Quick and Dirty: Fenchelofengemüse

Quick and Dirty: Fenchelofengemüse

Ich bin für mehr Realität auf dem Blog. Ich habe nach der Arbeit häufig keine Lust noch aufwändig zu kochen oder das Essen anzurichten. Es muss einfach sein, schnell gehen und trotzdem schmecken. Daher finde ich Ofengemüse ziemlich praktisch. Man schnipselt alles in eine eingefettete Form, würzt nach Belieben und schiebt die Form für x Minuten in den Backofen, bis das Essen fertig ist. So kam es auch zum Fenchelgemüse. Knolle Fenchel war da, die Kartoffeln mussten weg, dazu noch Oliven, Feta und gewürfelte Hartsalami. Done! Und darf sogar wiederholt werden – wenn das kein Lob ist! Ofengemüse ist auch eine angenehme Art Lebensmittel zu verarbeiten, die zu gut für die Tonne sind, aber trotzdem bald gegessen werden sollten. Ich selbst müsste nicht stark aufs Geld aufpassen, beim Studi in der Wohnung schaut das schon anders aus. Trotzdem sehe ich auch nicht ein, dass Lebensmittel weggeschmissen werden. Ich musste früher aufs Geld achten und warum sollten zum Beispiel Bananen in den Müll wandern, nur weil sie braun sind, während man das perfekte Bananenbrot, eine nahrhafte Bananen-Curry-Suppe oder den superleckeren und süßen Bananenshake damit noch machen kann? Eben, gibt keinen Grund dafür! Aus Salat kann man beispielsweise noch Suppe kochen. Noch […]

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Quick and Dirty: Überbackener Blumenkohl

Quick and Dirty: Überbackener Blumenkohl

Wenn ich in den Supermarkt gehe, amüsieren mich ab und zu manche Produkte. Man bekommt fertig geschälte Kürbisse, Grünkohl mit Pinkel für die Mikrowelle und noch viel mehr. Gut, ich muss zugeben, dass ich Mikrowellengerichte während der ersten Zeit in der neuen Wohnung äußerst praktisch fand, nachdem die Küche fehlte, aber ansonsten sehe ich es nicht ein, solche Sachen zu kaufen. Wieso? Selbst kochen ist meist kein Aufwand, man weiß was man ist und kann die Speisen individuell würzen. Passend dazu gehts in dieser Rettungsrunde von #wirrettenwaszurettenist, organisiert durch Sina und Susi, um Kohl. Auch wenn Grünkohl nahe lag, habe ich mich für einen einfachen überbackenen Blumenkohl ohne Fixprodukte entschieden. – Es gibt tatsächlich Fix-Produkte für Blumenkohl-Makkaroni-Auflauf, Blumenkohl-Kartoffel-Gratin und Brokkoli-Gratin. – Geht schnell, schmeckt lecker und kostet zudem wenig Geld (falls das noch jemand als Argument für Fertiggerichte aufführen möchte). Blumenkohl in einem Topf mit Wasser halbwegs weich kochen, dann in eine eingefettete Auflaufform geben. Ein wenig Speck dazu, Schuss Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss als Gewürze, Käse drüber und ab gehts in den Ofen. Herauskommt was Schmackhaftes, was ich fast vergessen hätte zu fotografieren. Wer will, kann noch gare Kartoffeln oder Nudeln mithineingeben. Drucken Überbackener Blumenkohl Gericht Auflauf, Gemüse […]

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Süßkartoffel-Auflauf mit Marshmallows

Süßkartoffel-Auflauf mit Marshmallows

Der Herbst schreitet immer weiter voran, die Blätter vor meiner Haustüre und vor der Terrasse haben gold-gelbe und rote Farben angenommen. Manche Blätter schauen schon mehr braun als bunt aus. Zudem wirds immer kühler, feuchter und bisserl ungemütlicher. Was gibts besseres als etwas warmes, leicht süßes zu Essen? Genau das dachte ich mir auch und machte nach amerikanischem Vorbild einen Süßkartoffel-Auflauf mit Marshmallows, den ich für das Blogevent der Kochmädchen gegen den Herbstblues serviere. Drucken Süßkartoffel-Auflauf mit Marshmallows Gericht Auflauf, Nachspeise, Vegetarisch Länder & Regionen Amerikanisch Portionen 2 Portionen Zutaten 1 Süßkartoffel Salz 1/2 Becher Sahne Zimt Muskat Kardamom andere Gewürze nach Belieben Vanillezucker nach Belieben 1 Handvoll Marshmallows Anleitungen Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in Salzwasser gar kochen. Nebenbei einen Backofen auf etwa 180°C vorheizen. Mit einem Kartoffelstampfer die Süßkartoffel zu Brei verarbeiten. So viel Sahne dazu geben, dass der Brei schön sämig wird (bei mir etwa 1/2 Becher). Den Süßkartoffelbrei mit weihnachtlichen Gewürzen, wie Zimt, Muskat und Kardamom, würzen. Bei Bedarf noch etwas Vanillezucker unter den Brei rühren. Eine Auflaufform einfetten und den Süßkartoffelbrei reinfüllen. Eine Handvoll Marshmallows darauf verteilen und in den Backofen schieben. So lange warten, bis die Marshmallows karamellisieren und der Süßkartoffelbrei immer […]

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Finnischer Steckrübenauflauf

