Restaurant: Frau Li

Restaurant: Frau Li

In diesem Jahr habe ich seit langem wieder Gutscheinbücher, eines für Restaurants und eines für Biergärten. Das erste hat mich und eine Begleitung zu Frau Li geführt. Ich wollte nach langem wieder asiatisch Essen und mich machte die Kombi aus Thai, Chinesisch und Koreanisch neugierig. Schnell war ein Tisch reserviert und schon ging es hin. Das Restaurant wirkt nicht wie ein übliches Asiarestaurant. Dafür ist es zu modern und stylisch eingerichtet. Die Tische füllten sich auch rasch im Laufe des Abends. Nun ging es an die schwierige Entscheidung, was verköstigt werden soll. Als Vorspeise wählten wir die Jiaozi-Suppe und eine kleine Dimsum-Platte mit Teigtaschen vom Grill, Scampi, vegetarischen Frühlingsrollen und Saté-Spießen. In der Suppe hätten für mich gerne noch mehr Jiaozi sein können, aber von der Platte war ich begeistert. Die Erdnusssauce hat es mir insbesondere angetan, die zu den Spießen gereicht wurde. Während mein Gegenüber ein Thai-Curry probierte, entschied ich mich für Scharfes Rind. Das sind Rindfleischstreifen mit scharfem Kimchi und Knoblauch, serviert mit Sauce und Reis. Ich fands angenehm scharf und war positiv überrascht von der Kombination. Mein Gegenüber war vom Thai-Curry ebenfalls begeistert. Als Nachspeise wählten wir Goldene Dumplings, einer knusprig gebackenen Dampfnudeln mit süßem Dip, der vanillig […]

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Bier: Brouwerij ‚t IJ

Bier: Brouwerij 't IJ

Wir wollten uns unbedingt eine Brauerei in Amsterdam antun. Ich tendierte zu oedipus, ein anderer aus der Gruppe schlug Brouwerij ‚t IJ vor. Nachdem die Brauerei auch Führungen anbietet, die wir natürlich knapp verpasst hatten, ging es zur Mühle mit Bar und Brauerei knapp außerhalb des Stadtzentrums. Der Weg dorthin führte uns vorbei am botanischen Garten und am Zoo. Die Windmühle konnte man schon von etwas weiter weg erkennen, so dass Verlaufen fast unmöglich war. Nachdem es windig und frisch war, bekamen wir leider innen keinen Platz mehr, sondern begnügten uns mit einer Bank draußen. Es ist praktisch, wenn man zu mehreren ist: mehr Bier zum Probieren. Um es uns leichter zu machen, entschieden wir uns für ein Tasting-Brett an der Bar. Je nach Bier schmeckte es zwischen einfach nur bitter und äußerst köstlich. Das dritte von links war nach dem malzigen eins weiter links etwas zu herb. Bei schönem Wetter vermutlich deutlich süffiger als bei Wind und Kälte. Probiert wurden laut Kellner Zatte (Tripel), Natte (Dubble), Columbus (Amber Ale, sehr süffig), IPA (wirklich bitter) und Ijwit (Weizen?).

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Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Etwas außerhalb des Zentrums liegen die Foodhallen. Hier bekommt man von Bier, über Burger, Steaks, Sommerrollen bis hin zu Sushi, Tacos, Süßem, Bitterballen eigentlich alles mögliche und unmögliche. Die Tische stehen zwischen den Fressbuden, die sich meist eher am Rand befinden. Außerdem gibt es oberhalb noch einen kleineren Bereich mit Tischen und Stühlen. Erstes Essen bei den Foodhallen waren Bitterballen, genauer gesagt der Tasting Platter mit fünf verschiedenen Bitterballen von De Ballenbar. Die Ballen mit Rind und Bouillabaisse konnte ich probieren und für gut empfinden. Die anderen aus der Gruppe waren ebenfalls zufrieden mit dieser Wahl. Die Bitterballensauce – auf jeden Fall mit grobkörnigem Senf – würde ich gern selbst nachmachen. Hat wer gute Rezepte? Bao-Burger von Baowowow mit Schweinefleisch. Das Fleisch schmeckte jedem, der Bun war nicht jedermans Sache. Vietnamesische Sommerrollen von Viet View kamen hingegen bei jedem gut an. Rib-Eye war die eine Füllung, die andere war glaub Schweinefleisch. Zum Abschluss eine Nachspeise von Petit Gâteau. Achtung: Pappsüß und eine gewaltige Kalorienbombe! Das eigene Bier der Foodhallen fand ich sehr lecker, aber auch die anderen Bier von der Beer Bar waren gut trinkbar. Wenn ich jetzt nur noch wüsste, was das alles war… Die Foodhallen kann ich empfehlen. Es ist für jeden Geschmack was dabei. Preislich vollkommen […]

