Malayischer Eiskaffee

Malayischer Eiskaffee

Als ich zur Anfangszeit dieses Blogs in Malaysia backpacken war, war der traumhafteste Fleck der Reise für mich die Insel Langkawi. Nicht komplett von Touris überrannt, viele schöne, teils einsame Strände, eine Wasserfallrutsche und viel mehr. Eines meiner Highlights war das Frühstück in einem Restaurant in der Nähe des Hostels. Ein Schwede aus dem Hostel probierten dort das Frühstück aus, nachdem es im Hostel nix gab und auch kein Kühlschrank zu finden war. Alles war sowieso günstig, also was solls. Zu Pancakes hatte ich einen Eiskaffee. Ich erwartete kalten Kaffee mit Vanilleeis und wurde überrascht mit kaltem Kaffee mit Eiswürfel. Naja, wird man schon trinken können. Der Kaffee war allerdings leicht gewürzt und bei der Hitze schmeckte die Mischung mitsamt der Eiswürfel überraschend gut. So musste ich den bei der Hitze auch einmal nachmachen. Espresso gebrüht, Kardamom und Zimt etwas drin ziehen lassen, während der Kaffee abkühlte. Ein Glas mit paar Eiswürfeln gefüllt, Kaffee dazu und mit Milch aufgegossen. Fertig ist der malayische Eiskaffee!

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Mate Tee

Mate Tee

Vielleicht habt ihr ja schon von Club Mate gehört. Mir wurde gesagt, dass ich unbedingt eine zweite Flasche probieren müsse; die erste schmecke eh keinem. Bei der zweiten Flasche würde es sich entscheiden, ob ich das Getränk mag oder nicht. Anschließend wurde ich ein guter Abnehmer der süß-herben Limo. Über den Congress kam ich zu Flora Mate, die mir anfangs weniger gut, mittlerweile besser schmeckt. Sie ist herber, weniger süß und näher am Original – dem Mate Tee. Andere Varianten, wie Mate Mate, Mio Mio oder wie auch immer sie heißen, sind meist noch süßer als die Club Mate. Irgendwann wurde ich doch neugierig und kaufte Mate Tee. Das hier ist noch ein Bild vom allerersten Versuch. Inzwischen wird der Tee brav in Teefilter gefüllt. Neben etwa 5 TL auf 2 l Wasser kommen meist noch 1 EL Zucker (gerne auch Rohrzucker), Saft einer Limette und etwas Ingwer. So lautet zumindest meine Standardmischung. Und nachdem es Club Mate natürlich auch auf Arbeit gibt, kommt in Zukunft der Mate Tee als Alternative mit. Nichts gegen die süße Limo, aber immer muss ich sie nicht haben. Trinkt ihr Mate Tee?

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Cocoa Nib-Infused Tequila

Cocoa Nib-Infused Tequila

Manchmal passt einfach alles zusammen: Bei zorras Kochtopf findet dank Simone von Aus der Lameng das Blogevent Fiesta Mexicana! statt, ich habe noch einen Rest an Tequila daheim und wollte schon seit Ewigkeiten wenigstens mit einem Rezept Kakaoschalen (Cocoa Nibs) vorstellen. Als ich bei Saveur über das Rezept von Cocoa Nib-Infused Tequila stolperte, war klar, was ich machen werde: Cocoa Nib-Infused Tequila; aber natürlich alles Pi mal Daumen, sonst würd es ja nicht zu mir passen. Tequila selbst ist ein Schnaps aus Agaven, natürlich aus Mexiko. Tequila ist genauer gesagt der bekannteste Mezcal und wird in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco und in vier weiteren Staaten aus dem Herzen der blauen Agave gewonnen. Es gibt grundsätzlich zwei Qualitätsstufen: Mixto und 100 % Agave azul, wobei ich natürlich die letztere Stufe daheim hatte. Je nach Reifung wird der Tequila in unterschiedliche Klassen eingeteilt: silver, gold, aged, extra- und ultra-aged. Ich persönlich mag ja gold oder die gealterten Versionen lieber, aber diesmal war es silver, den ich daheim hatte. Wenn man nach Kakaoschalen googelt, stößt man fast unweigerlich auf Dünger oder Mulch. Kakaoschalen, also das Überbleibsel aus der Schokoladen- und Kakaoproduktion, kann man aber auch in der Küche verwenden, z.B. in Tee oder […]

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Geschenke aus der Küche: Adventslikör

