Ausprobiert: Schwarzkohl

Ausprobiert: Schwarzkohl

Habt ihr schon einmal Schwarzkohl gegessen? Ich habe ihn vor kurzem beim Laden ums Eck entdeckt und musste ihn einfach ausprobieren. Auch wenn ich aus dem Süden von Deutschland stamme, esse ich ab und zu Grünkohl gerne. In dem Winter hatte ich noch keinen und war drauf und dran einen zu kaufen. Nachdem ich Schwarzkohl noch nie probiert hatte, wurde er stattdessen mitgenommen. Schwarzkohl gehört genauso wie Grünkohl zu den Kreuzblütlern. Der Name stammt vermutlich von seinen recht dunklen Blättern. Die Blätter werden lose verkauft und eignen sich für Eintöpfe oder als Beilage zu Fleisch. Er soll milder als Grünkohl schmecken. Beim Googeln fand ich heraus, dass in Portugal die grüne Brühe caldo verde mit Palmkohl gegessen wird. Somit war auch klar, was ich machen würde: Kartoffelsuppe mit Würstl und Schwarzkohl! Suppe passt in den Winter und Kartoffelsuppe erst recht. Sie wärmt und schmeckt auch noch gut. Dazu Würstl und den neuen Kohl. Die Suppe habe ich kurzerhand frei Schnauze gekocht. Lecker, wärmend, einmal was anderes – und das perfekte Gericht zum Blogevent #KrautRockt von einfach leicht.

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Ausprobiert: Salak

Ausprobiert: Salak

Von Salak habe ich bisher nur was (je nachdem gutes oder schlechtes) gehört, aber noch nie selbst probiert. Daher wanderte die Frucht, auch Schlangenfrucht genannt, in meinen virtuellen Warenkorb. Die Schale erinnert vom Muster her tatsächlich an eine Schlange und ist rot-braun gefärbt. Die Form liegt zwischen Ei und Birne. Salak ist eine Palmenfrucht, die ursprünglich in Java und Sumatra beheimatet war. Inzwischen findet man sie im tropischen Asien. Das Fruchtfleisch sollte beige sein und nach Ananas sowie Erdbeeren schmecken. Leider bekommt man häufig zu reife Früchte, die angefault riechen – oder es bald sind. Die brüchige Schale kann man ganz einfach mit den Fingern öffnen, um an den Inhalt zu gelangen. Der Geschmack ist jedoch nicht jedermanns Sache. Daher kann man meist nur kleinere Mengen kaufen, zumindest als Erstkäufer.

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Ausprobiert: Longan

Ausprobiert: Longan

Es war schon ewig her, seitdem ich das letzte Mal Longans gegessen hatte. Genauer gesagt bekam ich diese Frucht beim Schüleraustausch in China zu Gesicht, was jetzt, als arbeitende Leberkassemmel nach dem Studium, doch eine Zeit her ist. Daher musste ich sie einfach zusammen mit den restlichen Exoten bestellen. Beim Auspacken kamen mir zig Kügelchen – Longans – entgegen, die ich erst einmal in meinen Nusskorb verfrachtete. Longans kann man in Südostasien finden, wo sie jeweils unterschiedlich bezeichnet werden. Sie hängen am Baun an so Art Büschen, wie unten mit den verbliebenen Früchten zu sehen ist. Die Früchte selbst werden sowohl roh gegessen, als auch für Desserts verwendet. Zudem las ich etwas über Suppen und süß-saure Speisen, die ich jedoch noch nicht ausprobiert habe. Limonade stelle ich mir dahingegen genial vor. Longans haben relativ wenig Fruchtfleisch, da auch noch ein Kern drinnen steckt. Sie schmecken süßlich, ähnlich wie Litschis, jedoch noch etwas intensiver. Daher verwundert es nicht, dass sie mit Litschis verwandt sind. Die Schale kann man am einfachsten aufschneiden, um an das Fruchtfleisch zu gelangen. Ich bin schon auf den Longan-Likör gespannt, den ich angesetzt habe. Longans ohne Kerne (ist das eine Arbeit!) mit Rum (weißer und brauner gemischt) […]