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Restaurant: Kulturbrauerei Lederer

Restaurant: Kulturbrauerei Lederer

Als zweites Ziel, nach dem Barfüßer, wanderte die Horde weiter zur Kulturbrauerei Lederer. So durstig, wie wir waren, musste es natürlich ein Kellertrunk werden. Schon einmal erwähnt, dass ich ungefiltertes Bier liebe? Es ist meist sehr süffig und schmeckt nach mehr. Wenn die Portion nicht so groß gewesen wäre, hätte ich auch noch eine Nachspeise bestellt. So hat mir aber der Krustenbraten mit den Knödeln vollkommen ausgereicht. Auch die anderen Gerichte am Tisch schauten nicht klein aus. Ich kann mich nicht beschweren. Leckeres Bier, gute reichliche Portionen, die zudem schmecken und eine nette, flotte Bedienung. Was will man mehr?

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Restaurant: Hai Anh Sushi

Restaurant: Hai Anh Sushi

Bereits im letzten Jahr ging es einmal zum Hai Anh Sushi in Neuperlach. Ich war sehr gespannt: Sushiladen mit vietnamesischen und thailändischen Speisen. Ob dann die Gerichte schmecken? Mittags war der Laden fast gesteckt voll, was schon einmal ein gutes Zeichen ist. Ich wählte von der Mittagskarte ein Hähnchencurrygericht. Nach kurzem Warten wurde das Essen an den Tisch gebracht und schaute schon vielversprechend aus. Geschmacklich überzeugte das Gericht, aber von „scharf“ konnte ich leider nichts merken. Insgesamt vom Preis-Leistungs-Verhältnis keine schlechte Wahl! Hai Anh Sushi Thi Lan Anh Nguyen Therese-Giehse-Allee 59 81739 München https://www.haianhsushi-muenchen.de

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Bier: Lemke Berlin

Bier: Lemke Berlin

In diesem Jahr verschlug es mich auch beruflich nach Berlin. Praktischerweise wurde das gemeinsame Abendessen im Brauhaus Lemke am Alex veranstaltet, was mich schon längere interessiert. Bevor es an die Bierprobe ging, musste natürlich etwas zum Essen bestellt werden. Nachdem ich schon so begeistert von der Dortmunder Currywurst war und den Vergleich zur Berliner Currywurst wollte, fiel mir die Entscheidung leicht. Die Kartoffelchips anstelle von Pommes haben mir sehr gut gefallen. Die Sauce fand ich nur Currylastig und leicht scharf, aber ohne weiteren Geschmack. So gesehen bleibt Dortmund und das Ruhrgebiet mein Favorit. Biere wurden natürlich auch probiert. Der Gründer des Brauhauses, Oli Lemke, hat ein BWL-Studium abgebrochen und ein Brauereistudium abgeschlossen, als er beschloss, eine eigene Brauerei ins Leben zu rufen. Ein heruntergekommener S-Bahn-Bogen am Hackeschen Markt wurde nach einigen Stationen zu einem Brauhaus umgebaut, welches am 21.11.1999 seine Pforten öffnete. 1999, das war noch vor der Zeit des Craft-Bier-Booms. 2004 kam das Brauhaus am Alex hinzu. Das Weizen zu Beginn mundete mir sehr gut. Das Pils fand ich ganz ok und vom Spree Coast IPA zum Schluss war ich ganz begeistert: ein leicht bitteres und zugleich süffiges West Coast IPA. Das Black Rye IPA hätte mich noch interessiert, aber dafür dauerte […]

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