Rumkugeln

Rumkugeln

Ich freue mich riesig, dass ich das heutige Türchen Nr. 14 von zorras kulinarischem Adventskalender sein darf. Natürlich habe ich euch auch etwas mitgebracht… … und zwar Rumkugeln. Meine ersten Rumkugeln habe ich in der Grundschule anlässlich von einem Muttertag mit einer Schulfreundin gemacht. Keine Ahnung mehr, wie ich da drauf kam, aber wir hatten zufällig alle Zutaten daheim. Nun, nur leider sind die Schokostreusel ausgegangen. Also kamen die nächsten Kugeln in Kakaopulver. Als das auch ausging, musste schließlich Puderzucker herhalten. Die Rumkugeln kamen übrigens gut an, nur leider durfte ich auf Grund des Rums nur minimal probieren. Erst viel später, als ich nach dem Studium bereits arbeitete, kam ich wieder auf die Rumkugeln zurück. Rum hatte ich daheim und ein Rezept ebenso. Leider ist das alte Rezept (stand auf der Packung der Streusel) verloren gegangen, aber das hier finde ich ebenfalls gelungen. Den Schuss Rum habe ich immer großzügig ausgelegt. Keine Ahnung, wieso die Rumkugeln in der Arbeit immer als erstes weg waren und danach manche Kollegen so friedlich erschienen. Seitdem mache ich die Rumkugeln jedes Jahr. Heute schiebe ich euch einen Teller zum Verkosten mit. Ich habe übrigens inzwischen mehr Schokostreusel daheim als im Rezept angegeben, nachdem sie […]

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Quick and Dirty: Barmbrack

Quick and Dirty: Barmbrack

Was macht Frau, wenn noch einige Backzutaten im Regal sich stapeln, aber ein Umzug ansteht? Genau, schauen, was man daraus leckeres backen kann. So stieß ich auf Saveur auf ein leicht amerikanisierte Variante von Barmbrack, welches ich so lange ich noch einen Backofen hatte, umsetzte. Barmbrack ist ein typisches Brot, was zu Samhain gebacken wird. Samhain (Sah-win ausgesprochen) ist ein gölisches Fest, welches das Ende der Erntesaison darstellt – praktisch ein Erntedankfest – und auch den Beginn des Winters markiert. Traditionell wird das Fest vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert. Es ist eines der vier gälischen saisonalen Feste, mit Imbolc, Bealtaine und Lughnasadh. Durch die Christianisierung wurden daraus Allerheiligen und Allerseelen, und nun Halloween. Wobei die Konstümierung früher auch schon bei Samhain üblich war. Früher gabs das Fest in ganz Irland, Schottland und der Isle of Man. Ähnliche Feste wurden auch in anderen keltischen Ländern gehalten, wie in Wales und Cornwall. Um Samhain wurde das Vieh wieder zurück gebracht auf die Winterweiden und manche Tiere wurden dann geschlachtet. Das Gras war weg und langsam folgte die kalte Jahreszeit, wo sich Fleisch gut hält. Samhain wurde als ein Fest angensehen, wo die Grenzen zwischen dieser Welt und der Unterwelt leicht […]

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Plätzchen

Plätzchen

In der Weihnachtsbäckerei  gibt es manche Leckerei.  Zwischen Mehl und Milch  macht so mancher Knilch  eine riesengroße Kleckerei.  In der Weihnachtsbäckerei.  In der Weihnachtsbäckerei… Kennt ihr solche Ohrwürmer? Mir geht gerade die Weihnachtsbäckerei nicht aus dem Kopf. Um die Jahreszeit allerdings auch kein Wunder, schließlich fangen schon die ein oder anderen zu backen ein. Ich schwanke noch zwischen kanadisch-amerikanisch, deutsch und finnisch. Im Notfall wirds halt gemischt. Als ich mir überlegte euch eine Übersicht über meine üblichen Platzerl zu schreiben, merkte ich, dass ich viele noch gar nicht verbloggt habe. Beispielsweise gehen meine finnischen Kardamom-Platzerl noch völlig ab, auch wenn ein Foto schon auf dem Blog ist; Dafür habe ich aber letztes Jahr eine schöne Übersicht zusammengestellt: Übersicht über die letzte Saison Zum Glück habe ich immerhin diese vier Platzerl verbloggt: X-Mas Explosion Cookie Bark: kanadische, pappsüße Platzerl mit leckerem Vanillegeschmack White Chocolate Sprinkle Cookies: ebenfalls kanadisch, ebenfalls süß und kamen gut an Geminzte Ecken: einer der neueren Klassiker in meiner Familie Salted Chocolate-Peanutbutter-Brezel-Cookies: neu ausprobiert und für gut empfunden. Passt nicht nur in die Weihnachtszeit. Dieses Jahr bin ich brav und verblogge mehr Platzerl-Rezepte. Vermutlich wird es die X-Mas Explosion Barks vom Foto wieder geben. Lecker, süß und einfach […]

