Köttbullar

Während meines Praktikumssemesters gab es zwei Alternativen für den Rückweg: an Ikea (und häufig dort stoppen) oder am Einkaufszentrum vorbei. Im Einkaufszentrum gab es neben einem Kino – ich habe in diesem Semester mehr Filme gesehen als ich fast neben einem Kino wohnte – einen gut sortierten Supermarkt. Bei Ikea gab es Hot Dogs, Köttbullar und ab und an reduzierte Sachen für meine damals noch mager ausgestattete Küche. Nun, einige Jahre später, bin ich froh, dass ich mir damals u.a. einen Mörser aus Mamor und einen guten Fleischklopfer kaufte. Wenn ich Hunger hatte, kaufte ich mir meist einen Hot Dog, bevor ich die paar Kilometer zu meiner Unterkunft weiter ging. Ich hätte zwar den Bus nehmen können, aber wollte das Geld sparen und gehen macht mir nichts aus. Einmal kaufte ich mir dort auch ein schwedisches Kochbuch und in seltenen Ausnahmen gönnte ich mir Köttbullar. Im Kochbuch gibt es u.a. ein Rezept für Fiskbullar, die ich zuvor in einem Ikea in Schweden zum ersten Mal probierte. Zu meiner Überraschung kochte ich damit sogar häufiger Fiskbullar zu Hause als Köttbullar. Nun, Ikea hatte das Rezept für ihre Köttbullar herausgegeben und die Sauce verwendete ich bereits für Poutine. Warum nicht einmal Köttbullar nachmachen? Gesagt, getan. Zu den Köttbullar und der Sauce servierte ich Kartoffelstampf und selbst gemachte karamellisierte Preiselbeermarmelade.

Köttbullar

Köttbullar mit Sauce

Gericht Fleischgericht, Hackfleisch, Schnelles Essen
Länder & Regionen Schwedisch, Skandinavisch
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Hackbällchen

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 250 g Schweinehackfleisch
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch gehackt
  • 100 g Paniermehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 5 EL Milch

Sauce

  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Rinderbrühe
  • 150 g Créme Double bei mir Frischkäse
  • 1 TL Senf
  • 2 TL Sojasauce

Anleitungen

  1. Das Hackfleisch miteinander vermengen. Die gehackte Zwiebel, den Knoblauch, das Paniermehl und das Ei hinzugeben und gut miteinander vermischen. Anschließend so viel Milch dazu geben, dass die Masse nicht zu fest, aber gut formbar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

  2. Wer etwas Zeit hat, sollte die Bällchen formen und sie dann abgedeckt für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dadurch behalten sie besser die Form. Ansonsten reicht es, wenn man die Bällchen formt.

  3. Die Pfanne mit etwas Öl auf mittlerer Stufe erhitzen und die Bällchen hinein geben. Sie von allen Seiten braun anbraten. Fertige Bällchen in einer ofenfesten Form im Backofen warm halten.

  4. Für die Soße die Butter im Topf schmelzen. Mehl dazu geben und mit einem Schneebesen rühren. Unter rühren die Brühe hinzugeben. Die anderen flüssigen Zutaten hinzugeben und so lange köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist. Abschmecken und zusammen mit den Bällchen und Kartoffeln bzw. Kartoffelpüree und Preiselbeermarmelade servieren.

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