Urlaub: Baseler Umland

Urlaub: Baseler Umland

Im Umland von Basel kann man viel entdecken. Wir konzentrierten uns dabei auf den Abschnitt zwischen Basel und Waldshut-Tiengen, meist mit dem Rhein in Sichtweite. Der Jurapark Aargau bietet mehrere Möglichkeiten für Wanderungen und Spaziergänge. Der Naturpark beinhaltet die Hügellandschaft des Ketten- und Tafeljuras zwischen Brugg, Laufenburg Rheinfelden und Aarau. In lichten Föhrenwälder kann man unter anderem seltene einheimische Orchideenarten entdecken. Der Jurapark bietet jedoch mehr; so gehören auch Fossilien wie Ammoniten aus der Jurazeit dazu. Um einen Überblick zu bekommen, ging es in die Höhe. Der Chiesacherturm liegt auf dem Höhenweg, kann aber von mehreren Parkplätzen innerhalb von 30 min bis 2 h ergangen werden. Von dort hat man eine gute Sicht auf die Alpen (von Säntis bis in die Zentralalpen) und den Jurapark selbst. Zum Jurapark gehören, wie eben erwähnt, auch Versteinerungen. In Frick kann man sich in einem kleinen, aber äußerst feinen Sauriermuseum ein vollständiges Skelett eines Plateosaurus aus der Tongrube Frick bestaunen. Daneben gibt es viele verschiedene Skelettteile, so dass man z.B. einen Vergleich zwischen Jung- und Alttier und zwischen mit und ohne Verletzungen ziehen kann. Besonders begeistert hat mich die fossile Schildkröte. Daneben werden Raubdinofunde und Meeresfossilien ausgestellt. Auf dem Klopfplatz kann man selbst nach […]

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Urlaub: Basel

Urlaub: Basel

Vor kurzem führte mich der Weg in die schöne Schweizer Stadt Basel. Basel ist die drittgrößte Stadt der Schweiz und liegt im Dreiländereck Schweiz-Frankreich-Deutschland. Es wird vermutet, dass der Name römischer Herkunft ist. Entsprechend alt ist die Stadt. Die ersten Besiedlungen waren sogar noch vor den Römern. Der Stadtkern schaut jedoch stark nach Mittelalter aus. Den Rand der Stadt erkennt man gut an den Industrieunternehmen, wie Roche, Novartis und Coop. Die Innenstadt kann man schön zu Fuß erkunden und genau das haben wir gemacht. Vom St. Alban-Tor ging es am Rhein entlang zur nächsten Brücke und von dort in die Altstadt. In das Münster konnte man auf Grund eines Konzertes nicht, aber die Anlage selbst ist hübsch und es gibt dort auch einen Aussichtspunkt in der Nähe. Das Rathaus hat mit seiner Bemalung begeistert. Am Rhein gibt es mehrere Stellen die Füße baumeln zu lassen und die Sonne zu genießen. Insbesondere auf der gegenüberliegende Seite der Altstadt findet man mehrere Ecken. An mehreren Stellen der Stadt findet man Informationen zu öffentlich zugänglichen Ausgrabungen. Teils kann man Überreste von ehemaligen Gebäuden sehen; interessant fand ich auch die Wasserversorgung. So wurde schon früh überlegt Wasser hoch zu pumpen, nur leider funktionierte der erste […]

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Bier: Molly Malone’s in Amsterdam

Bier: Molly Malone's in Amsterdam

Beim letzten Besuch in Amsterdam übernachtete ich in einem Hotel, welches ihr Frühstück im Molly Malone’s, einem Irish Pub, anbot. Auch wenn mir das Hotel weniger gefiel, fand ich das Frühstück lecker und das Pub urig. So ging es eines Abends in der Gruppe dorthin. Dank eines Spiels waren zunächst alle Plätze innen belegt. Später bekamen wir einen der Tische. Natürlich wurde auch hier Bier probiert. Wir fingen bei den irischen vom Fass an und hörten bei den einheimischen auf. Die Auswahl an Alkoholika allgemein ist beachtlich. So ein Tag in Amsterdam kann durchaus anstrengend sein. Das Bier tat sein übriges und wir wurden hungrig. Nachdem ein anderer in dem Pub Bitterballen verspeiste, wurden ebenfalls zwei Portionen bestellt. Die Bitterballen in Molly Malone’s waren mit Hähnchenfleisch gefüllt. Sie waren gut, aber nicht so fein wie die von den Foodhallen. Die Bitterballen waren ein netter Snack, aber mehr auch nicht. Also erkundeten wir erneut die Karte und blieben bei einem Gericht hängen: Rippchen. Die Rippchen waren der Hammer. Karamellkruste, leicht scharf und einfach nur lecker. In der Hinsicht liebe ich es, mit mehreren Leuten unterwegs zu sein. Man hat eine größere Auswahl, kann deutlich mehr probieren und jeder hat andere Ideen, was […]