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Ausprobiert: Jicama

Ausprobiert: Jicama

Zusammen mit Monster an Jackfruit, was ich letzte Woche vorgestellt hatte, habe ich Jicama bestellt. Jicama kannte ich vorher auch nicht und dachte 500 g sind schnell verspeist. Heraus kamen drei solche Knollen, die auf den ersten Blick eine Ähnlichkeit mit Knobi haben, bis man merkt, dass es ein Teil ist, das man schälen sollte. Aufbewahren kann man die Knolle gut im Kühlschrank, wo sie auch ein bis mehrere Wochen hält. Jicama wird auch Yambohne oder Bengkuan genannt und stammt ursprünglich aus Mexiko. Inzwischen wird die Knolle auch in Afrika und Asien, insbesondere Thailand, angebaut. Geschmacklich erinnert mich die Knolle an Kohlrabi, auch wegen des hohen Wasseranteils. Zudem schmeckt sie nur leicht süß. Auf der Suche nach Rezepten stieß ich zunächst auf Jicama mit Salz, Limettensaft und Chilisauce, was ich auch gleich ausprobierte. Besser fand ich die Variante mit Chilipulver anstelle von Sauce.

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Ausprobiert: Jackfruit

Ausprobiert: Jackfruit

Jackfruit, u.a. auch Jackfrucht genannt, habe ich in Kuala Lumpur zum ersten Mal gegessen und mich gleich in die Frucht verliebt. Cremig bis fasrig, mit einem Geschmack nach Banane, Mango und noch andere Früchten in einer Frucht – und zum Glück nicht so übel riechend wie die verwandte Durian, auch als Stinkfrucht bekannt. Im letzten Urlaub habe ich mir Jackfruit mit anderen Exoten liefern lassen. Leider gibts Jackfruit meist nur ab 2 kg, wodurch man einiges zu puhlen und essen hat. Unten ist das Bild einer viertelten großen Frucht. Irre, oder? Jackfruit wächst auf einem Jackfruitbaum, der normalerweise in Südostasien steht und gedeiht. Das Fruchtfleisch kann man in Südostasien in kleinen Packungen kaufen, während man hierzulande eher größere Packen bekommt. Die Frucht reift schnell und wird auch leicht überreif. Am besten kann man sie im kühlen Keller oder im Kühlschrank aufbewahren. Die reifen Samen schmecken süßlich und man kann sie gut roh essen. Aus den Samenkernen wird teils auch ein Curry gekocht. Das Fruchtfleisch lässt sich auch trocknen und somit länger aufbewahren. Unreifes Fruchtfleisch bekommt man hierzulande häufig in der Dose und es lässt sich ähnlich wie Fleisch weiter verarbeiten. Aus dem reifen Fruchtfleisch habe ich versucht ein Pulled Jackfruit […]

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Ausprobiert: Kaki

Ausprobiert: Kaki

Kaki esse ich eigentlich gerne, aber viel zu selten. Vermutlich deshalb habe ich sie hier auch noch nie vorgestellt. Das muss sich ändern. Kakis ähneln Tomaten vom aussehen, sind nur meist etwas größer und natürlich süßer. Ursprünglich stammen Kakis aus Asien und sind auch unter den Begriffen Sharonfrucht, Honigapfel und Persimone bekannt. Der hohe Tanningehalt bei unreifen Früchten sorgt an Birne/Marille erinnernde herbe Note. Wenn die Schale ein wenig nachgibt, ist sie reif. Am liebsten löffel ich Kaki, ähnlich wie Kiwis, einfach aus. Der Geschmack erinnert ein wenig nach Aprikose mit Vanille.

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