Bier: Barfüßer

Bier: Barfüßer

Im ehemaligen Pfullendorfer Bahnhof findet man seit letztem Herbst eine Hausbrauerei mit dem Namen Barfüßer. Neben Pfullendorf hat Barfüßer Standorte in Ulm, Neu-Ulm, Reutlingen, Memmingen und Weißenhorn. Ich war gespannt, was das Lokal zu bieten hat, zumal man ohne Reservierung keinen oder nur mit Glück einen Platz bekommt. Beim Bier wurden mir sowohl das Rote (Pils) als auch das Schwarze empfohlen, die ich brav hintereinander verköstigte. Das Pils schmeckt angenehm süffig und war mir nicht zu bitter. Ich kann allerdings nicht sagen, ob es einem Nordlicht schmecken würde. Das Schwarze ist süßlicher und würziger, mit angenehmen Röstaromen. Für ein Schwarzbier finde ich sehr sanft, ohne Ecken und Kanten, aber angenehm süffig. Daneben konnte ich noch das Blonde probieren: süffig, aber ebenfalls ohne Ecken und Kanten. Als Besonderheit wurde gerade Doppelbock angeboten. Das Angebot konnte ich mir nicht entgehen lassen und so wurde ein kleines Glas (in Bayern würden sie mich für die Größe lynchen) zum Dessert probiert. Das Bier kann man definitiv gut trinken; malzig, süß und etwas kräftiger im Geschmack, aber nicht zu wuchtig. Beim Bier blieb es natürlich nicht. Neben den Brauerfladen wurde mir der Burger empfohlen. Selbst schwankte ich zwischen Schnitzel mit Käsespätzle (klingt einfach nach einer leicht […]

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Bier: Poking Fire

Bier: Poking Fire

Zunächst hätte ich Dank des Indianers und des eher kanadisch anmutenden Etiketts eher auf ein amerikanisches Bier getippt, aber die kyrillischen Zeichen haben mich etwas verwirrt. Tatsächlich stammt das Poking Fire aus der Ukraine vom Beer Theatre Pravda. Der Name steht für Wahrheit/Gerechtigkeit und erinnerte mich an eine russische Zeitung. Nun gut, ich war neugierig auf den Grund eines Indianers auf einem ukrainischen Bier. Auf dem Etikett steht „Той, що пройшов крізь вогонь“, was wohl soviel heißt wie „Der, der durch das Feuer gegangen ist“. Eine Erklärung des Namens und damit des Zusammenhangs erfolgt auf Ukrainisch und Englisch: „Ivan Datsenko is the Ukrainian, a military fighter who disappeared during the World War II. Later he was found in Canada where he became a leader of Canadian Mohawk Indians and got the name of Chief Poking Fire.“ Grammatikfehler inklusive. Gut, diese kurze Geschichte erklärt die seltsame Aufmachung. Hat die Aufmachung etwas mit dem Bier zu tun? Das Belgian Session Ale schmeckt sanft, würzig und grasig zugleich. Insgesamt angenehm zu trinken. Vielleicht soll das grasige-kiefrige an den Indianerhäuptling erinnern. Darüber kann ich nur spekulieren. Ein angenehmes, aber kein besonderes Bier. Name: Poking Fire Brauerei: Beer Theatre Pravda Stil: Belgian Session Ale Alkoholgehalt: […]

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Bier: Molly Malone’s in Amsterdam

Bier: Molly Malone's in Amsterdam

Beim letzten Besuch in Amsterdam übernachtete ich in einem Hotel, welches ihr Frühstück im Molly Malone’s, einem Irish Pub, anbot. Auch wenn mir das Hotel weniger gefiel, fand ich das Frühstück lecker und das Pub urig. So ging es eines Abends in der Gruppe dorthin. Dank eines Spiels waren zunächst alle Plätze innen belegt. Später bekamen wir einen der Tische. Natürlich wurde auch hier Bier probiert. Wir fingen bei den irischen vom Fass an und hörten bei den einheimischen auf. Die Auswahl an Alkoholika allgemein ist beachtlich. So ein Tag in Amsterdam kann durchaus anstrengend sein. Das Bier tat sein übriges und wir wurden hungrig. Nachdem ein anderer in dem Pub Bitterballen verspeiste, wurden ebenfalls zwei Portionen bestellt. Die Bitterballen in Molly Malone’s waren mit Hähnchenfleisch gefüllt. Sie waren gut, aber nicht so fein wie die von den Foodhallen. Die Bitterballen waren ein netter Snack, aber mehr auch nicht. Also erkundeten wir erneut die Karte und blieben bei einem Gericht hängen: Rippchen. Die Rippchen waren der Hammer. Karamellkruste, leicht scharf und einfach nur lecker. In der Hinsicht liebe ich es, mit mehreren Leuten unterwegs zu sein. Man hat eine größere Auswahl, kann deutlich mehr probieren und jeder hat andere Ideen, was […]

