Eis, Eis, Baby!

Ich habe mir früher in Stuttgart eine einfache Eismaschine für unter 20 Euro gekauft, wo man den Behälter in das Gefrierfach stellen musste. Als das Teil nach Jahren den Geist aufgegeben hatte, überlegte ich mir eine vernünftige Eismaschine zu kaufen. Aber sowas nimmt Platz weg, kostet Geld – oder mit anderen Worten: ich überlegte und überlegte, ohne sie zu kaufen. Beim Eiskurs bei Ballabeni konnte ich schon verschiedene Maschinen in Aktion erleben – ohne mir selbst eine zu kaufen. Manchmal hat der „Lockdown“ aber Vorteile. Nachdem hier in den Supermärkten kaum mehr Eis zu finden war und es gerade ein Angebot gab, kaufte ich mir schlussendlich doch eine vernünftige Eismaschine. Nach mehreren Versuchen sind die Sorten wirklich lecker geworden – wenn mir keine Fehler unterlaufen, wie beim Guinness-Schoko-Eis, wo ich zusätzlichen Zucker vergaß.

Als Grundlage verwende ich entweder eine Milch-Sahne-Mischung im Verhältnis 2:1 oder griechischen Joghurt. Damit komme ich auf einen Fettgehalt, welcher das Eis cremig macht. Zucker füge ich nach Gefühl hinzu, was zumindest meist glückt. Hier mische ich gerne Traubenzucker mit Kristallzucker. Die spätere Eismasse soll bei Raumtemperatur deutlich süß und nach dem Geschmack schmecken, den man später erreichen will. Kühl ist beides deutlich weniger intensiv. Ist in der Mischung ein relativ geringer Milchanteil, wie beispielsweise beim Guinness-Schoko-Eis, füge ich noch Magermilchpulver hinzu. Macht man das bei Milcheis, schmeckt das Eis ziemlich stark nach Milch. Anstelle von Ei kommt meist noch 1 TL Johannisbrotkernmehl zur Eismischung. Einen Großteil der Eismasse friere ich portionsweise ein und kann es bei dieser Kombination gleich essen, ohne das Eis vorher auftauen zu müssen.

So viel zum Basisrezept. Ausprobiert habe ich in der Zeit natürlich einiges, u.a. Curry-Banane-Kokos, Matcha-Kokos, Key Lime Cheesecake, Heidelbeer, Waldbeeren und das Erdbeereis mit Schuss Batida, welches ich euch vorstellen möchte. Dafür verwende ich zusätzlich 1 1/2 Handvoll Erdbeeren, die ich pürierte, und einen Schuss Batida.

Eis, Eis, Baby!

Erdbeereis mit Batida

Gericht Eis, Nachspeise
Länder & Regionen Regional

Zutaten

  • 1 1/2 Handvoll Erdbeeren geputzt und püriert
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Traubenzucker
  • 250-330 g griechischer Joghurt
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 Schuss Batida

Anleitungen

  1. Alle Zutaten verrühren und für etwa 45 Minuten in die Eismaschine geben.

Das Blog-Event CLXVI – Eis geht immer! von Christian von SavoryLens bei Zorras Kochtopf nehme ich zum Anlass, über meine Eis-Versuche zu schreiben. Ich bin gespannt, welche Eissorten dort zusammen kommen.

Eis, Eis, Baby!

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