Aus dem Garten

Aus dem Garten

Letztes Wochenende wars endlich soweit: ich grub meine eigenen Kartoffeln aus. Die Ernte fiel zwar etwas kleiner aus als ursprünglich erhofft, aber es reichte trotzdem für ein ausreichendes Mahl.   Dazu habe ich die Kartoffeln kurz gekocht und anschließend in einer Pfanne kurz angebraten. Speck dazu, mit Kümmel, Salz, Orangenpfeffer und Harissapulver gewürzt. Zum Schluss noch eigenen Asiasalat kurz mitgebraten und fertig war das einfache, aber leckere Essen. Nächstes Jahr wirds höchstwahrscheinlich wieder eigene Kartoffeln sowie Asiasalat geben.

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Garten: Einblick

Garten: Einblick

Bevor das Wetter ganz grau und verregnet wird, gewähre ich euch einen Einblick in meinen Garten. Johannisbeeren, Lavendel und Walderdbeeren sind abgeerntet, aber dennoch tragen andere Pflanzen noch Früchte. Die allererste Chili in dem Jahr ist reif: Insgesamt werden es bestimmt 20 Stück von verschiedenen Sorten. Ich bin schon auf die Schärfe gespannt. Seitdem die Chilis etwas geschützter an einer Stelle stehen, wo mehr Sonne hin kommt (Hecken sind wieder zu groß und das ist nicht meine Aufgabe sie zu schneiden…), wachsen sie deutlich besser. Daneben steht mein Sack mit Kartoffeln: Langsam verwelkt das Grün und ich kann bald die Kartoffeln ausgraben. Ich bin gespannt, ob die was geworden sind. Leider haben sich auch ein paar Kellerasseln im Sack häuslich eingerichtet. Zu meiner großen Überraschung gefällt es momentan meinen Erdbeeren sehr gut: Ich habe noch eine in einem Balkonkasten – ähnliches Bild. Kerbel und Sauerampfer schießen momentan ebenfalls. Den Kerbel habe ich erst heute gestutzt (noch am Überlegen, was ich daraus mache), Sauerampfer wird bald folgen (Salat oder Suppe, so wie ich mich kenne). Nachdem mein erster Salat aufgefressen wurde, habe ich noch spät weiteren ausgesäht: Bis jetzt schaut er noch gut aus. Die nächsten Tage wird wieder was vom […]

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Garten: Sortenvielfalt

Garten: Sortenvielfalt

Nach der Obsternte schlender ich gerne über regionale, kleine Obstmärkte, wie es sie beispielsweise im Lallinger Winkel in Niederbayern gibt. Meist decke ich mich mit Nüssen, Äpfeln und anderen Produkten ein. Gleichzeitig liebe ich es alte Sorten zu bestaunen und zu probieren. Einmal gab es in einer Halle eine große Ausstellung mit alten, eher regionalen Apfelsorten. Um ehrlich zu sein war ich über die Auswahl als auch über den Geschmack überrascht. Die Äpfel sahen zwar kleiner aus als die meisten im Handel, aber sie schmeckten deutlich besser und eigener. Am liebsten esse ich sie übrigens roh, aber gegen Apfelkuchen habe ich nichts einzuwenden. Am schlimmsten finde ich mittlerweile die wässrigen Karotten, wodurch ich auf die violetten Purple Haze (hier nachzulesen) regelrecht begeistert reagierte. Bei manchen Bauern bekommt man noch leckere Rüben, aber was meist verkauft wird, kann man meiner Meinung nach vergessen. Es ist gutes Füllmaterial, mehr jedoch nicht. Daher war es mir wichtig, dass ich in meinem Minigarten wenigstens möglichst viele traditionelle Sorten pflanze. Nur woher bekommen? Ich war entsetzt, wie wenig alte, deutsche Sorten man in Baumärkten, geschweige denn in Supermärkten, kaufen kann. Überraschungen waren lediglich die Päckchen Radieschen Rote Riese bei Lidl und Saatgut beim Biomarkt ums […]

