Mohnnudeln

Mohnnudeln

Als Jugendliche aß ich gerne Vanillenudeln: Nudeln in Milch gekocht mit etwas Salz, Zucker und Vanille abgeschmeckt. Im Lauf der Zeit habe ich das vollkommen vergessen, bis ich durch Zufall über süße Mohnnudeln mit Vanillemilch und getrockneten Zwetschgen stieß. Natürlich wurde das Gericht geändert. Die Nudeln kochte ich in einer Milch-Wasser-Mischung mit einer Prise Salz, etwas mehr Zucker und Vanille, bis die Sauce dickflüssig und die Nudeln gar waren. Darunter mischte ich Powidl, auch bekannt als Zwetschgenmus. Etwas Mohn darüber und fertig war das süße Hauptgericht.

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Gedämpfter Dattelpudding

Gedämpfter Dattelpudding

Was stellt ihr euch unter einem gedämpften Dattelpudding vor? Vor dem Rätsel stand ich, als ich im Neuseeland Kochbuch davon las. Da mir die Bilder im Kochbuch erst später auffielen (ja, kein Kommentar…), probierte ich kurzerhand das Rezept aus. Im Gegensatz zum einheimischen, modernen Pudding wird dieser im Wasserbad zubereitet und ähnelt der englischen Variante. Ich habe das Rezept kurzerhand halbiert und statt einer runden Form meine Auflaufform verwendet. Für eine 1,2 L Form Laut Originalrezept mit Vanillesauce servieren. Salted Caramel Butter Spread passt aber auch gut dazu.

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Rhabarber Crumble

Rhabarber Crumble

Früher konnte die Leberkassemmel gar nichts mit Rhabarber anfangen. Viel zu sauer, fasrig usw. Im Streuselkuchen mit Pudding wars ok, aber sonst? Neee, danke! Später einmal, als ich schon in Stuttgart wohnte, wagte ich einen neuen Versuch, der ordentlich misslang. Anschließend war für die nächsten Jahre wieder Ruhe angesagt, bis ich dieses Jahr ein Rezept für Rhabarberwraps entdeckte. Die Wraps gefielen mir sofort. Langsam wurde die Leberkassemmel neugierig. Ich bestellte mir wieder Rhabarber, diesmal für eine Grillsauce. Da noch genügend übrig blieb, probierte ich die Woche ein Rhabarber Crumble mit Müsli (hatte ich gerade noch da, also warum nicht dazugeben?) aus. Und? Ihr könnt es vielleicht schon ahnen: ich liebte es! Natürlich kann ich euch das Rezept dafür nicht vorenthalten.

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Rhabarberwraps

Rhabarberwraps

Eigentlich habe ich bisher immer einen großen Bogen um Rhabarber gemacht. Einzig Rhabarberkuchen mit Vanillepudding und Streusel gingen bei mir durch. Wahrscheinlich wäre es so geblieben, wenn ich nicht das Rezept für Rhabarberwraps im Kochbuch Schärensommer entdeckt hätte. Es klang leicht ungewöhnlich und einfach zu interessant, um es nicht auszuprobieren. Gedacht eigentlich als Nachspeise, passt aber auch perfekt als Frühstück am Wochenende. Im Kochbuch steht dazu: Es macht Spaß, den Rhabarber auf eine etwas ungewöhnliche Art zuzubereiten, wenn der Garten von rot-lila Blättern überquillt. Diese süß-säuerlichen Wraps schmecken am besten lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis, aber wenn man draußen auf den Klippen ein Picknick macht, schmecken sie kalt auch ganz herrlich. Na dann mal auf! Die kleinen Weizentortillas im Originalrezept ersetzte ich durch große Tomaten-Weizentortillas, die allerdings keinen großen Eigengeschmack hatten. Statt Mandelmasse nahm ich Sesampaste, nachdem ich nicht noch in ein weiteres Geschäft gehen wollte. Die Sesampaste harmonierte nicht so gut, wie Mandeln es getan hätten, aber es schmeckte trotzdem. Die Rhabarberwraps sind ein etwas anderes Frühstücksgericht für Simone von der S-Küche, die gerne frühstückt und daher zum 2. Bloggeburtstag Beiträge zum Thema Frühstück wünscht.

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Beeren in Waldmeister-Sirup

Beeren in Waldmeister-Sirup

Beim Durchblättern vom Mein Kräuter & Blumen Kochbuch entdeckte ich begeistert eine Nachspeise, wo Waldmeistersirup vorkommt. Endlich kann ich meinen Sirup vom letzten Jahr aufbrauchen, ohne ihn dauernd zu trinken! Im Originalrezept wird der Sirup noch selbst hergestellt, der zu den gemischten Beeren gegossen wird. Wer Waldmeistersirup selbst herstellen will: Waldmeister waschen und trocken tupfen. Am besten über Nacht an einem trockenen Ort anwelken lassen. Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Auf 40 g Waldmeister gehört 1 Zitrone. 50 ml Wasser mit Zucker in einen Topf geben und aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Waldmeister und Zitronenscheiben zugeben. Sirup 2-3 Stunden durchziehen lassen. Fazit: angenehm fruchtig und erfrischend! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Dessert im Sommer zu wiederholen. Alternativ mehr Wasser verwenden und man hat ein leckeres Getränk.

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Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Anscheinend habe ich gestern viel zu viele Brote mit Eiern mit Za’atar gegessen, denn fürs heutige Frühstück fand ich keine einzige Scheibe mehr vor. Zum Glück hatte ich noch das Almenkochbuch in Erinnerung, von dem ich eh ein paar Rezepte ausprobieren wollte. Warum also nicht jetzt? Ich entschied mich für einen Kaiserschmarrn. In der Erklärung dazu steht: In Bayern wird eine vereinfachte Variante der österreichischen Spezialität zubereitet. Während ein Kaiserschmarrn im Nachbarland aus einem mit Eischnee aufgelockerten Palatschinkenteig besteht, rührt man auf einer bayerischen Alm alle Komponenten gleichzeitig zusammen. Bestimmend für den Geschmack sind die Qualität der Zutaten und eine reichliche Menge Butterschmalz zum Ausbacken. Gute Qualität habe ich aktuell daheim: Eier und Milch kommen von einem Biohof und die Eier könnte ich (fr)essen. Auch die Butter (leider kein Butterschmalz daheim) passt. Auch wenn die Menge für 1 Person zum Frühstück fast zu viel ist, gefällt mir das Rezept. Der Kaiserschmarrn wurde schön fluffig. Zudem ist das Rezept angenehm einfach. Genau das Richtige, wenn Frau noch nicht ganz wach ist.

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