Bier: Meerjungfrau

Bier: Meerjungfrau

Von der RĂŒgener Insel Brauerei habe ich gefĂŒhlt fast alle Biere probiert – bis auf die natur- und wildsauren beiden sowie dem im Rauchfass. Als ich dann beim Bierdealer meines Vertrauens die Meerjungfrau entdeckte, ĂŒberlegte ich nur auf Grund der GrĂ¶ĂŸe. Von der Insel Brauerei gibt es die Biere immer in den GrĂ¶ĂŸen 0,33l und 0,75l – leider war die Meerjungfrau, also das natursaure Bier, nur in der großen Variante verfĂŒgbar. Im Endeffekt ĂŒberwiegte meine Neugierde. Der Braumeister beschreibt das Bier wie folgt: „Dieses Seltene Bier haben wir mit zwei MilchsĂ€ure-StĂ€mmen und Champagnerhefe gebraut. Das ergibt eine sehr feine intensive SĂ€ure, elegante Fruchtnoten und ist dabei sehr erfrischend, sehr fruchtig prickelnd  eine saure VerfĂŒhrung.“ Anscheinend passt es sehr gut zum Empfang von GĂ€sten. Mir gefiel die milde SĂ€ure, die es bei den hier ĂŒblichen Bieren nicht gibt. Es passt sehr gut zum Sommer als AbkĂŒhlung und schmeckt dabei. Nichts aufregendes, aber sĂŒffig. Name: Meerjungfrau Brauerei: Insel Brauerei Stil: Sauerbier Alkoholgehalt: 5,6% Bitterheit: – Inhalt: 0,75l (alternativ 0,33l) Preis: – Dazu passt: alles mögliche

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Rezension: Malakeh

Rezension: Malakeh

Wenn Malakeh Jazmati Heimweh bekommt, dann öffnet sie ihr Gefrierfach und viele kleine Beutelchen purzeln heraus. Sie duften nach Heimat. […] Und sie zaubern ein strahlendes LĂ€cheln auf das Gesicht der jungen syrischen Köchin. Ihr Allheilmittel gegen Heimweh und schlechte Laune heißt: kochen, essen, feiern. […] Nun gibt Malakeh ihre Familienrezepte in diesem Kochbuch weiter: Knusprige Fladenbrotchips mit Reis und Sesam-Joghurt-Sauce, WeinblĂ€tter mit Hackfleisch und Reis, Tabouleh und Co. Dazu gibt sie Einblicke in ihr altes syrisches und neues Berliner Leben. Denn Essen verbindet Kulturen. Genau diese Beschreibung des Kochbuchs machte mich aufmerksam auf Malakeh**, welches mir vom ZS Verlag zur VerfĂŒgung gestellt wurde. Ich kannte vorher schon grob die orientalische KĂŒche, hatte mich aber nie genauer mit der Syrischen KĂŒche beschĂ€ftigt. Das wollte ich mit dem Buch Ă€ndern. Steckbrief Titel: Malakeh** Autor: Malakeh Jazmati Verlag: ZS Verlag Seiten: 192 Preis: 34,00 Euro Inhalt Das Kochbuch Malakeh behandelt die persönlichen Rezepte der Autorin, aufgeteilt in Vorwort Vorspeisen Salate und kleine Gerichte Vegetarische Hauptspeisen Hauptspeisen mit Fleisch Desserts und GebĂ€ck Glossar, Register und Co An der Aufteilung merkt man bereits, dass Fischgerichte komplett fehlen, nachdem sie in der Familie der Autorin nicht vorkamen. Die meisten Fleischgerichte bestehen ĂŒbrigens aus Hackfleisch. Eindruck […]

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Rezension: A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch

Rezension: A Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch

Das offizielle Game of Thrones Kochbuch** habe ich von Persis gewonnen und bei der Rote Beete Suppe kurz beschrieben. Warum nicht auch eine Rezension schreiben? Steckbrief Titel: A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch** Autor: Chelsea Monroe-Cassel, Sariann Lehrer Verlag: Zauberfeder Verlag Seiten: 224 Preis: 24,90 € Inhalt Das Kochbuch zeigt Gerichte aus den bekannten BĂŒchern und Filmen nach Regionen geordnet. Die Gerichte sind denen aus dem Mittelalter nachempfunden. Passend dazu gibt es erst eine EinfĂŒhrung in die mittelalterliche KĂŒche sowie Grundlagen-Rezepte, wie Poudre Forte. Anschließend sind die Gerichte der Regionen dargestellt, unterteilt in Die Mauer, Der Norden, Der SĂŒden, King’s Landing, Dorne und Jenseits der Narrow Sea. Eindruck Insgesamt macht das Buch einen hochwertigen Eindruck. Die Bilder, die Seiten sowie der Umschlag sind von guter QualitĂ€t und stimmig. Die Untergliederung ist stimmig und das nette Vorwort von George R. R. Martin stimmt einen bereits auf das Kochbuch ein. Was auffĂ€llt ist, dass die dazu gehörigen Bilder manchmal erst auf der RĂŒckseite des Rezepts zu finden sind. Negativ fĂ€llt ebenfalls der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund auf. Im Dunklen oder bei schlechter Sehkraft sind die Rezepte schwieriger zu lesen. Dies wird zudem durch die unterschiedlichen Schriftarten erschwert. Die meisten […]

