Urlaub: Morphys law

Urlaub: Morphys law

Heute gibt es kein Foto für dich. Du weißt, was das bedeutet? Gestern standen eigentlich die Fahrt nach Melaka und Stadt erkunden auf dem Programm. Nach zig mal Umsteigen war ich endlich im richtigen Bus – und hoffte vergeblich auf ein weiteres Umsteigen. Der Bus alt, laut, unbequem und vor allem bergauf nur im Schneckentempo unterwegs. Dazu lief die Klimaanlage noch auf Hochtouren, so dass es selbst den Busfahrern zu kalt wurde und sie ihre Jacken anzogen – ah, deshalb gibt es Winterkleidung in den Läden. Auf der ganzen Fahrt machte der Bus gerade mal eine (!!!!) Pause, und dass obwohl es keine Toilette gibt. Dementsprechend musste ich wohl auf Trinken verzichten. An Schlaf war auf Grund der Lautstärke eh nicht zu denken. Nach 10 1/2 statt der angegeben 7-8 erreichte ich endlich den Busbahnhof. Da es schon seit Stunden wie aus Kübeln goß und sich manche Straßen zu Bächen entwickelt haben, war meine Lust mit den Öffentlichen zu fahren und dann noch 10 Minuten zu Fuß zu gehen bei -10 auf einer Skala von 0 bis 10. Mit dem überteuerten Taxi gelang ich halbwegs trocken zum Hostel. Und dort stand ich erst einmal vor verschlossener Tür. Der Besitzer kam […]

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Urlaub: Penang – final call

Urlaub: Penang - final call

Ein letzter Beitrag von der vollgefressenen Dani aus Penang. Diesmal begleitete mich eine australische Künstlerin zum Essen. Gleich ums Eck des Hostels gibt es in der Chulia Straße viele Fressbuden, die einheimisches Essen, wie diese herrlichen Nudelsuppen für umgerechnet 1 Euro (natürlich ist das bereits die große Portion), anbieten. Einfach genial! Neben vielen Nudeln steckten etwas Spinat (Wasserspinat?), Dumplings, Chiliringe und Hänchenstreifen in der Suppe. Die Brühe selbst schmeckte herrlich intensiv. Es war eine Schau dem älteren Mann bei der Zubereitung zuzuschauen! Die Geschwindigkeit war rekordverdachtig. Nebenan baute ein anderer Malaye seinen Stand auf und putzte ihn von oben bis unten – deutsche Gründlichkeit hier in Malaysia. Nicht viel weit weg in Little India stehen die nächsten Stände. 5 Minuten davon entfernt existiert ein Hawker Center in der Lebuh Armenian. Die Essensauswahl und die Möglichkeiten sind hier ziemlich ausgeprägt. Indisch und chinesisch gehört genauso dazu wie die Nonya-Küche. Auf Langkawi entdeckt man geografisch bedingt viel Thai-Food. So gesehen bin ich schon auf die Mischung in Melaka gespannt, wo es früher Portugiesen hin verschlagen hat und wo es einen existenten Anteil an Indonesier gibt.

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Urlaub: Mich laust der Affe

Urlaub: Mich laust der Affe

Heute wollte ich unbedingt die Insel etwas erkunden. Die Entscheidung zwischen Nationalpark und die Gegend um Penang Hill fiel zu Gunsten des Letzteren. Also ab mit dem Bus 204 Richtung Penang Hill. Da die Haltestellen weder angeschrieben noch angesagt werden, war ich etwas skeptisch, aber der Busfahrt ließ zwei andere Deutsche und mich bei einem Wegweiser raus. Zunächst ging es über eine enge Gasse umrahmt von Souvenir-Geschäften zum Kek Lok Si Tempel, dem größten buddhistischen Tempel Südostasiens. Dementsprechend beeindruckend war auch die Größe. Während man keinen Eintritt zahlen musste, wurde man auf dem Weg zur Pagode der zehntausend Buddhas ein paar Cent berappt. Nun wollte ich auch zur 30,2 m hohen Bronzestatue Kuan Yin. Bahn für die paar Meter und Geld ausgeben? Nicht mit mir! Die Malayen hielten mich wohl alle für verrückt. Statt dem genannten 30 Minuten benötigte ich auch nur 10, also keine Ahnung mit welcher Schildkröte die Zeit gemessen wurde. Die Aussicht auf George Town war überragend. Als nächstes stand Penang Hill (830m) an. Da es von dieser Seite leider keinen Gehweg gibt, machte ich mich auf den Weg zur Talstation der Bahn und wurde wieder einmal für verrückt gehalten. Bis auf einen Mönch, der herzlich lachte, […]

