, auch wenn Bier (fast) überall gleich gebraut wird. Von einem Bekannten bekam ich die Empfehlung die Mikrobrauerei Krajinská 27 in der Altstadt zu besuchen. Nachdem wir nach der Fahrt und den ersten Besichtigungen Hunger bekamen, wurde dies auch unser nächstes Ziel. Bei den herrschenden sommerlichen Temperaturen und nachdem wir das Bier nicht kannten, wählten wir zu zweit ein Probierset und die Entenpastete mit Preiselbeeren. Das Probierset umfasst alle fünf Biere, die von der Brauerei hergestellt werden (laut Google Translate): Krajinská 10 °: ein leichtes Lager mit einem Alkoholgehalt von mindestens 4,5% vol. Das Bier schmeckte angenehm erfrischend mit einem Twist. Krajinská Jantar 11 °: ein halbdunkles Lager. Diese Art von Bier kenne ich nur aus Tschechien. Es ist sowohl leicht bitter als auch leicht süß. Man konnte es gut trinken, war aber nichts besonderes. Krajinska 12 °: dreifach gehopftes Lager, bei dem jeweils Saaz-Hopfen verwendet wurde. Der höhere Bittergeschmack passte perfekt zu dem heißen Wetter. Geschmacklich mein Favorit. Krajinská Raketa: ein IPA, welches ok war. Krajinská 26 °: ein Spezialbier, was den perfekten Abschluss […]

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