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Bier: Helles Vollbier von StiftungsbrÀu

Bier: Helles Vollbier von StiftungsbrÀu

Wenn ich in einer neuen Stadt bin, probiere ich die lokalen Biere aus. Hier ist es egal, ob ich in die Stadt gezogen bin oder nur im Urlaub dort weile. Genauso war es in MĂŒnchen. Grob das erste halbe Jahr habe ich vor allem Helle aus den umliegenden Brauereien probiert. Umso ĂŒberraschter war ich, als ich vor kurzem das Helle Vollbier vom StiftungsbrĂ€u in Erding entdeckte, was ich noch nicht kannte. Die Brauerei wurde 1991 vom Inhaber vom Erdinger Weißbier aufgekauft, damit die Tradition weitergeht. NatĂŒrlich musste eine Flasche mit nach Hause und wurde bald darauf probiert. Das Helle ist leicht hopfig und wĂŒrzig, aber nicht stark und insgesamt gut sĂŒffig. Auch wenn in verschiedenen Bierbewertungsportalen das Helle Vollbier nicht gut wegkommt, finde ich es angenehm und gut. Name: Helles Vollbier Brauerei: StiftungsbrĂ€u Stil: Helles Alkoholgehalt: 5,1% Bitterheit: – Inhalt: 0,5 l Preis: – Dazu passt: alles mögliche

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Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Quick und Dirty: Sauerscharfe Linsensuppe

Vor Jahren, als ich fĂŒr meinen ersten Job nach Stuttgart zog, gab ich fĂŒr meine Helfer einen orientalisch angehauchten Abend mit einem 5-GĂ€nge-MenĂŒ. Die Vorspeise bestand damals aus einer ziemlich leckeren Linsensuppe, die auch Karotten und Orangen enthielt. Als ich im neuen Kochbuch Malakeh eine Linsensuppe sah, musste ich sie einfach ausprobieren, zumal aktuell ein paar rote Linsen, die ich eigentlich fĂŒr ein indisches Gericht gebraucht hatte, daheim verstauben. Die syrische Linsensuppe soll sauerscharf sein, also perfekt fĂŒr das tropische Wetter. Ich kann sie mir aber auch im Herbst gut vorstellen, da sie durch die SchĂ€rfe sicherlich auch wĂ€rmt. Auch wenn sie lĂ€nger köcheln darf, ist sie einfach zuzubereiten und man kann eigentlich nichts falsch machen. Nur zusĂ€tzliche blĂ€hende Speisen kann ich nicht empfehlen. Ich Schussel habs natĂŒrlich geschafft, dass genau dann der Stabmixer in der SpĂŒlmaschine war, die gerade lief. UnpĂŒriert schmeckt die Suppe auch, aber pĂŒriert (spĂ€ter noch ausprobiert) ist sie deutlich geschmackvoller.

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Rezension: Oui, Chef!

Rezension: Oui, Chef!

Mal schaun, wie lange meine Beitrags-Flut nach dem Urlaub anhĂ€lt… Den hier habe ich schon etwas vorbereitet. Oui, Chef!** habe ich noch zu meiner Stuttgarter Zeit gekauft, weil mir die Rezepte gut gefielen. Der reduzierte Preis war nicht hinderlich. Nun denn. Steckbrief Titel: Oui, Chef!** Autor: Michaela Peters Verlag: GU Seiten: 192 Preis: – Inhalt Der Untertitel Meine neue, leichte französische KĂŒche zeigt bereits, dass hier eher französische Gerichte zu finden sind. Eindruck Das Kochbuch macht einen hochwertigen Eindruck. Hardcover, jedes Rezept ist bebildert, die Fotos sind Ă€sthetisch und die Rubriken gut abgetrennt. Nach ein paar einleitenden Worten und der Vorstellung der Köchin wird die erste Rubrik gezeigt. Die Rubriken sind: Meine RegionalkĂŒche mit z.B. Flammkuchen, Pot-au-feu, SchĂ€ufele und Baeckaoffa, also typisch elsĂ€ssische Gerichte Meine Cross-over KĂŒche: Croque Monsieur, Seeteufeltaschen und Entenbrust im Bananenblatt, typische KĂŒche mit internationalem Touch Lieblingsrezepte fĂŒr zu Hause: beispielsweise Lachscarpaccio, gratinierter ZiegenkĂ€se und MeeresfrĂŒchte-Wok. Denke die Kategorie ist selbsterklĂ€rend. Meine MenĂŒempfehlungen: u.a. BlĂ€tterteigpastete, Forellenfilet und Erdbeercarpaccio. Die MenĂŒempfehlungen können zudem auch einzeln gekocht werden. In jeder Rubrik gibt es eine Kochschule, in der beispielsweise das filetieren erklĂ€rt wird.  Tipps zur MenĂŒzusammenstellung und Grundrezepte runden das Kochbuch ab. Bewertung Aufmachung: 5/5 Beschreibung: 5/5 Struktur: 4/5 Thema: […]

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