Ausprobiert: Longkong

Ausprobiert: Longkong

Aus Malaysia kenne ich Longkong (thailändisch), was dort Langsat genannt wird. Ich fand die Früchte damals gleich faszinierend: schaut fast aus wie Litschi, ist in Fächer geteilt und kann wie eine Orange gegessen werden. Der Geschmack erinnert entfernt an Litschi, aber mit einer Tendenz zu Grapefruit. Neben Karambole, Salak und Mangosteen habe ich dann auch Longkong bestellt (links oben) – und war begeistert. Der Lansibaum ist ein sehr beliebter Baum in Malaysia und Indonesien. In Indien, Sri Lanka und Thailand ist er ebenfalls bekannt und gehört eigentlich zu den Mahagonigewächsen. Die kleinen Blüten wachsen zu bis zu 30 cm lange Trauben, welche am Schluss herunterhängen. Daran hängen etwa 6 bis 30 Kapselfrüchte mit einem Durchmesser von 2,5 bis 3 cm und einem weißen durchsichtigen Samenmäntel. Angeblich schmecken Schale und Samen sauer; ich habe beides nicht probiert. Die Frucht selbst ist leicht säuerlich, aber auch zugleich süß. Longkong ist anscheinend die süße Variante, während Langsat säuerlicher ist. Sauer finde ich die Frucht trotzdem nicht. Duku ist eine weitere Sorte, die rundlicher ausschaut. Mich wundert nur, dass die Frucht hierzulande nicht bekannt ist.

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Ausprobiert: Leinsamen

Ausprobiert: Leinsamen

Mal ist dieses, mal jenes Superfood in. Früher wars Matcha, dann stürzten sich alle auf Gojibeeren und andere Früchte. Chiasamen wurden natürlich auch nicht ausgelassen, dabei gibt es hier auch leckeres und gesundes. Genau das wollen Sina von Giftige Blonde und Christina, die Apricot Lady zeigen mit ihrem Blogevent Heimisches Superfood, bei dem ich mich natürlich gerne beteilige. Eine finnische Freundin brachte mich vor wenigen Jahren auf Leinsamen. Ihre Frauenärztin hat ihr empfohlen mehr Leinsamen zu essen, wodurch es häufiger ins Frühstück wanderte. Als ich mit dem Brotbacken anfing, kaufte ich mir irgendwann auch Leinsamen. Es passt einfach in Brot und schmeckt auch in Müsli. Lein ist eine einjährige, bis zu 1 Meter hohe Pflanze mit aufrechten Stängeln. Die Blätter sind schmal-nadelförmig und unbehaart. Die hellblauen Blütenkronen öffnen sich nur bei Sonnenschein. Das Gewächs, Flachs genannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Lein wurde bereits um 5000 v. Chr. angebaut, um u.a. Stoffe herzustellen. Leinen galt bis in s18. Jahrhundert als wichtigster Textilrohstoff, bis er durch Baumwolle und synthetische Fasern abgelöst wurde. Die Früchte bestehen aus hellbraunen Kapseln, in welchen sich mehrere rotbraune Samen befinden. Es gibt Sorten, die nur zur Flachsfasergewinnung oder ausschließlich zur Gewinnung von Leinsamen genutzt […]

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Ausprobiert: Karambole

Ausprobiert: Karambole

Karambole oder auch Sternfrucht kennen sicherlich viele von euch. Ich bin noch immer auf der Suche nach der perfekten Karambole. In Australien hatte ich eine frisch von einer Farm und alles hier im Supermarkt kommt bei Weitem nicht hin. Daher kam ich auf die Idee 500 g aus Thailand zu importieren. Sternfrucht wächst auf einem Baum, der zu den Gurkenbäumen gehört, und ursprünglich aus Südostasien stammt. Inzwischen wird Karambole in den Tropen und Subtropen kultiviert. Die Früchte sind 8 bis 13 cm lang, mit einem Durchmesser um die 5 cm, elyptisch bis eiförmig und gelb. Unterteilt ist die Frucht in 5 Rippen und Rillen, während die Schale wachsartig ist. Das Fruchtfleisch ist gelb durchscheinend und schmeckt leicht säuerlich bis süß. Die Schale kann übrigens mitgegessen werden. Durchgeschnitten ist die Sternfrucht sehr dekorativ und wird daher gerne auf Platten, Cocktails und Desserts verwendet. Die Frucht besteht aus etwa 90% Wasser, zudem enthält sie viel Vitamin A und C, Eisen und Calcium. Patienten mit chronischem Nierenversagen sollten jedoch Karambole meiden. Und kam der Geschmack der importierten Karambole hin? Leider nicht, aber zumindest schmeckte sie deutlich besser als die vom Supermarkt.  

