Restaurant: Rodizio

Restaurant: Rodizio

Ich liebe ja Fleisch. Was wäre da näher als Rodizio zu essen? Churrascaria heißen in Süd-Brasilien die traditionellen Restaurants, in der vor allem gegrilltes Fleisch (Churrasco) serviert wird. Hierzulande werden die Läden meist Rodizio-Restaurants genannt. Rota (Kreis) ist der Kreislauf vom Feuer (gerne hier ebenfalls am Spieß) zum Tisch und wieder zurück. In München gibt es einige Läden. Ein ehemaliger Kollege schwärmte vom VIB – Very Important Brazilian – und so trafen wir uns dort. Mir gefiel der Maracuja Caipirinha, den ich auch schon daheim nachgemacht habe. Er schmeckt fruchtiger als ein normaler Caipi und Maracuja liebe ich sowieso. Als alle aus der Gruppe im Restaurant eingetroffen sind, machten wir uns über das Vorspeisen-Buffet her. Klingt nach Heuschrecken, die alles leer speisen. Nachdem wir uns schon auf viel Fleisch eingestellt hatten, probierten wir nur ein wenig. Die Meeresfrüchtesalate haben es mir angetan. Das nächste Foto ist deutlich zu dunkel geworden. Fleisch gab es in rauen Mengen und schmeckte auch sehr gut. Die Saucen passten ebenfalls gut dazu. Zu zweit waren wir so verrückt noch ein Dessert zu bestellen. Eigentlich hätte ich mir denken können, dass es süß wird. In Südamerika gibts entweder Obst oder pappsüße Teilchen. Das Dessert schaute aber […]

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Bier: Barfüßer

Bier: Barfüßer

Im ehemaligen Pfullendorfer Bahnhof findet man seit letztem Herbst eine Hausbrauerei mit dem Namen Barfüßer. Neben Pfullendorf hat Barfüßer Standorte in Ulm, Neu-Ulm, Reutlingen, Memmingen und Weißenhorn. Ich war gespannt, was das Lokal zu bieten hat, zumal man ohne Reservierung keinen oder nur mit Glück einen Platz bekommt. Beim Bier wurden mir sowohl das Rote (Pils) als auch das Schwarze empfohlen, die ich brav hintereinander verköstigte. Das Pils schmeckt angenehm süffig und war mir nicht zu bitter. Ich kann allerdings nicht sagen, ob es einem Nordlicht schmecken würde. Das Schwarze ist süßlicher und würziger, mit angenehmen Röstaromen. Für ein Schwarzbier finde ich sehr sanft, ohne Ecken und Kanten, aber angenehm süffig. Daneben konnte ich noch das Blonde probieren: süffig, aber ebenfalls ohne Ecken und Kanten. Als Besonderheit wurde gerade Doppelbock angeboten. Das Angebot konnte ich mir nicht entgehen lassen und so wurde ein kleines Glas (in Bayern würden sie mich für die Größe lynchen) zum Dessert probiert. Das Bier kann man definitiv gut trinken; malzig, süß und etwas kräftiger im Geschmack, aber nicht zu wuchtig. Beim Bier blieb es natürlich nicht. Neben den Brauerfladen wurde mir der Burger empfohlen. Selbst schwankte ich zwischen Schnitzel mit Käsespätzle (klingt einfach nach einer leicht […]

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Bier: Molly Malone’s in Amsterdam

Bier: Molly Malone's in Amsterdam

Beim letzten Besuch in Amsterdam übernachtete ich in einem Hotel, welches ihr Frühstück im Molly Malone’s, einem Irish Pub, anbot. Auch wenn mir das Hotel weniger gefiel, fand ich das Frühstück lecker und das Pub urig. So ging es eines Abends in der Gruppe dorthin. Dank eines Spiels waren zunächst alle Plätze innen belegt. Später bekamen wir einen der Tische. Natürlich wurde auch hier Bier probiert. Wir fingen bei den irischen vom Fass an und hörten bei den einheimischen auf. Die Auswahl an Alkoholika allgemein ist beachtlich. So ein Tag in Amsterdam kann durchaus anstrengend sein. Das Bier tat sein übriges und wir wurden hungrig. Nachdem ein anderer in dem Pub Bitterballen verspeiste, wurden ebenfalls zwei Portionen bestellt. Die Bitterballen in Molly Malone’s waren mit Hähnchenfleisch gefüllt. Sie waren gut, aber nicht so fein wie die von den Foodhallen. Die Bitterballen waren ein netter Snack, aber mehr auch nicht. Also erkundeten wir erneut die Karte und blieben bei einem Gericht hängen: Rippchen. Die Rippchen waren der Hammer. Karamellkruste, leicht scharf und einfach nur lecker. In der Hinsicht liebe ich es, mit mehreren Leuten unterwegs zu sein. Man hat eine größere Auswahl, kann deutlich mehr probieren und jeder hat andere Ideen, was […]

