Ausprobiert: Longkong

Aus Malaysia kenne ich Longkong (thailändisch), was dort Langsat genannt wird. Ich fand die Früchte damals gleich faszinierend: schaut fast aus wie Litschi, ist in Fächer geteilt und kann wie eine Orange gegessen werden. Der Geschmack erinnert entfernt an Litschi, aber mit einer Tendenz zu Grapefruit. Neben Karambole, Salak und Mangosteen habe ich dann auch Longkong bestellt (links oben) – und war begeistert.

Ausprobiert: Longkong

Der Lansibaum ist ein sehr beliebter Baum in Malaysia und Indonesien. In Indien, Sri Lanka und Thailand ist er ebenfalls bekannt und gehört eigentlich zu den Mahagonigewächsen. Die kleinen Blüten wachsen zu bis zu 30 cm lange Trauben, welche am Schluss herunterhängen. Daran hängen etwa 6 bis 30 Kapselfrüchte mit einem Durchmesser von 2,5 bis 3 cm und einem weißen durchsichtigen Samenmäntel. Angeblich schmecken Schale und Samen sauer; ich habe beides nicht probiert. Die Frucht selbst ist leicht säuerlich, aber auch zugleich süß.

Longkong ist anscheinend die süße Variante, während Langsat säuerlicher ist. Sauer finde ich die Frucht trotzdem nicht. Duku ist eine weitere Sorte, die rundlicher ausschaut.

Mich wundert nur, dass die Frucht hierzulande nicht bekannt ist.

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