Finnischer Steckrübenauflauf

Nach meinem Auslandssemester in Finnland, was kurz vor Weihnachten endete, blieb ich noch ein paar weitere Tage oben, um im Januar in Skandinavien Interrail auszunutzen (beste Reisezeit…). Das brachte mich dazu Weihnachten im hohen Norden zu verbringen und finnisches Weihnachtsessen zu probieren. Während es am 24. viel Fisch und den Porridge (riisipuuro) gab, kamen die folgenden Tage neben Reste vor allem Aufläufe aus Karotten (porkkanalaatikko), Steckrüben (lanttulaatikko), Kartoffeln (imelletty perunalaatikko) und Leber (maksalaatikko), Salat, der Weihnachtsschinken (joulukinkku), verschiedene Saucen, Weihnachtsbrot, Gebäckteile mit Zwetschgen (joulutortut) sowie Glögi, den finnischen Glühwein, mit Mandeln und Rosinen auf den Tisch. Eigentlich wollte ich schon mehrmals die Aufläufe selbst ausprobieren, aber irgendwie fand sich immer eine Ausrede. Nachdem der Küchen Atlas Blog nun zum Blogevent Wintergemüse aufrief, nahm ich dies zum Anlass endlich einen der Aufläufe zu machen: Steckrübenauflauf. Die Steckrübe, die ich gekauft habe, ist zugegeben etwas hell: Steckrüben habe eine runde Form und eine helle bis violette Schale. Beim Aufschneiden verströmen sie einen süßlichen Geruch, der an Kohlrabi erinnert. Die Steckrübe nimmt leicht andere Aromen an und sie wurde in Deutschland bisher vor allem in Notzeiten gegessen. Währenddessen gehört sie in Finnland zum typischen Weihnachtsessen und ich habe auch schon von Steckrübenbrei und […]

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Mangold-Tomaten-Pastete

Mangold-Tomaten-Pastete

Beim Einkauf lachte mich der Mangold an, somit nahm ich ihn mit. Ursprünglich dachte ich an Mangold-Lasagne, jedoch fiel mir das Blogevent Schatzsuche im Vorratsschrank auf zorras kochtopf ein, das diesmal von Susanne, bekannt durch magentratzerl, ausgerufen wurde. Nachdem ich noch eine Packung Yufka-Teig mein Eigen nenne, welche ich demnächst aufbrauchen sollte, gab es kurzerhand eine Mangold-Tomaten-Pastete mit Schafskäse und aus Yufka-Teig (immerhin eine Platte weniger). Drucken Mangold-Tomaten-Pastete Gericht Auflauf, Vegetarisch Portionen 1 Portion Zutaten 1 Yufka-Platte 500 g Mangold 200 g Tomaten 150 g Schafskäse 150 g Frischkäse besser noch Ricotta 3 Eier 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen Rosmarin-Zitronen-Salz Pfeffer Muskat frische Kräuter (Minze, Basilikum, Oregano etc) oder getrocknet 1/2 Bund Bärlauch Gemüsebrühe Butter oder Öl Anleitungen Zwiebel und Knoblauch in feine Streifen schneiden, alternativ, falls größer, würfeln. Den Stunk des Mangolds entfernen und die Blätter waschen. Die weißen Teile in feine Streifen (max 0,5 cm breit) schneiden, während die grünen Blätter in breitere Streifen (1-2 cm) gehören. Zwiebel und Knoblauch anbraten, Mangold hinzugeben. Leicht anrösten, dann etwas Gemüsebrühe hinzugeben, sowie Salz, Pfeffer und Muskat. Den Mangold einköcheln lassen. Nebenbei die Tomaten, in meinem Fall Cocktailtomaten, klein hacken und zum Mangold geben. Die Auflaufform einfetten, dann den Yufkateig hineinlegen und […]

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Variationen vom Blaukraut

Variationen vom Blaukraut

Vor Ewigkeiten, genauer gesagt vor meiner Südostasien-Reise, kaufte ich Blaukraut. Zu meiner Überraschung hielt sich das Kraut lange, doch noch länger wollte ich es nicht aufbewahren. Somit wurde grob 1/3 des Blaukrauts auf die schnelle, russische Variante von blembelchen auf Chefkoch eingelegt. Dafür verwendete ich kleiner Ecken, um sie in dem Einmachglas unterbringen zu können. Der Kohl im Glas zieht noch brav, bevor er demnächst verspeist wird. Den restlichen Kohlkopf verarbeitete ich zu normalen Blaukraut. Dazu achtelte ich den Kohl, entfernte den Stunk und schnitt die Teile in schmale Streifen. Nach dem Anbraten fügte ich ein wenig Wasser, einen Spritzer Essig, Wacholderbeeren, Piment, Lorbeerblatt, Pfeffer, Muskat und Orangenabrieb hinzu. Das Ganze köchelte eine gute Stunde vor sich hin, bevor ich ein Glas mit dem Blaukraut füllte. Das übrig gebliebene Blaukraut wurde gleich zu einem Auflauf weiter verarbeitet. Drucken Blaukraut-Auflauf Gericht Auflauf, Hackfleisch, Herbst Länder & Regionen Regional Zutaten 500 g Hackfleisch 1 kleines Glas Blaukraut 1 Scharlotte 1 Knoblauchzehe 2 Kartoffeln Käse el Gewürze (Kreuzkümmel, Anis, RasHanout) Salz Pfeffer Butterflocken Anleitungen Das Blaukraut, ein kleines Glas voll in etwa, verfeinerte ich mit einem Esslöffel voll Preiselbeermarmelade und einen guten Spritzer Heidelbeersaft. Nebenbei wurden 500 g Hackfleisch mit einer Scharlotte und […]

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