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Urlaub: Penang: lesson learned

Urlaub: Penang: lesson learned

In Zukunft werde ich das Geld, welches ich annehme, genauer anschauen. Mir wurde beim Inder ein Schein nicht angenommen und auch beim Hostel zögerten sie, weil der Schein schon angerissen ist. Woher ich ihn habe? Vermutlich von Hostel selbst. Wäre kein großer Verlust, aber ärgerlich. Was ich gekauft habe? Indische Snacks und einheimisches Bier. Beides ganz lecker. Eine Art Samosas, gefüllt mit Hähnchen bzw. Kartoffeln, sowie Kichererbsenbällchen. Insbesondere die vegetarischen Samosas haben es mir angetan – welch ein Glück, dass ich davon gleich zwei Stück hatte. Natürlich musste ich auch in die kleinen Läden im indischen Viertel gucken: Vanille-Extrakt, Rosenwasser und vieles mehr gibt es hier bereits für unter 1 Euro. Mit meinem Rucksack als Koffer-Ersatz habe ich nur bedenken, dass die Flaschen zerbrechen könnten. Weniger ist mehr… Fertige Curry-Mischungen habe ich keine gesehen, dafür lagern die einzelnen Gewürze in großen Säcken, woraus man sich bedienen (lassen) kann. Nelken, Chilis, Muskatnüsse, Zimtrinden und vieles mehr.

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Urlaub: Paradies

Urlaub: Paradies

Gestern war der bisher schönste Tag meiner Reise. Nach einer morgendlichen Runde im kühlen Meer – ohne eine Menge an Leuten – und einem Frühstück (Breakfast Bar: leckeres Essen, chaotische und verstreute Bedienung) hatte der Kanadier die Idee mit dem Taxi zur Krokodilfarm zu fahren. Nachdem die Reviews katastrophal waren, entschieden wir uns für den Seven Wells Wasserfall. Taxi war auch überraschend günstig. Nach gefühlt tausend Stufen Richtung Himmel konnten wir beim ersten Wasserfall etwas Luft holen. Der Wasserfall von unten sah schon sehr beeindruckend aus. Einige Becken luden zum Schwimmen ein, jedoch wollte ich unbedingt den Großen sehen. Also ging es noch weiter hoch. Unsere Anstrengungen wurden durch einen genialen Blick aufs Meer belohnt. Das Wasser glasklar, erneut Becken zum Schwimmen, Steine, die man als Rutschen verwenden kann, umrahmt von Wald und Bergen. Schöner kann es im Paradies kaum sein. Beim Rutschen war ich um ehrlich zu sein etwas ängstlich, weil die Steine ziemlich rutschig waren und am einer Stelle die Strömung überraschend stark war. Nichts desto trotz war es ein Erlebnis Wert. Rutschen geht anscheinend nur, wenn es zuvor ausgiebig regnete und wir hatten dieses Glück. In der Nähe gab es eine Seilbahn, Cable Car, auf den Berg […]

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Urlaub: Penang

Urlaub: Penang

Abends ging es zunächst durch das Street Festival in der armenischen Straße (Lebuh Armenian). Lecker: frischer Kokosnuss- und Muskatnusssaft! Auf Anraten eines Einheimischen ging es anschließend in ein Hawker Center in derselben Straße (Lebuh Armenian). Kellnerinnen beachten unser Trinken während wir aus gefühlt tausend Ständen unser Essen wählen können. Es gab so ziemlich alles was das Herz begehrte. Ich entschied mich zunächst für gegrillten Fisch. Zwar satt aber viel zu neugierig ging ich an den Stand einer alten Frau, die kein Englisch sprach und kaum noch sah. Und siehe da, das Essen – Tintenfischringe (fried sotong) – war göttlich. Heute fuhren wir in aller Früh Richtung Langkawi. Da Stoff der Insel keine Busse verkehren, mussten wir wohl oder übel ein Taxi nehmen. Die Unterkunftssuche gestaltete sich schwierig, da es kaum Hostels gibt und viele Unterkünfte für Backpacker herunter gekommen aussahen. Dank des Kanadiers fanden wir ein ruhiges, sauberes Hostel. Cenang Beach hat sich zu einem Backpacker Paradies entwickelt, von zig (miesen) Unterkünften angefangen über Fressbuden bis hin zu westlichen Produkten. Ganz so schlimm habe ich es mir nicht vorgestellt. Der Strand ist wirklich schön, das Wasser sauber und nicht zu warm. Aber nur Strand ist nix für mich. Vielleicht mache […]

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