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Bier: Brouwerij ‚t IJ

Bier: Brouwerij 't IJ

Wir wollten uns unbedingt eine Brauerei in Amsterdam antun. Ich tendierte zu oedipus, ein anderer aus der Gruppe schlug Brouwerij ‚t IJ vor. Nachdem die Brauerei auch Führungen anbietet, die wir natürlich knapp verpasst hatten, ging es zur Mühle mit Bar und Brauerei knapp außerhalb des Stadtzentrums. Der Weg dorthin führte uns vorbei am botanischen Garten und am Zoo. Die Windmühle konnte man schon von etwas weiter weg erkennen, so dass Verlaufen fast unmöglich war. Nachdem es windig und frisch war, bekamen wir leider innen keinen Platz mehr, sondern begnügten uns mit einer Bank draußen. Es ist praktisch, wenn man zu mehreren ist: mehr Bier zum Probieren. Um es uns leichter zu machen, entschieden wir uns für ein Tasting-Brett an der Bar. Je nach Bier schmeckte es zwischen einfach nur bitter und äußerst köstlich. Das dritte von links war nach dem malzigen eins weiter links etwas zu herb. Bei schönem Wetter vermutlich deutlich süffiger als bei Wind und Kälte. Probiert wurden laut Kellner Zatte (Tripel), Natte (Dubble), Columbus (Amber Ale, sehr süffig), IPA (wirklich bitter) und Ijwit (Weizen?).

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Bier: Bier in Amsterdam

Bier: Bier in Amsterdam

In Amsterdam war ich bisher nur beruflich. Natürlich hängte ich noch jeweils einen Tag oder so dran, aber es ist trotzdem etwas anderes. Vor kurzem ging es für ein Wochenende hin. Nachdem Craft Bier ein Renner ist und ich neugierig bin, mussten meine Begleiter und ich einfach ein paar Bierchen verköstigen. Am ersten Abend probierten wir die fünf Flaschen. Blonde von Henri Willig, ein White Ale von oedipus, Barley Wine von Brouwerij de Prael, Gin Weizen von Gebrouwen door Vrouwen, IPA von Henri Willig. Wer Henri Willig nicht kennt: dies ist glaube ich die bekannteste Käseladenkette in Amsterdam, wenn nicht in den Niederlanden. Das Blonde links von Henri Willig schmeckte leicht nach Vanille und war angenehm süffig. Die weiteren Biere waren allesamt lecker, wobei wir beim Gin Weizen nicht darauf kamen, wofür Gin im Namen steht. Während wir auf unseren Zeitslot beim Anne-Frank-Haus warteten, suchten wir uns eine Kneipe auf. Uns verschlug es ins De Prins, wo wir noch einen Stehtisch ergattern konnten. Das Bier meiner Wahl war das Princess Beer. Das Witbier wurde in einem kleinen Gläschen serviert und war ganz nach meinem Geschmack. An der Hotelbar hatte ich noch ein Kaper IPA der Brouwerij Hoop, welches wirklich bitter […]

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Restaurant: Kulturbrauerei Lederer

Restaurant: Kulturbrauerei Lederer

Als zweites Ziel, nach dem Barfüßer, wanderte die Horde weiter zur Kulturbrauerei Lederer. So durstig, wie wir waren, musste es natürlich ein Kellertrunk werden. Schon einmal erwähnt, dass ich ungefiltertes Bier liebe? Es ist meist sehr süffig und schmeckt nach mehr. Wenn die Portion nicht so groß gewesen wäre, hätte ich auch noch eine Nachspeise bestellt. So hat mir aber der Krustenbraten mit den Knödeln vollkommen ausgereicht. Auch die anderen Gerichte am Tisch schauten nicht klein aus. Ich kann mich nicht beschweren. Leckeres Bier, gute reichliche Portionen, die zudem schmecken und eine nette, flotte Bedienung. Was will man mehr?

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