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Ausprobiert: Schwarzkohl

Ausprobiert: Schwarzkohl

Habt ihr schon einmal Schwarzkohl gegessen? Ich habe ihn vor kurzem beim Laden ums Eck entdeckt und musste ihn einfach ausprobieren. Auch wenn ich aus dem Süden von Deutschland stamme, esse ich ab und zu Grünkohl gerne. In dem Winter hatte ich noch keinen und war drauf und dran einen zu kaufen. Nachdem ich Schwarzkohl noch nie probiert hatte, wurde er stattdessen mitgenommen. Schwarzkohl gehört genauso wie Grünkohl zu den Kreuzblütlern. Der Name stammt vermutlich von seinen recht dunklen Blättern. Die Blätter werden lose verkauft und eignen sich für Eintöpfe oder als Beilage zu Fleisch. Er soll milder als Grünkohl schmecken. Beim Googeln fand ich heraus, dass in Portugal die grüne Brühe caldo verde mit Palmkohl gegessen wird. Somit war auch klar, was ich machen würde: Kartoffelsuppe mit Würstl und Schwarzkohl! Suppe passt in den Winter und Kartoffelsuppe erst recht. Sie wärmt und schmeckt auch noch gut. Dazu Würstl und den neuen Kohl. Die Suppe habe ich kurzerhand frei Schnauze gekocht. Lecker, wärmend, einmal was anderes – und das perfekte Gericht zum Blogevent #KrautRockt von einfach leicht.

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Ausprobiert: Salak

Ausprobiert: Salak

Von Salak habe ich bisher nur was (je nachdem gutes oder schlechtes) gehört, aber noch nie selbst probiert. Daher wanderte die Frucht, auch Schlangenfrucht genannt, in meinen virtuellen Warenkorb. Die Schale erinnert vom Muster her tatsächlich an eine Schlange und ist rot-braun gefärbt. Die Form liegt zwischen Ei und Birne. Salak ist eine Palmenfrucht, die ursprünglich in Java und Sumatra beheimatet war. Inzwischen findet man sie im tropischen Asien. Das Fruchtfleisch sollte beige sein und nach Ananas sowie Erdbeeren schmecken. Leider bekommt man häufig zu reife Früchte, die angefault riechen – oder es bald sind. Die brüchige Schale kann man ganz einfach mit den Fingern öffnen, um an den Inhalt zu gelangen. Der Geschmack ist jedoch nicht jedermanns Sache. Daher kann man meist nur kleinere Mengen kaufen, zumindest als Erstkäufer.

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Ausprobiert: Longan

Ausprobiert: Longan

Es war schon ewig her, seitdem ich das letzte Mal Longans gegessen hatte. Genauer gesagt bekam ich diese Frucht beim Schüleraustausch in China zu Gesicht, was jetzt, als arbeitende Leberkassemmel nach dem Studium, doch eine Zeit her ist. Daher musste ich sie einfach zusammen mit den restlichen Exoten bestellen. Beim Auspacken kamen mir zig Kügelchen – Longans – entgegen, die ich erst einmal in meinen Nusskorb verfrachtete. Longans kann man in Südostasien finden, wo sie jeweils unterschiedlich bezeichnet werden. Sie hängen am Baun an so Art Büschen, wie unten mit den verbliebenen Früchten zu sehen ist. Die Früchte selbst werden sowohl roh gegessen, als auch für Desserts verwendet. Zudem las ich etwas über Suppen und süß-saure Speisen, die ich jedoch noch nicht ausprobiert habe. Limonade stelle ich mir dahingegen genial vor. Longans haben relativ wenig Fruchtfleisch, da auch noch ein Kern drinnen steckt. Sie schmecken süßlich, ähnlich wie Litschis, jedoch noch etwas intensiver. Daher verwundert es nicht, dass sie mit Litschis verwandt sind. Die Schale kann man am einfachsten aufschneiden, um an das Fruchtfleisch zu gelangen. Ich bin schon auf den Longan-Likör gespannt, den ich angesetzt habe. Longans ohne Kerne (ist das eine Arbeit!) mit Rum (weißer und brauner gemischt) […]

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