Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Vor Jahren, als ich für meinen ersten Job nach Stuttgart zog, gab ich für meine Helfer einen orientalisch angehauchten Abend mit einem 5-Gänge-Menü. Die Vorspeise bestand damals aus einer ziemlich leckeren Linsensuppe, die auch Karotten und Orangen enthielt. Als ich im neuen Kochbuch Malakeh eine Linsensuppe sah, musste ich sie einfach ausprobieren, zumal aktuell ein paar rote Linsen, die ich eigentlich für ein indisches Gericht gebraucht hatte, daheim verstauben. Die syrische Linsensuppe soll sauerscharf sein, also perfekt für das tropische Wetter. Ich kann sie mir aber auch im Herbst gut vorstellen, da sie durch die Schärfe sicherlich auch wärmt. Auch wenn sie länger köcheln darf, ist sie einfach zuzubereiten und man kann eigentlich nichts falsch machen. Nur zusätzliche blähende Speisen kann ich nicht empfehlen. Ich Schussel habs natürlich geschafft, dass genau dann der Stabmixer in der Spülmaschine war, die gerade lief. Unpüriert schmeckt die Suppe auch, aber püriert (später noch ausprobiert) ist sie deutlich geschmackvoller.

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Quick and Dirty: Erbsensuppe

Quick and Dirty: Erbsensuppe

Bevor die Challenge und auch das perfekte Wetter für die Erbsensuppe um sind, sollte ich sie kochen und verbloggen. Gesagt getan. In Finnland gabs typischerweise jeden Donnerstag Erbsensuppe mit Pfannkuchen. Die Pfannkuchen waren normalerweise Ofenpfannkuchen, die zusammen mit Marmelade und Sahne serviert wurden. Die Erbsensuppe gabs in der Dose, als ich einmal die lokale Zeitung auf einem der typischen Stände an der Uni überreicht bekam, jeden Donnerstag in der Mensa, aber auch im Kennenlernenlager im Wald, wo wir in Zelten übernachteten und auch in Zelten aßen. Meist waren Speckwürfel drin, im Zeltlager sogar Bauchschwarte, was die ursprünglichere Variante ist. Bei der vegetarischen Version wird einfach diese Beilage weggelassen. Wieder daheim habe ich die Suppe ein paar mal nachgekocht, bis es sie einmal an Weihnachten gab… Das ist allerdings eine andere Geschichte. Es wurde wieder Zeit sie nachzukochen und wann passt es besser, als während der Challenge mit Thema Finnland?

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Hackfleischsuppe – Jauhelihasoppa

Hackfleischsuppe - Jauhelihasoppa

Ich habe euch vor einem Monat von der Challenge erzählt, wodurch ich jeden Monat ein bestimmtes Thema „abarbeiten“ möchte, nachdem meine Liste an Sachen, die ich kochen möchte, viel zu lang wurde. Diesen Monat habe ich mir vorgenommen möglichst viele finnische Rezepte endlich wieder zu kochen. Als erstes fiel mir die Hackfleischsuppe ein, die ich bei der Oma einer Finnin zum ersten Mal probiert hatte. Jauhelihasoppa, wie der finnische Namen ist, ist eine einfache Suppe aus Kartoffeln, Karotten und Hackfleisch. Zusätzlich können Tomatenmark und weiteres Gemüse hinzugegeben werden. Seit meinem Auslandssemester in Finnland habe ich die Suppe erst dreimal nachgekocht. Meine Mum meinte, sie wäre langweilig, während Testesser 2 diesmal sagte, sie wäre für meine Verhältnisse sehr mild. Man kann nicht immer alles mit Chilis würzen – wobei, etwas Chili ginge sicherlich bei der Suppe auch 😉 Aber nachdem auch Nachschlag verlangt wurde, kann sie ned so schlecht gewesen sein. Ich mag die Suppe, weil sie einfach und schnell geht. Bei guter Qualität der Zutaten schmeckt sie wunderbar und braucht finde ich nix extra.

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Ausprobiert: Schwarzkohl

Ausprobiert: Schwarzkohl

Habt ihr schon einmal Schwarzkohl gegessen? Ich habe ihn vor kurzem beim Laden ums Eck entdeckt und musste ihn einfach ausprobieren. Auch wenn ich aus dem Süden von Deutschland stamme, esse ich ab und zu Grünkohl gerne. In dem Winter hatte ich noch keinen und war drauf und dran einen zu kaufen. Nachdem ich Schwarzkohl noch nie probiert hatte, wurde er stattdessen mitgenommen. Schwarzkohl gehört genauso wie Grünkohl zu den Kreuzblütlern. Der Name stammt vermutlich von seinen recht dunklen Blättern. Die Blätter werden lose verkauft und eignen sich für Eintöpfe oder als Beilage zu Fleisch. Er soll milder als Grünkohl schmecken. Beim Googeln fand ich heraus, dass in Portugal die grüne Brühe caldo verde mit Palmkohl gegessen wird. Somit war auch klar, was ich machen würde: Kartoffelsuppe mit Würstl und Schwarzkohl! Suppe passt in den Winter und Kartoffelsuppe erst recht. Sie wärmt und schmeckt auch noch gut. Dazu Würstl und den neuen Kohl. Die Suppe habe ich kurzerhand frei Schnauze gekocht. Lecker, wärmend, einmal was anderes – und das perfekte Gericht zum Blogevent #KrautRockt von einfach leicht.

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Pho Bo

Pho Bo

Kennt ihr das Kochbuch Mekong Food**? Ich habe es seit kurzem und habe ich mich gleich in das Kochbuch verliebt. Mit dabei sind verschiedene Suppen, allen voran die Pho Bo, eine vietnamesische Rindfleischsuppe. Die Suppe reizt mich schon länger. Also wanderte das Rezept auf meine ToDo-Liste und wurde glatt in der selben Woche umgesetzt. Auch wenn mir die Suppe an sich wahnsinnig gut gefallen hat, war ich insbesondere von der Brühe begeistert und das, obwohl ich keine Rinderknochen bekam und dafür eine Fleischbrühe im Glas verwenden musste. Aber seht selbst. Alle weiteren Zutaten werden seperat serviert und jeder kann die Suppe so zusammen stellen, wie er will. ** Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Nähere Hinweise dazu finden sich im Impressum.

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Steak and Egg Soup

Steak and Egg Soup

Beim Durchstöbern von Ricardo fiel mir eine Steak and Egg Soup auf, die ich mir merkte und ein paar Wochen später komplett verändert selbst zubereitete. Ok, Steak und Spiegelei sind geblieben, aber viel mehr auch nicht. Ich war mir zunächst nicht sicher, ob Steak und Spiegelei in eine Suppe passen, war aber dann doch zu neugierig. Die Variante ist mit Paprika und Sellerie sowie kräftigen Gewürzen zubereitet. Sie müsste aber auch sommerlich funktionieren – und ja, die Kombi schmeckt wirklich! Ich kann mir die Kombi auch mit einem Rindersteak mexikanisch angehaucht vorstellen.

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