Ausprobiert: Wasserspinat

Auch wenn ich letzte Woche Pech hatte, bekam ich endlich meinen Wasserspinat. (Für Münchner: Asialaden Phuong Nam Ecke Theresienstraße/Gabelsbergerstraße) Ich habe ihn in Malaysia lieben gelernt. Beim Thai ums Eck gabs anfangs auch Gerichte mit Wasserspinat – bis die Karte geändert wurde. Folglich sollte ich mich mal dran machen und Wasserspinat selbst zubereiten. Daher fand ich den Aufruf der vegetarischen Weltreise mit dem Ziel Thailand nicht soooo schlecht.

Ausprobiert: Wasserspinat

Wasserspinat, auch Morning Glory genannt, gibt es in zwei Sorten: als einjährige Sumpfpflanze, typisch in der thailändischen Küche, und als mehrjährige Wasserpflanze, die vor allem in China verwendet wird. Hier bekommt man ihn am ehesten in Asialäden.
Wasserspinat ist vom Geschmack her sehr mild und erinnert mich am ehesten an Spinat, wobei beide Pflanzen nicht unbedingt verwandt miteinander sind. Das Gemüse sollte man erst gut waschen, bevor man ihn in der Küche verwendet. In Asien gibt man meist Ingwer, Chili, Knoblauch und Öl hinzu – in unterschiedlichen Arten. Ich habe ihn meist als vegetarisches Gericht kennen gelernt, der gut zu Fischgerichten, aber auch Fleisch passt.

Ausprobiert: Wasserspinat

Nun denn, als erstes gab es thailändischen Wasserspinat mit Chili und Knoblauch, auch Phak Bung Fai Daeng genannt.

Phak Bung Fai Daeng

Ausprobiert: Wasserspinat
Rezept drucken
Wasserspinat mit Chili und Knoblauch
Ausprobiert: Wasserspinat
Portionen
Portion
Zutaten
Portionen
Portion
Zutaten
Ausprobiert: Wasserspinat
Anleitungen
  1. Knoblauch und Chili in feine Scheiben schneiden. Anschließend beides in Öl anbraten bis der Knoblauch sich leicht verfärbt.
  2. In der Zwischenzeit den Wasserspinat gut waschen und in essbare Stücke zerteilen. Dazu erst die untersten etwa 3 cm entfernen, dann den Wasserspinat dritteln oder vierteln. Die Wasserspinatstücke in das Öl geben und etwa 2-3 Minuten mitbraten, bis der Wasserspinat zerfällt.
  3. Phak Bung Fai Daeng kann zusammen mit Reis oder anderen Gerichten serviert werden.
Ausprobiert: Wasserspinat

Phak Bung Fai Daeng kann zusammen mit Reis oder anderen Gerichten serviert werden.

Wasserspinat in Sambal-Sauce

Weiter gehts mit Wasserspinat in Sambal-Sauce. Dafür habe ich diesmal eine fertige Paste verwendet, die ich vor einiger Zeit selbst hergestellt hatte. Langsam sollte ich eigentlich wissen, was „scharf“ bei mir bedeutet… Um es kurz zu machen: ich hatte unter anderem einige Habaneros verarbeitet! Das Essen wurde dadurch ziemlich scharf, allerdings schmeckte es fast perfekt so wie in Langkawi – vom Geschmack wie auch in der Schärfe (auch wenn dort eher andere Chilis verwendet wurden). Damals auf der Reise machte es mir relativ wenig aus, aber zuletzt habe ich nicht ganz so scharf gegessen. Überlebt hab ichs und frieren tu ich auch gerade nicht mehr.
Im Beitrag über Gemüse in Sambal-Sauce habe ich bereits ein Rezept für eine Sambal beschrieben, daher verzichte ich auf ein Sambal-Rezept.

Ausprobiert: Wasserspinat
Rezept drucken
Wasserspinat in Sambal-Sauce
Ausprobiert: Wasserspinat
Portionen
Portion
Zutaten
Portionen
Portion
Zutaten
Ausprobiert: Wasserspinat
Anleitungen
  1. Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und kurz in Öl anbraten.
  2. Währenddessen den Wasserspinat gut waschen, die Enden wegschneiden und nun die Stängel in essbare Stücke schneiden. Den Wasserspinat zum Knoblauch geben und kurz dünsten. Wenn der Wasserspinat zusammen fällt, den Sambal und den Saft der Limette unter das Gemüse rühren.
  3. Dazu passen Reis sowie weitere Gerichte.
Ausprobiert: Wasserspinat

Dazu passen Reis sowie weitere Gerichte.

Ursprünglich sollte das letzte, Wasserspinat in Sambal, mein erster Beitrag für die vegetarische Weltreise nach Thailand werden. Aller guten Dinge sind drei…

Ausprobiert: Wasserspinat

Du magst vielleicht auch

3 Kommentare

  1. Hallo Melli,
    mich begeistert, dass Wasserspinat so einfach zuzubereiten ist. Dann bin ich zumindest nicht auf den Thai ums Eck angewiesen. Daher danke, dass du mich durch die vegetarische Weltreise darauf gebracht hast.
    Viele Grüße, Daniela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.