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Urlaub: Zaanse Schans

Urlaub: Zaanse Schans

Zaanse Schans ist ein Freilichtmuseum bei Zaandam, welches man entweder per Bus oder Zug leicht aus Amsterdam erreichen kann. Aus Zaandam, wo unser Hotel stand, sind es genau zwei Stationen per Zug, der am Wochenende alle 30 Minuten, unter der Woche alle 15 Minuten fährt. Das Freilichtmuseum ist an sich kostenlos. Für das Zaans Museum, Windmühlen und manche Workshops zahlt man dafür. Wenn man in das Museum will, lohnt sich die Zaanse Schans Karte (15 Euro als wir dort waren), ansonsten fährt man günstiger jede Sehenswürdigkeit einzeln zu zahlen. Angefangen hat das bereits im 19. Jahrhundert mit einem Mühlenmuseum in einem der Mühlen. Mit der Zeit wurden mehr historische Gebäude und Mühlen zusammen getragen. Zu bestaunen gibt es Läden, wo Clogs hergestellt werden, Mühlen (wir waren in einer Färbermühle, daneben gibt es Sägemühlen und Ölmühlen), Schokoladenladen mit alten Formen, Süßigkeitswarenladen, bei dem hinten Spekulatius gebacken wird und ebenfalls alte Formen betrachtet werden können, Käserei (eher Verköstigung und Verkauf), ein Nachbau von Albert Heijns erstem „Supermarkt“ und vieles mehr. Die Clogausstellung fand ich faszinierend. Nachdem es wie aus Kübeln schüttete, war es zudem angenehm mal kurz im Trockenen zu stehen. Natürlich wurden Clogs auch verkauft, aber ich muss nicht alles haben. […]

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Bier: Brouwerij ‚t IJ

Bier: Brouwerij 't IJ

Wir wollten uns unbedingt eine Brauerei in Amsterdam antun. Ich tendierte zu oedipus, ein anderer aus der Gruppe schlug Brouwerij ‚t IJ vor. Nachdem die Brauerei auch Führungen anbietet, die wir natürlich knapp verpasst hatten, ging es zur Mühle mit Bar und Brauerei knapp außerhalb des Stadtzentrums. Der Weg dorthin führte uns vorbei am botanischen Garten und am Zoo. Die Windmühle konnte man schon von etwas weiter weg erkennen, so dass Verlaufen fast unmöglich war. Nachdem es windig und frisch war, bekamen wir leider innen keinen Platz mehr, sondern begnügten uns mit einer Bank draußen. Es ist praktisch, wenn man zu mehreren ist: mehr Bier zum Probieren. Um es uns leichter zu machen, entschieden wir uns für ein Tasting-Brett an der Bar. Je nach Bier schmeckte es zwischen einfach nur bitter und äußerst köstlich. Das dritte von links war nach dem malzigen eins weiter links etwas zu herb. Bei schönem Wetter vermutlich deutlich süffiger als bei Wind und Kälte. Probiert wurden laut Kellner Zatte (Tripel), Natte (Dubble), Columbus (Amber Ale, sehr süffig), IPA (wirklich bitter) und Ijwit (Weizen?).

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Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Etwas außerhalb des Zentrums liegen die Foodhallen. Hier bekommt man von Bier, über Burger, Steaks, Sommerrollen bis hin zu Sushi, Tacos, Süßem, Bitterballen eigentlich alles mögliche und unmögliche. Die Tische stehen zwischen den Fressbuden, die sich meist eher am Rand befinden. Außerdem gibt es oberhalb noch einen kleineren Bereich mit Tischen und Stühlen. Erstes Essen bei den Foodhallen waren Bitterballen, genauer gesagt der Tasting Platter mit fünf verschiedenen Bitterballen von De Ballenbar. Die Ballen mit Rind und Bouillabaisse konnte ich probieren und für gut empfinden. Die anderen aus der Gruppe waren ebenfalls zufrieden mit dieser Wahl. Die Bitterballensauce – auf jeden Fall mit grobkörnigem Senf – würde ich gern selbst nachmachen. Hat wer gute Rezepte? Bao-Burger von Baowowow mit Schweinefleisch. Das Fleisch schmeckte jedem, der Bun war nicht jedermans Sache. Vietnamesische Sommerrollen von Viet View kamen hingegen bei jedem gut an. Rib-Eye war die eine Füllung, die andere war glaub Schweinefleisch. Zum Abschluss eine Nachspeise von Petit Gâteau. Achtung: Pappsüß und eine gewaltige Kalorienbombe! Das eigene Bier der Foodhallen fand ich sehr lecker, aber auch die anderen Bier von der Beer Bar waren gut trinkbar. Wenn ich jetzt nur noch wüsste, was das alles war… Die Foodhallen kann ich empfehlen. Es ist für jeden Geschmack was dabei. Preislich vollkommen […]

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