Flanksteak mit Garlic Rice

Flanksteak mit Garlic Rice

Beim Stöbern bei Saveur stieß ich über Garlic Rice. Der Knoblauchreis wird auf den Philippinen in unterschiedlichen Variationen meist zum Frühstück gegessen. Als ich nach einer Beilage zu einem Flanksteak suchte, erinnerte mich an dieses Gericht, was ich kurzerhand zur Beilage machte. Das Flanksteak selbst hatte ich in Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch und paar Gewürzen mariniert, so dass beide Bestandteile des Essens zumindest harmonieren. Dazu wurde Knoblauchbutter serviert.

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Zander mit Bärlauchkruste, Kohlrabigemüse und Kartoffelchips

Zander mit Bärlauchkruste, Kohlrabigemüse und Kartoffelchips

Ich habe gerne etwas Vorrat daheim, um nicht unbedingt auf Einkäufe unter der Woche angewiesen zu sein. Dafür kommt bei mir zu viel dazwischen, wie nochmal etwas im Hackerspace machen, Feuerwehreinsätze oder was auch immer. Lieber habe ich etwas daheim und kann daraus was kochen, als Essen zu bestellen/liefern zu lassen. So wanderte auch einmal Zanderfilet in den Gefrierschrank. Bis zum Winter wollte ich möglichst viele Vorräte vernichten, um den Gefrierschrank praktisch abtauen zu können. Dabei erinnerte ich mich an Überbackener Zander mit Kohlrabi und blauen Chips von Alfons Schubeck. Die blauen Chips wurden durch etwas dickere „normale“ Kartoffelscheiben ersetzt, anstelle von Petersilie wurde Bärlauch (ebenfalls aus dem Vorrat) für die Haube verwendet und joa, der Teller war definitiv nicht so edel angerichtet. Trotzdem konnte das Gericht bei den Kameraden, die zu Besuch waren, überzeugen.

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Kimchi reloaded

Kimchi reloaded

Ich bin gerade selbst erschrocken, wie lange das Kimchi-Projekt her ist. 2014 (!) beschäftigte ich mich durch ein Blogevent zum ersten Mal mit Kimchi und bereitete eher klassisches Kimchi aus Chinakohl und eine Variante aus Rettich zu. Rettich, weil war eh schon da. Zwischenzeitlich habe ich natürlich ab und zu auch Kimchi eingemacht, aber die letzten zwei Jahre mindestens nicht. Nun war es wieder so weit und diesmal  wollte ich auch ein schöneres Foto präsentieren. Tadaaa! Ich denke man kann es durchgehen lassen. Im Gegensatz zu damals kamen auch Karottensticks mit rein. Nachdem ich noch Radieschen hatte, die weg mussten, verwendete ich diese anstelle von Rettich. Reisessig hatte ich nicht, wurde durch Weinessig ersetzt und auch beim Chili mogelte ich. Schmeckt ja trotzdem! Kimchi kann man nicht nur als Beilage essen, sondern es gibt auch Kimchi Jjigae und Kimchi Pfannkuchen!

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Quick and Dirty: Sauerkraut

Quick and Dirty: Sauerkraut

Zu guter Letzt wollte ich im Urlaub noch Sauerkraut einlegen. Das Sauerkraut in Dosen schmeckt mir schon seit Jahren nicht und daher habe ich allgemein Sauerkraut gemieden. Als ich noch in Stuttgart arbeitete, entdeckte ich auf dem Ostendmarkt bei einem Händler selbst gemachtes Sauerkraut. Irgendwie wurde ich doch neugierig und nahm einen Topf mit nach Hause. Der Nachhauseweg mit den Öffentlichen ist mir noch immer gut in Erinnerung, denn schon an der U-Bahn-Station hatte ich einen nassen Rücken. Die Flüssigkeit vom Sauerkraut war aus dem Plastiktopf raus, nachdem es den Deckel gehoben hat. Anscheinend war mein Rucksack nicht mehr dicht, was ich auch erst dadurch merkte, weil es hinten raustropfte. Eine schöne Bescherung! Trotzdem überzeugte mich das Sauerkraut geschmacklich. Es gibt anscheinend doch leckeres Sauerkraut. Seitdem habe ich wenn dann nur noch auf dem Markt das Sauerkraut gekauft. Ach ja, und sisher hatte ich zwei Versuche selbst unternommen: die eine war ein wenig salzig geworden (wie auch immer das möglich war), die andere (im Kochkurs wohlgemerkt) konnte ich wegkippen. Aller guten Dinge sind drei! Grob gesagt besteht Sauerkraut einmachen aus wenigen, dafür eher nervigen Schritten: Weißkohlkopf vierteln und den Stunk herausschneiden. Langes Messer ist von Vorteil. Weißkohl hobeln oder in […]

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Quick and Dirty: Letscho (Lecsó)

Quick and Dirty: Letscho (Lecsó)

Als Kind war ich häufiger im Bayerischen Wald unterwegs. Dort steht auch die ein oder andere Glashütte, bei der Frau versucht ein Schnäppchen zu ergattern. Irgendwann war dafür nicht Glas, was meine Aufmerksamkeit erregte, sondern ein Kochheft. Ich kann mich nur noch an Letscho erinnern und dass die anderen Rezepte ähnlich leicht zubereitbar waren. Nachdem meine Mutter über die Rezepte schaute, bekam ich das sogar. Letscho probierte ich als erstes aus und wie man sieht, blieb es nicht dabei. Damals war eine Variante mit Würsten beschrieben. In den letzten Jahren gab es das ungarische Schmorgericht viel zu selten. Um das Essen schnell daheim zu haben, machte ich kurzerhand ein paar Gläser davon ein. Ungarisches Schmorgericht mit Paprika

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Finnische Knoblauchkartoffeln Valkosipuliperunat

Finnische Knoblauchkartoffeln Valkosipuliperunat

Nachdem ich in meinem ersten Semester einige Finnen kennen und einen lieben gelernt hatte, verbrachte ich die meiste Zeit mit den verrückten Nordlichtern. Zwar zogen manche nach dem halben Jahr wieder nach Hause, aber der Kontakt blieb bestehen. So kam es, dass ich im übernächsten Sommer sie oben besuchte. Ich wollte sowieso ein Auslandssemester machen und hatte somit die Gelegenheit mir vor Ort ein Bild zu machen, bevor ich mich um das Auslandssemester bemühte. Die Finnen stellten einen genialen Urlaubsplan zusammen. Bei einer der Tanten in Helsinki übernachtete ich, um mir die Stadt anschauen zu können. Praktischerweise war sie u.a. Finnischlehrerin und erklärte sehr viel zur Sprache, zu Finnen und zur früheren Lebensweise. Valkeakoski war anschließend die Basis, von der wir uns die Gegend anschauten und auch ins Sommerhaus nördlich von Tampere fuhren. Zum Schluss war ich in Hämeenlinna untergebracht, wo ich wieder volles Programm hatte. An einem der Tage in Valkeakoski fuhren wir uns Tampere, die drittgrößte Stadt, an. Die Stadt mag ich immer noch gerne: viele Museen, Weggehmöglichkeiten, halt eine typische Studentenstadt. Nach einigen Stunde spürten wir Hunger. Praktischerweise waren wir gerade in einem Shoppingcenter mit dem angrenzenden Manhattan Steak House. Als Studentin wollte ich nicht so viel […]

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