Restaurant: Rodizio

Restaurant: Rodizio

Ich liebe ja Fleisch. Was wäre da näher als Rodizio zu essen? Churrascaria heißen in Süd-Brasilien die traditionellen Restaurants, in der vor allem gegrilltes Fleisch (Churrasco) serviert wird. Hierzulande werden die Läden meist Rodizio-Restaurants genannt. Rota (Kreis) ist der Kreislauf vom Feuer (gerne hier ebenfalls am Spieß) zum Tisch und wieder zurück. In München gibt es einige Läden. Ein ehemaliger Kollege schwärmte vom VIB – Very Important Brazilian – und so trafen wir uns dort. Mir gefiel der Maracuja Caipirinha, den ich auch schon daheim nachgemacht habe. Er schmeckt fruchtiger als ein normaler Caipi und Maracuja liebe ich sowieso. Als alle aus der Gruppe im Restaurant eingetroffen sind, machten wir uns über das Vorspeisen-Buffet her. Klingt nach Heuschrecken, die alles leer speisen. Nachdem wir uns schon auf viel Fleisch eingestellt hatten, probierten wir nur ein wenig. Die Meeresfrüchtesalate haben es mir angetan. Das nächste Foto ist deutlich zu dunkel geworden. Fleisch gab es in rauen Mengen und schmeckte auch sehr gut. Die Saucen passten ebenfalls gut dazu. Zu zweit waren wir so verrückt noch ein Dessert zu bestellen. Eigentlich hätte ich mir denken können, dass es süß wird. In Südamerika gibts entweder Obst oder pappsüße Teilchen. Das Dessert schaute aber […]

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Quick and Dirty: Steaknudeln

Quick and Dirty: Steaknudeln

Heute möchte ich euch ein Gericht vorstellen, welches es in verschiedenen Variationen gerne im Gerätehaus gibt. Kennt ihr Steaknudeln? Bei uns werden dazu Schweinenackensteaks angebraten. Wenn sie von beiden Seiten kurz die Pfanne geküsst haben, werden sie herausgenommen. Nun wird eine Zwiebel und etwas Knoblauch angeschwitzt. Wenn mit Sahne und Brühe aufgegossen wurde, kommen die Nackensteaks wieder heran, um weiter zu köcheln. Abschließend wird die Sauce abgeschmeckt – gerne mit Pfeffer, etwas Salz, Muskat und Paprika. Manchmal wird auch variiert. Parallel dazu werden die Nudeln gekocht. Eine gute Portion – Feuerwehr halt – Nudeln in den Suppenteller, Nackensteak drauf, etwas Sauce drüber und beim letzten Mal wurde noch etwas Streukäse darüber gestreut. Das ganze kam für kurze Zeit in die Mikrowelle. Nicht gerade arm an Kalorien, aber durchaus lecker und geht schnell. Ein weiteres Plus beim Zustand der Küche im Gerätehaus: man braucht nicht viele Zutaten.

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Quick and Dirty: Dünn geschnittenes Rinderfilet mit Wasabi-Gyu Dare

Quick and Dirty: Dünn geschnittenes Rinderfilet mit Wasabi-Gyu Dare

Gyu Amiyaki nennt man eine beliebte Zubereitung für gegrilltes Rindfleisch in Japan. Dünne Scheiben werden kurz über den Kohlen gegart und dann in eine leckere Sauce getaucht. Dies ist praktisch für ein Picknick unterwegs. Nachdem ich Rindfleisch liebe, wurde ich hellhörig bei diesem Rezept. Kaum gewürzt, dazu eine Tunke klingt spannend. Gyu Dare kann man auch durch Ponzu ersetzt und der Dip hält sich bis zu einem Monat im Kühlschrank. Perfekt! Statt einem normalen Filet entschied ich mich für ein Chuck Flap Edge vom Rind nach Teppanyaki-Cut. Eigentlich wird das Fleisch in dünne Steaks geschnitten und gegrillt – perfekt für dieses Gericht – oder nach Teppanyaki-Art gebraten auf heißen Stahlplatten. Das Fleisch war mit etwa 32 Euro das Kilo nicht gerade günstig, hat sich aber geschmacklich rentiert. Fleisch schneiden, kurz würzen, Grillen oder in der Pfanne zubereiten, mit Dip servieren und fertig ist ein leckeres Essen. Drucken Dünn geschnittenes Rinderfilet mit Wasabi-Gyu Dare Gericht Fleischgericht, Grillen, Rind Länder & Regionen Asiatisch, Japanisch Portionen 4 Personen Zutaten 1 EL Wasabi 700 g Rinderfilet in 6 mm dicke Scheiben geschnitten Salz Pfeffer 1/4 l Gyu Dare Dip und Marinade Gyu Dare Dip und Marinade 180 ml Sojasauce 1/4 l Sake 1/4 l Mirin […]

