Urlaub: Wie man nicht durch die Security gehen sollte

Urlaub: Wie man nicht durch die Security gehen sollte

Die Essensauswahl am International Airport in Mumbai ist ausgezeichnet (Juhuu, Bezug zu meinem eigentlichen Blog-Thema hergestellt), aber um das geht es mal nicht. Bevor man bzw frau in den Flughafen ├╝berhaupt gelangt, werden Ticket und Reisepass da erste Mal kontrolliert. Soweit so gut. Dann durch die Kilometer lange Schlange zum Counter? Check. Best├Ątigungen meiner Unterk├╝nfte und Tickets in Malaysia? ├ähm, au├čer die ersten beiden Ziele nicht vorhanden. Das reicht als Info nicht. Na gut, dann halt das R├╝ckflugticket. Wie gelange ich nach Singapur? Bus. Irgendwann hatte die Frau ein Einsehen und lie├č mich durch. Als n├Ąchstes Immigration. Auch geschafft, dann Security. Ah ja, da war was… Frauen haben einen eigenen Bereich: gefunden. Jedoch den Security Typen nicht verstanden. Macht nix. Oder doch?┬á Musste dann noch das Handy extra durchlaufen lassen. Aja, dass hat er gefragt. Vorne den Rucksack schnappen und schnell die Rolltreppe runterrrrr…. Mist, Handy ist noch oben. Die Rolltreppe hoch gejoggt, bl├Âderweise hingeflogen, Security auf den Plan gerufen, ein paar Schrammen zugezogen (ich freue mich schon auf die blauen Flecken), Handy geholt und mich erst einmal anschnautzen lassen. Einer der M├Ąnner hat mir dann das Band f├╝r die Treppe ge├Âffnet – sicher ist sicher ­čśÇ Inzwischen habe ich […]

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Urlaub: Last post from Mumbai

Urlaub: Last post from Mumbai

Heute waren alle Freunde, die zur Hochzeit eingeladen wurden, zusammen beim Lunch im Citizen Hotel am Juhu Beach. Tja, die Fahrt dorthin wurde zu einem kleinen Abenteuer. Das Hotel besorge mir kein normales Taxi sondern eine Rikscha. Soweit so gut, ist ein Erlebnis Wert und durch das Taximeter auch f├╝r Touristen geeignet. Nur wusste mein Rikschafahrer mit dem Hotel und der Adresse nichts anzufangen. Erst wollte er mich an einem ├Ąndern Hotel absetzen, dann fuhren wir Richtung Norden zu Novotel, wo ich die┬á Wachm├Ąnner fragte. Im Endeffekt landeten wir dann bei Ramada, was schon etwas n├Ąher am Ziel lag. Nachdem mir Polizisten in der N├Ąhe auch nicht weiter helfen konnten, war ich sehr erleichtert ├╝ber den Pickup Service von Vaidehi und Ram. Die Lage des Hotels ist genial, das Essen passte ebenfalls. Neben Auberginen in Sauce gab es u.a. Paneer mit Mais, Lammkrokette, viel Gem├╝se, leckeres Brot mit Dipps,… In 5 Stunden geht’s Richtung Malaysia! Yeah! Ich bin schon gespannt. Leider lande ich bereits vor 8 Uhr,┬ákann aber erst ab 14┬áUhr in mein Zimmer.

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Urlaub: Letzter Tag in Mumbai

Der letzte Tag in Mumbai ist angebrochen. Bis auf Juhu Beach und vorher beim Fr├╝hst├╝ck mit den Machos f├╝hlte ich mich immer wohl. Hier im Hotel und der Umgebung sind Wei├če immer noch eine Sensation. Von den Familien wurde ich super aufgenommen und w├╝rde am liebsten weiter in Indien reisen. Da Essen hat mir sehr gut geschmeckt, egal wo ich etwas probiert habe. Okay, es war nur einmal Street Food dabei – leider; das kann ich beim n├Ąchsten Besuch ja ├Ąndern. Um auch nicht die negativen Eindr├╝cke zu verschweigen: Die riesigen Slums in Mumbai kam man sogar nachts aus dem Flugzeug aus erkennen. Auch zwischen besseren Geb├Ąuden erstrecken sich teilweise kleine Slums. Dies, die Armut und teilweise der Gestank fand ich erschreckend. Fisch und Fleisch ohne K├╝hlung sind bei uns undenkbar, aber ich bin vorher durch eine Halle geschlendert, wo genau diese Produkte frisch verkauft wurden. Dazwischen laufen dann noch Stra├čenhunde und -katzen, wovon ├╝berraschend viele zahm sind. Heilige K├╝he habe ich seltener gesehen. Was mir neu war: alte K├╝he werden auf Gnadenh├Âfen gehalten und gegen Geld an Tempel ausgeliehen. Als Fu├čg├Ąnger darf man ziemlich aufpassen, da die Gehwege kaputt sind und man mit den verr├╝ckten Autofahrern sich die Stra├če […]