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Restaurant: Frau Li

Restaurant: Frau Li

In diesem Jahr habe ich seit langem wieder Gutscheinbücher, eines für Restaurants und eines für Biergärten. Das erste hat mich und eine Begleitung zu Frau Li geführt. Ich wollte nach langem wieder asiatisch Essen und mich machte die Kombi aus Thai, Chinesisch und Koreanisch neugierig. Schnell war ein Tisch reserviert und schon ging es hin. Das Restaurant wirkt nicht wie ein übliches Asiarestaurant. Dafür ist es zu modern und stylisch eingerichtet. Die Tische füllten sich auch rasch im Laufe des Abends. Nun ging es an die schwierige Entscheidung, was verköstigt werden soll. Als Vorspeise wählten wir die Jiaozi-Suppe und eine kleine Dimsum-Platte mit Teigtaschen vom Grill, Scampi, vegetarischen Frühlingsrollen und Saté-Spießen. In der Suppe hätten für mich gerne noch mehr Jiaozi sein können, aber von der Platte war ich begeistert. Die Erdnusssauce hat es mir insbesondere angetan, die zu den Spießen gereicht wurde. Während mein Gegenüber ein Thai-Curry probierte, entschied ich mich für Scharfes Rind. Das sind Rindfleischstreifen mit scharfem Kimchi und Knoblauch, serviert mit Sauce und Reis. Ich fands angenehm scharf und war positiv überrascht von der Kombination. Mein Gegenüber war vom Thai-Curry ebenfalls begeistert. Als Nachspeise wählten wir Goldene Dumplings, einer knusprig gebackenen Dampfnudeln mit süßem Dip, der vanillig […]

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Bier: Brouwerij ‚t IJ

Bier: Brouwerij 't IJ

Wir wollten uns unbedingt eine Brauerei in Amsterdam antun. Ich tendierte zu oedipus, ein anderer aus der Gruppe schlug Brouwerij ‚t IJ vor. Nachdem die Brauerei auch Führungen anbietet, die wir natürlich knapp verpasst hatten, ging es zur Mühle mit Bar und Brauerei knapp außerhalb des Stadtzentrums. Der Weg dorthin führte uns vorbei am botanischen Garten und am Zoo. Die Windmühle konnte man schon von etwas weiter weg erkennen, so dass Verlaufen fast unmöglich war. Nachdem es windig und frisch war, bekamen wir leider innen keinen Platz mehr, sondern begnügten uns mit einer Bank draußen. Es ist praktisch, wenn man zu mehreren ist: mehr Bier zum Probieren. Um es uns leichter zu machen, entschieden wir uns für ein Tasting-Brett an der Bar. Je nach Bier schmeckte es zwischen einfach nur bitter und äußerst köstlich. Das dritte von links war nach dem malzigen eins weiter links etwas zu herb. Bei schönem Wetter vermutlich deutlich süffiger als bei Wind und Kälte. Probiert wurden laut Kellner Zatte (Tripel), Natte (Dubble), Columbus (Amber Ale, sehr süffig), IPA (wirklich bitter) und Ijwit (Weizen?).

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Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Etwas außerhalb des Zentrums liegen die Foodhallen. Hier bekommt man von Bier, über Burger, Steaks, Sommerrollen bis hin zu Sushi, Tacos, Süßem, Bitterballen eigentlich alles mögliche und unmögliche. Die Tische stehen zwischen den Fressbuden, die sich meist eher am Rand befinden. Außerdem gibt es oberhalb noch einen kleineren Bereich mit Tischen und Stühlen. Erstes Essen bei den Foodhallen waren Bitterballen, genauer gesagt der Tasting Platter mit fünf verschiedenen Bitterballen von De Ballenbar. Die Ballen mit Rind und Bouillabaisse konnte ich probieren und für gut empfinden. Die anderen aus der Gruppe waren ebenfalls zufrieden mit dieser Wahl. Die Bitterballensauce – auf jeden Fall mit grobkörnigem Senf – würde ich gern selbst nachmachen. Hat wer gute Rezepte? Bao-Burger von Baowowow mit Schweinefleisch. Das Fleisch schmeckte jedem, der Bun war nicht jedermans Sache. Vietnamesische Sommerrollen von Viet View kamen hingegen bei jedem gut an. Rib-Eye war die eine Füllung, die andere war glaub Schweinefleisch. Zum Abschluss eine Nachspeise von Petit Gâteau. Achtung: Pappsüß und eine gewaltige Kalorienbombe! Das eigene Bier der Foodhallen fand ich sehr lecker, aber auch die anderen Bier von der Beer Bar waren gut trinkbar. Wenn ich jetzt nur noch wüsste, was das alles war… Die Foodhallen kann ich empfehlen. Es ist für jeden Geschmack was dabei. Preislich vollkommen […]

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