Powidl-Teigtaschen

Seitdem ich auf einer Hüttentour in den Alpen leckere, frische Maultaschen probiert habe, schwärme ich dafür. Eine Zeit lang bestellte ich nur Maultaschen in Restaurants – mit Vorliebe Spinat mit Lachs. Später, mit einem Schüleraustausch, kamen die chinesischen Jaozi hinzu. Tortellini kannte ich natürlich schon vorher. Aber auch uigurische und japanische Teigtaschen konnten mich bis jetzt überzeugen.

Nur das selbst herstellen… Okay, bei Jaozi musste ich in China zum Glück nur Füllen und Falten. Das klappte sogar recht gut, aber sonst… Mein erster Versuch war Schlutzkrapfen mit Hilfe von Gläsern herzustellen – ging natürlich schief. Später probierte ich Apfeltaschen – ebenso ein Kampf, diesmal mit Teigtaschenformer.

Nun, mit einem neuen Former in der Küche, nahm ich den Aufruf von Susanne, bekannt durch ihren Blog Magentratzerl, zum Anlass es nochmals zu probieren. Mit einem Hermannteig und ohne Rezept, sondern nach Gefühl – und siehe da, es wurde was! Wenn ich jetzt nur noch das Rezept gut wiedergeben könnt…

Powidl-Teigtaschen
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Powidl-Teigtaschen
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Küchenstil Regional
Portionen
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Zutaten
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Anleitungen
  1. Mehl, Milch, Öl, Honig, Salz und Backpulver zum Hermann-Teig geben. Nun so viel Wasser zugeben, bis der Teig eine angenehme Konsistenz hat. Den Teig gut durchkneten. Nebenbei den Backofen auf 180°C aufheizen.
  2. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig in mehrere Teile teilen (bei mir waren es kleine, nicht mal Handteller-große Kugeln, da einfach der Platz fehlte) und mit einem Teigroller möglichst dünn ausrollen.
  3. Theoretisch: Teig rund ausstechen, mit 1/2-1 EL Mus füllen und an den Rändern zusammen drücken. Ähnlich geht es mit den Formen.
  4. Ich: Teig ausrollen, in Form legen, füllen, Form zusammen drücken und den überstehenden Teig abnehmen. Okay, die Ränder schauen dadurch nicht ganz so schön aus, aber ich fands so rum einfacher.
  5. Die Teigtaschen mit ein wenig Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für etwa 20 Minuten backen lassen.
  6. So lange fortfahren, bis der Teig verarbeitet ist. Bei mir wurden es 22 Teigtaschen. Diese nach dem Backen etwas abkühlen lassen. Mir schmecken sie lauwarm am besten, aber vorsicht, die Füllung kann verdammt heiß sein. Ich sag jetzt lieber nicht, dass ich das natürlich auch schon herausgefunden habe...
  7. Wer will, kann die Teigtaschen zusätzlich mit Puderzucker bestreuen.
Powidl-Teigtaschen
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Ich schätze meine Kollegen werden sich nächste Woche darüber freuen.

Powidl-Teigtaschen

Danke Susanne für das Blogevent Teigtaschen und auch danke an die Gastgeberin Zorra! So wie ich mich kenne, hätte es ohne das Blogevent etwas länger gedauert, bis ich mich wieder an Teigtaschen gewagt hätte. Ich bin überrascht, wie problemlos es diesmal klappte und überlege schon, welche ich als nächstes probiere.

Powidl-Teigtaschen

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6 Kommentare

  1. Mit Hermann-Teig habe ich noch keine probiert, aber sonst geht das eigentlich recht einfach; auch Jiaozi-Teig mache ich normalerweise ohne Rezept sondern einfach mit Wasser und Mehl, dann mehr Wasser oder mehr Mehl dazu, bis irgendwann die Konsistenz passt. – Das irgendwann kann dann auch mal länger dauern… 😉

    Mit Powidl ist übrigens alles lecker, sehen gut aus, Deine Teigtaschen! 🙂

  2. Hallo Barbara,
    ich denke ich bleibe auch bei ohne Rezept Teige herstellen. Das ging heute überraschend gut und das irgendwann war sogar ziemlich zeitnah.
    Jiaozi hatte ich ursprünglich für das Blogevent in Erwägung gezogen, aber ich befürchte die Zeit reicht nicht aus. Dann halt ein anderes Mal 😉
    Ich bin auf deinen Beitrag gespannt 🙂

    Viele Grüße,
    Daniela

  3. Oh, Powidl-Tatschkerl. Die kenne ich aus Kartoffelteig; und der mag nicht immer so wie ich. Der Hermann war so in, als ich ein Kind war, ich wußte gar nicht, dass er wiederbelebt wurde.
    Gut sehen sie aus, deine Taschen 🙂 Der neue Former hat sich wohl gelohnt 🙂

  4. Hallo Susanne,
    hmm, mit Kartoffelteig ists eine Idee für den nächsten Versuch. Jupp, vom Former bin ich begeistert 🙂 Geht einfach und gibt gleich was her.
    Hui, das ist schon ne Zeit her. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir ihn daheim gehabt hätten. Ich hab meinen ursprünglich vor 2 Jahren bekommen und seitdem immer wieder mal eingefroren. Langsam will ihn nur keiner mehr aus meinem Bekanntenkreis abnehmen 😀
    Viele Grüße
    Daniela

  5. Hallo Jenny,
    vom Hermann-Teig habe ich auch nur durch eine Kollegin erfahren. Inzwischen finde ich ihn eigentlich praktisch, auch wenn er irgendwie altmodisch ist. Einfach paar Zutaten rein, backen und schon ist n Kuchen fertig.
    Dass die Teigtaschen gelungen sind, wundert mich immer noch. Freut mich, dass es dir so gut gefällt.
    Für das Blogevent reicht mir leider die Zeit nicht aus 🙁 Vielleicht beim nächsten Mal.

    Viele Grüße
    Daniela

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