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Urlaub: Mumbai Teil 2

Urlaub: Mumbai Teil 2

Heute steht wieder Sightseeing an ­čÖé Nach dem Ausflug zu Juhu beach traf ich mich abends mit Ramkumar, seiner Verlobten Vaidehi und anderen jungen Verwandten, die noch etwas trinken wollten. Pech, dass am diesem Tag in der gesamten Stadt kein Alkohol ausgeschenkt wurde. So endeten wir bei Kaffee und Limo. Gestern durfte ich mit Ramkumar und seiner Verwandtschaft in einen Hindu-Tempel sowie zu einem Markt gehen, wo die anderen Frauen einiges einkauften. Nachmittag war Mehndi angesagt: wir Frauen bekamen Henna an die H├Ąnde. Vier Frauen wurden gleichzeitig von 1-2 K├╝nstlerinnen bemalt. Nach einer halben Stunde k├Ânnen wir endlich wieder etwas anfassen und sp├Ąter, beim Essen (Dhosa – sry, vergessen zu fotografieren) fiel langsam die Henna ab. ┬á Die Farbe dunkelte ├╝ber Nacht deutlich nach. Die Braut bekam in 3 Stunden Mehndi an den H├Ąnden und am den F├╝├čen. Ansonsten war die Veranstaltung so, wie man sie als Europ├Ąer in Hinblick auf Bollywood-Filmen einsch├Ątzt: bunt, laut, chaotisch, mit Tanz und Musik. Zum Abschluss bekamen wir noch eine T├╝te mit einer Handtasche und Schoki geschenkt. Die Schoki schmeckt interessant, Zartbitter mit Gewurzen. Leider weiss ich noch nicht alle, auf jeden Fall ist Kreuzkummel dabei. Zum Abendessen der Familien wurde ich glatt mit […]

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Urlaub: Die Hochzeit

Urlaub: Die Hochzeit

Bunt, laut, lustig und lange, so l├Ąsst sich die Hochzeit zusammenfassen. Ich wurde in die beiden Hotelzimmer von Rams Familie mitgeschleppt, wodurch ich die getting ready madness gem├╝tlich mit den anwesenden m├Ąnnlichen┬á Familienmitgliedern verfolgen konnte. Viele Frauen trugen Saris, Schminke und sehr viel Schmuck, was nat├╝rlich dauert. Im Saal selbst wurde die Familie von den Verwandten der Braut empfangen. Genauso wie bei westlichen Hochzeiten wurde die Braut herein gef├╝hrt, jedoch nicht von Vater,┬á sondern von mehreren M├Ąnnern, die ein Tuch trugen (mehr Fotos folgen im Dezember, habe aktuell nur Handy und Kamera dabei). Insgesamt zog sich die Zeremonie in die L├Ąnge, wobei viel gelacht wurde und die G├Ąste auch aktiv werden d├╝rften, zum Beispiel indem sie Blumen warfen. Zudem wurden andauernd Snacks (sehr lecker: Pizzaecken mit Chili und viel K├Ąse) und Getr├Ąnken (die indische Cola ist ├╝brigens viel s├╝├čer, genauso der Kaffee) versorgt. In S├╝dindien werden anscheinend mehr Gebete und ├Ąhnliches gesprochen. Nach einer etwas l├Ąngeren Umkleidezeit, ging die Veranstaltung in die Reception ├╝ber, wo es noch mehr zu Essen gab. Highlight: gegrillte Brownies mit Eis. Das Brautpaar sa├č die meiste Zeit auf einer B├╝hne und wurde von den etwa 250 anwesenden G├Ąsten (also eine kleine Hochzeit) begl├╝ckw├╝nscht. ┬á ┬á […]

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Urlaub: Mumbai Sightseeing

Urlaub: Mumbai Sightseeing

Mehr Fotos und Infos folgen nat├╝rlich noch – im Dezember. Heute Nachmittag war Sightseeing angesagt ­čÖé Janaki, Vaidehis Schwester, spielte f├╝r uns den Stadtf├╝hrer und zeigte uns Pl├Ątze der Kindheit sowie die wichtigsten Sehensw├╝rdigkeiten. So durften Colaba, Gateway of India, Taj Palace Hotel und Marine Lines nicht fehlen. Die Menschenmenge ist beachtlich. Zwischendrunter gab’s MC Food bzw Mais (Chaat Marsala Corn – empfehlenswert, wer es etwas w├╝rziger mag). Zum Anschluss g├Ânnten wir uns leckere Sandwiches – bevor wir von der Verwandtschaft beim Buffet gem├Ąstet wurden. Ach, ┬áso ein Messer wie der Sandwich Mann h├Ątte ich auch gerne. Es schneidet schnell, weich und sowohl weiches als auch hartes. Ist anscheinend ein S├Ągeblatt mit Holzgriff.

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