Geschenke aus der Küche: Adventslikör

Vor Jahren habe ich schon einmal einen Adventslikör angesetzt, der perfekt zu Weihnachten fertig war und überraschend gut auch als Aperitif mit Sekt zu einem orientalischen Essen passte. Genau an den Likör dachte ich für die Rettungsaktion Geschenke aus der Küche von #wirrettenwaszurettenist, organisiert durch Sina und Susi. Likör kann man ganz einfach selbst machen, in schöne Flaschen abfüllen und verschenken. So schenkt man etwas persönliches, individuelles, selbst gemachtes und gibt zugleich auch weniger Geld aus. Zwei Fliegen mit einer Klappe und mit Glück (oder entsprechenden Mengen) hat man selbst auch noch etwas davon. Ursprünglich wollte ich den Likör entsprechend der alten Rezeptur mit braunem Rum, Feigen, Datteln, Orangen, Rosinen, Apfelringen, braunem Kandis und den üblichen weihnachtlichen Gewürzen, wie Nelke, Zimt, Muskatnuss, Kardamom und glaub einzelne Pfefferkörner herstellen. Ursprünglich… Beim Einkauf im nahegelegenen Supermarkt entdeckte ich leider weder Feigen noch Datteln (ok, hätte irgendwo in einer Umzugskiste noch welche, wenn ich hinkomme), aber dafür Cranberries. Nach kurzem Überlegen kam außerdem Orangeat mit und so besteht mein diesjähriger Ansatz aus Cranberries, Orangeat, Ahornsirup, reiner Alkohol, Zimt, Nelke, Kakaoschalen, Kardamom und ein wenig Anis. Der Ansatz darf jetzt bis kurz vor Weihnachten reifen. Dann wird er durch einen Kaffeefilter gejagt und mit […]

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Bärenfang

Bärenfang

Einer meiner ersten Liköre, die ich während meiner Studienzeit hergestellt habe, war ein Bärenfang. Nachdem dieser Monat im Zeichen des Honigs steht, musste ich einfach einen Nachmachen. Zwar habe ich nur ein Honigglas voll angesetzt, aber so konnte ich einen Honig aufbrauchen und musste kein Gefäß spülen. Skaldenmet und Met Natürlich habe ich auch nach anderen Honiggetränken geschaut und war überrascht, was es alles im Osten so gibt. Fangen wir aber mit dem Skaldenmet an. Das ist ein Met aus der nordischen Mythologie, nach dessen Genuss jeder gut singen und dichten kann. Nach dem Wanenkrieg zwischen den Wanen und Asen spieen alle Götter zur Friedensbesiegelung in ein Fass. Aus dem Speichel wurde Kvasir geboren, der durch Fjallarr und Galarr ermordet und dessen Blut in Kesseln aufgefangen wurde. Aus diesem Blut und Honig brauten sie Met, durch den jederman gut singen und dichten konnte. Dieser Skaldenmet hat eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen göttlichen Tränken, wie auch bei den Griechen. So kommen wir zum Met, den ich irgendwann einmal selbst herstellen möchte. Der Honigwein ist ein alkoholisches Getränk aus Wasser und Honig, das wie Wein vergoren wird. Hierfür verwendet man heutzutage Hefe, während früher man auf die natürliche Gärung angewiesen war (ähnlich […]

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Kiwi-Limo reloaded

Kiwi-Limo reloaded

Es gibt einige Blogbeiträge und Rezepte, die ich gerne nochmals ausprobieren und verbessern möchte. Zum einen sind manche Bilder einfach unmöglich – auch wenn ich immer noch keinen großen Fokus darauf lege, sind sie meiner Meinung nach wenigstens besser geworden – zum anderen kann man manche Rezepte auch verbessern. Beim Umzug von Blogger auf WordPress habe ich mich mehrmals gefragt, ob ich den Beitrag wirklich mitnehmen möchte. Fast alles ging wirklich mit, auch wenn ich lieber die Augen zugehalten habe. Mei, aber irgendwie fängt jeder an, oder? Marc von Baketotheroots ruft zum Recreate-Blogevent auf. Genau aus den gerade genannten Gründen finde ich genau das Blogevent auch gut. Meist geistern bei mir zu viele neue Ideen rum, um altes wieder auszugraben und mit schöneren Bildern zu verzieren. Ich entschied mich für die Kiwi-Limo, die ich ursprünglich in Mumbai probiert hatte. Erinnert ihr euch an das Getränk? Ok, es kommt vom Kiwi-Anteil gut an das Original heran, aber schaute nicht besonders hübsch aus. Genau das wollte ich zum einen wenigstens ein wenig schöner fotografieren, zum anderen auch etwas mehr nach Kiwi schmecken lassen. Seid ihr gespannt, was daraus wurde? Schaut das leckerer aus? Es enthält mehr Kiwis, Kokosblütenzucker anstelle von normalem raffinierten […]

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