Shumlay

Ich habe euch doch schon mal ein Buch von Amulya Malladi vorgestellt, damals noch für das indische Rezept Rasam. Danach habe ich alle, wirklich alle (ok, sind nicht so viele) Bücher der Autorin durchgelesen. Mir gefielen einfach ihr Schreibstil und ihre Geschichten.

So stieß ich auch auf das englische eBook The Sound of Language**. Das Buch handelt als einziges nicht von Indern, sondern von einer Afghanin, Raihana, die nach Dänemark kommt. Wie all ihre Bücher gibt es parallelen zum Leben der Autorin, die inzwischen mit ihrem Mann ebenfalls in Dänemark lebt und ihre Probleme hatte die Sprache zu lernen. Raihana musste ihren Mann, vermutlich getötet durch die Taliban, in Afghanistan lassen. In Dänemark hat sie erst einmal Probleme Anschluss zu finden. Durch die Dänischkurse gewinnt sie langsam an Selbstbewusstsein. Ein Teil der Kurse bildet ein Praktikum, wo sie die Möglichkeit bekommt bei einem Hobbyimker, Gunnar, zu helfen. Beide sind anfangs nicht begeistert von der Idee, aber mit der Zeit wachsen beide daran.
Eines der ersten positiven Erlebnisse ist das Trinken von Shumlay, was eine gewisse Ähnlichkeit zu Lassi hat. Im Buch steht dazu Folgendes:

„We have drink with honey,“ she said and opened her Thermos. „It is called shumlay.“
„Shumlay,“ Gunnar said, rolling the world around his mouth.
Shumlay was a traditional drink Pashtuns made. Raihana hadn’t drunk it in a long time. But it seemed like the perfect drink for the Danish man because it was made with honey.
Raihana mixed a glass for him with the yoghurt mixture she got from home, some ice cubes, and the liquid acacia honey.

Shumlay besteht neben Joghurt aus grünen Chilis, Koriander, Kumin und eben Honig. Zudem wird teils eine Prise Salz verwendet.

Shumlay

Rezept drucken
Shumlay
Shumlay
Menüart Getränk
Küchenstil Asiatisch, Indisch
Portionen
Portionen
Zutaten
Menüart Getränk
Küchenstil Asiatisch, Indisch
Portionen
Portionen
Zutaten
Shumlay

Danke hierbei an Shermin und ihr Blogevent Lesehungrig! Das unstillbare bibliophil-kulinarische Dauerevent. Ich weiß nicht, ob ich sonst jede Speise und jedes Getränk n meinen Büchern so häufig im Kopf umdrehen und auf die Verblogbarkeit überprüfen würde.

Shumlay

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.