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Powidl-Teigtaschen

Powidl-Teigtaschen

Seitdem ich auf einer Hüttentour in den Alpen leckere, frische Maultaschen probiert habe, schwärme ich dafür. Eine Zeit lang bestellte ich nur Maultaschen in Restaurants – mit Vorliebe Spinat mit Lachs. Später, mit einem Schüleraustausch, kamen die chinesischen Jaozi hinzu. Tortellini kannte ich natürlich schon vorher. Aber auch uigurische und japanische Teigtaschen konnten mich bis jetzt überzeugen. Nur das selbst herstellen… Okay, bei Jaozi musste ich in China zum Glück nur Füllen und Falten. Das klappte sogar recht gut, aber sonst… Mein erster Versuch war Schlutzkrapfen mit Hilfe von Gläsern herzustellen – ging natürlich schief. Später probierte ich Apfeltaschen – ebenso ein Kampf, diesmal mit Teigtaschenformer. Nun, mit einem neuen Former in der Küche, nahm ich den Aufruf von Susanne, bekannt durch ihren Blog Magentratzerl, zum Anlass es nochmals zu probieren. Mit einem Hermannteig und ohne Rezept, sondern nach Gefühl – und siehe da, es wurde was! Wenn ich jetzt nur noch das Rezept gut wiedergeben könnt… Drucken Powidl-Teigtaschen Gericht Gebäck, Herbst, Nachspeise Länder & Regionen Regional Portionen 25 Portionen Zutaten 1 Hermann-Teig 200-250 g Mehl 1 guter Schuss Milch 1 Schuss Öl 1 EL Honig 1 Prise Salz 1,5 TL Backpulver Wasser 1 Glas Powidl Pflaumen- oder Zwetschgenmus, kann […]

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Tetris-Cookies

Tetris-Cookies

Als ich mir das Thema meines Blogevents, Nerd-Food, überlegte, machte ich mir einige Gedanken darüber, was ich machen könnte. Von Computerkuchen über irgendwelche Geister bis hin zu einem schönen Bluescreen in Wackelpuddingform poppten alle möglichen Ideen hoch. Nur irgendwie fehlte die Zeit all das umzusetzen. Um nicht ganz ohne Beitrag dazustehen (wie peinlich das gewesen wäre…), entschied ich mich kurzerhand für Tetris-Cookies auf Basis von den Schokoladenschnitten aus dem Buch Schärensommer. Drucken Tetris-Cookies Gericht Gebäck, Nachspeise Zutaten 200 g Zucker 1 Ei 2 EL Vanillezucker 3 EL Kakao 200 g Butter 350 g Weizenmehl 1 1/2 TL Backpulver 65 g fein gehackte Mandeln nach Belieben Anleitungen Backofen auf 225 Grad vorheizen. Zucker, Ei, Vanillezucker und Kakao miteinander verrühren. Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und unter die Masse rühren. Mehl und Backpulver darunter kneten. Aus dem Teig 3 Stränge formen und nebeneinander auf ein Backblech mit Backpapier legen. Stränge etwas flach drücken und auf genügend Abstand achten. Die Schokostränge für 10 Minuten in den Backofen schieben. Anschließend, wenn die Kekse noch warm sind, die Stränge in Form schneiden. Laut Originalrezept sind das schräge Streifen, ich versuchte mich an Tetris-Figuren. Ach ja, das Spielen konnte ich nicht ganz lassen… Habt ihr Ideen […]

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Guaranakekse

Guaranakekse

Vor kurzem bekam ich von einer Kollegin ein Glas Guarana geschenkt, die etwas zu viel zu davon zu Hause hat und nicht weiß, was sie damit anfangen soll. Guarana ist eine tropische Pflanze, deren geschälte und getrocknete Samen als Pulver verkauft wird. Der Geschmack ist eher herb bis bitter, jedoch hat Guarana ein Koffeingehalt von etwa 5%. Also probierte ich das Pulver aus: mit Wasser und Honig: schmeckte mir nicht mit Weißwein und Mango-Maracuja-Saft: schon besser, jedoch merkte ich da entweder nicht die aufputschende Wirkung oder der Guarana-Geschmack war zu stark in selbstgemachtem Johannisbeersaft mit Zimt, Kardamom, Muskat: fast noch besser Zum Glück kam ich durch Googeln auf die Idee Kekse zu backen. Drucken Guarana-Kekse Gericht Gebäck Zutaten 50 g Butter 100 g Mehl 40 g Guarana 1 Ei 1 EL Honig 1/2 Päckchen Backpulver 1 EL Kakaopulver 1 EL Zucker 1 TL Vanillezucker 1 Prise Salz Zimt Muskat Kardamom Koriander Zitronenpfeffer Chili Macis Anleitungen Trockene Zutaten miteinander mischen, nach und nach die flüssigen Zutaten hinzufügen. Dabei den Teig gut kneten. Teig in Würste rollen, diese in Frischhaltefolie einrollen und für mindestens 3 Stunden kühl stellen. Backofen auf 180°C vorheizen, Würste entpacken und in möglichst gleich große Scheiben schneiden. Entweder […]

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