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Garten: Einblick

Garten: Einblick

Endlich passte das Wetter und ich hatte gleichzeitig Zeit! Perfekt um mich um meinen kleinen Garten (und die Zimmerpflanzen) zu kümmern. Inzwischen schaut es draußen schon sehr grün aus. Ich bin überrascht, wie viel auf 8 qm Platz hat, während man trotzdem noch Grillen und gemütlich beisammen hocken kann. Der Lavendel, den ich letztes Jahr eingepflanzt habe, wächst und gedeiht sehr gut. Ingesamt habe ich 5 Pflänzchen, in deren Mitte teils Walderdbeeren sind. Alte Hängebehälter für Orchideen habe ich umfunktioniert für normale Erdbeeren und weitere Walderdbeeren: Natürlich wuchern weiterhin Walderdbeeren in meinen Johannisbeerbehältern: Diese haben überraschend viele Fruchtansätze, wodurch ich auf reiche Ernte hoffe: Etwas zu gut sind Karotten (links) und Eiszäpfchen (rechts) aufgegangen. Darum werde ich mich noch kümmern dürfen… Im Hintergrund sind ein paar Pflänzchen von Kapuzinerkresse zu sehen. Ich hoffe, dass diese noch den Sichtschutz vollwuchern. Kapuzinerkresse habe ich deswegen ausgewählt, weil sie angeblich gegen Schnecken hilft und zudem ihre Blätter und Blüten essbar sind. Zugegeben etwas verschwommen ist das nächste Bild, was meine Preiselbeere und den Herbstlauch zeigt. Der noch unbenutzte Platz davor ist für Tomaten und Chilipflanzen reserviert. Als Bodendecker werde ich Kerbel aussähen. Dieses Jahr probiere ich meine eigenen Kartoffeln anzubauen. Hierfür habe ich […]

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Wochenende

Wochenende

Eigentlich bin ich wenig begeistert von Chicorée und anderen Zichorien, jedoch fand ich eine Zubereitungsart, die mir überaus gut schmeckt: warmer Salat. Somit gab dies zuletzt häufiger, beispielsweise, wie hier im Bild zu sehen, mit Oliven, Tomaten, Büffelkäse und Kräutern. Leider sind die Kräuter getrocknet, da die diesjährigen Pflanzen erst noch wachsen müssen. Den heutigen sonnigen Tag nutze ich auch gleich weitere Pflanzen auszusähen und Kartoffeln in Eierschachteln zu verfrachten, um sie später anbauen zu können. Dafür benötigte ich allerdings erst einmal Kartoffeln, möglichst bio und eine ältere einheimische Sorte. Die Suche war schwieriger als erwartet. Ein ähnliches Problem hatte ich bereits beim Kauf der Samen, als ich auf einheimische, bewährte Sorten zurück greifen wollte, und fast nur Hybride vorfand. Dann wundert man sich, warum das Obst und Gemüse nicht mehr so schmeckt wie früher… Auf jeden Fall hatte ich im x-ten Geschäft annähernd die Kartoffeln, die ich wollte – und zudem wilde Mangos. Schweineteuer, aber ich konnte nicht widerstehen. Weniger süß als die, die es bei uns im Handel gibt, intensiver im Geschmack und fast so, wie ich sie aus Malaysia in Erinnerung hatte – tendentiell sogar besser. So gestärkt konnte ich mich an die Arbeit machen. Ein paar […]

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Garten: Freizeitbeschäftigung

Garten: Freizeitbeschäftigung

Ich gewähre euch einen kurzen Einblick in meine momentane Freizeitgestaltung. Dieses Jahr möchte ich meinen Minigarten (ja, sowas gibt es auch Mitten in München) möglichst ausgeprägt nutzen. Daher habe ich bereits angefangen Chilipflanzen zu ziehen. Die ersten zarten Pflänzchen sprießen schon heraus. Neben Cayenne Chili habe ich Habanero Chocolate und Scotch Bonnet yellow ausgesäht. In 1-2 Wochen folgen mindestens Tomaten, wenn nicht auch Kräuter, Paprika und Karotten. Inzwischen stehen zwei meiner ehemals drei Johannisbeersträucher meiner Stuttgarter Zeit auf der Terrasse, deren Töpfe zusätzlich mit Walderdbeeren bepflanzt sind.  Ich bin gespannt, ob ich noch innerhalb der Grenzen eines angenehmen Hobbies bleibe oder ob es, wie teils in Stuttgart, nach der Arbeit in Stress ausartet alle Pflanzen zu gießen und sich um sie zu kümmern.   Die Wochenenden helfe ich bei einem Umzug, bzw. bisher waren es „nur“ Vorbereitungen. Es reichte jedenfalls meine Muckis anwachsen zu lassen und einen ziemlich ausgeprägten Appetit zu entwickeln (ok, es ist auch minimal Fett dabei). Dieses Wochenende ist es endlich soweit, Werkzeugkoffer und Akkuschrauber sind bereits gepackt, Schlagbohrer ist vor Ort. Vorsichtshalber werde ich gleich noch die Werkzeugkisten im Keller überprüfen… Es wäre suboptimal, wenn ich etwas vergessen würde. Das Foodbloggercamp in Reutlingen musste ich folglich […]

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