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Quick and Dirty: Patty Melt

Quick and Dirty: Patty Melt

Kennt ihr das? Ihr kommt heim, habt wenig Lust noch groß zu kochen. Vielleicht ist es auch gerade viel zu heiß, also soll es schnell gehen und nichts großes geben. Ich zumindest bin nach der Arbeit häufig faul und versuche schnelle, einfache Gerichte zu kochen. Beim Blick durch das Kochbuch Texas BBQ stieß ich auf Patty Melt. Vor kurzem war es dann so weit: ich Patty Melt habe ausprobiert, das Roggenbrot kurzerhand durch ein Ciabatta ersetzt, und das Rezept für gut befunden. Wikipedia beschreibt Patty Melt wie folgt: A patty melt is a type of sandwich consisting of a hamburger patty, sometimes topped with caramelized onions, and Swiss cheese, between two slices of bread (traditionally rye, though sourdough or Texas toast are sometimes substituted in some regions including the southern U.S.). Patty melts are sometimes prepared using marbled rye bread. In some places, especially in the U.S., a patty melt can consist of only the hamburger patty, with cheese, on a single piece of toast/bun. The hamburger is then fried with butter on a frying pan so that the cheese melts thoroughly. Laut dem Kochbuch werden nur folgende Zutaten gebraucht: Roggenbrot, Hackfleisch, Zwiebeln und Käse. Also habe ich kurzerhand Patties gebraten, […]

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Quick and Dirty: Geschnetzeltes mit Rosenkohl und Kartoffeln aus dem Backofen

Quick and Dirty: Geschnetzeltes mit Rosenkohl und Kartoffeln aus dem Backofen

Rosenkohl war früher als Kind ein Graus für mich. Er schmeckte bitter, sah komisch grün aus und war nicht nach meinem Geschmack. Später, nachdem ich ausgezogen war, habe ich mich getraut ihn selbst zuzubereiten und fand ihn eigentlich nicht so schlimm. Sicherlich nicht mein Lieblingsgemüse, aber ok. In diesem Winter habe ich Rosenkohl dann häufiger gemacht und ich muss sagen er schmeckt mir immer besser. Ich mag sein intensives leicht bitteres Aroma und könnte ihn inzwischen auch pur verspeisen. Natürlich habe ich mir überlegt, wie ich ihn neu zubereiten könnte. Ofengerösteter Rosenkohl hat mich schon länger interessiert. Vor kurzem gabs ihn dann, zusammen mit ein paar Kartoffeln und Geschnetzeltem. Das Geschnetzelte habe ich brav in der Pfanne mit einer Rahmsauce gemacht, während Rosenkohl mit etwas Parmesan und Kartoffeln (mussten weg) im Ofen vor sich hinröstete. Am besten schmeckte das Essen allerdings am nächsten Tag, nachdem es über Nacht gemeinsam in einer Pfanne durchzog. Der Rosenkohl war nach der Nacht weniger intensiv und die Kartoffeln haben ein wenig der Sauce aufgesaugt. Das Gericht wird es in Zukunft häufiger geben und ist auch sehr leicht gemacht. Also perfekt für die Zeit, wo man keine Lust hat großartig zu kochen. Drucken Geschnetzeltes mit ofengeröstetem […]

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Kaninchen mit Sauerampfer und Apfel

Kaninchen mit Sauerampfer und Apfel

Im letzten Beitrag habe ich euch schon vom Ciabatta zum Kaninchen erzählt. Ich war froh, dass wir Ostern noch ein Kaninchen bekamen. Das hatte ich eigentlich letztes Jahr schon vor, aber bekam keines mehr. Das Pferdchen war deswegen nicht schlechter – einfaches Essen, aber traumhaft. Nun, dieses Jahr sollte es also Kaninchen werden. Nachdem ich noch nie vorher Kaninchen aß, geschweige denn zubereitete, habe ich erst einmal verschiedene Rezepte mir angeschaut und bin am Sauerampfer-Cidre-Kaninchen von Küchengötter hängengeblieben. Gut, Cidre hätte ich erst kaufen müssen und wäre auch nicht auf Begeisterung gestoßen (wobei ich ihn eigentlich gerne trinke) und es liegen eh noch Äpfel rum. Kurzerhand kamen zwei Äpfel und Wasser stattdessen in die Schmorpfanne. Anstelle von Sauerampfer verwendete ich Blutampfer. Butterschmalz wurde durch Butter und Crème fraîche durch etwas Sahne und etwas mehr Mehl ersetzt. Das Prinzip blieb aber gleich. Auch wenn mein Mitesser äußerst skeptisch war, da es kein Rezept mit einer bayerischen dunklen Sauce war und ich zudem Blutampfer verarbeitete, stieß das Endergebnis auf Begeisterung. Es schmeckte überraschend gut und sowohl Ciabatta als auch der Salat passten perfekt dazu. Ach ja, so sah das Kaninchen vorher aus. Es war zwar bereits ausgenommen, aber noch mit Kopf. Nachdem […]

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