Lammschäufele aus dem Römertopf

An Ostern liebe ich es ein besonderes Fleischgericht zu servieren. Manchmal gab es Pferdesteaks, doch wenn ich meine Blogbeiträge anschaue, war es noch häufiger Lamm. Letztes Jahr hatte ich bereits Lammschäufele im Sud zubereitet, also ähnlich wie badisches Schäufele, nur nicht geräuchert. Dieses mal versuchte ich mich an einem fränkischen Schäufele im Römertopf. Ich liebe in der Hinsicht den Römertopf: er ist unkompliziert und produziert schöne Krusten. Auch wenn Lamm weniger Fett aufweist, ergab sich eine schöne Kruste und für die Sauce verwendete ich natürlich dunkles Bier.

Lammschäufele aus dem Römertopf

Lammschäufele aus dem Römertopf

Gericht Fleischgericht, Lamm
Länder & Regionen Regional
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 1 kg Lammschäufele
  • 2-3 TL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zwiebel grob zerteilt
  • 1 Karotte geschält und in Scheiben geschnitten
  • 2-3 Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten
  • 1 Lauch grob geschnitten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Pfefferkörner
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1-2 Pimentkörner
  • 3 Nelken
  • 0,3-0,5 l Bier dunkles Bier

Anleitungen

  1. Römertopf für mindestens 10 Minuten wässern.

  2. Beim Lammschäufele das Fett rautenförmig einschneiden. Der Abstand zwischen den Schnitten sollte nicht viel größer als 1 cm sein. Das Fleisch salzen, pfeffern und mit Senf einreiben.

  3. Das Lammschäufele in den Römertopf geben und das Gemüse an den Rand geben. Sollte der Römertopf klein sein, kann man auch ein Gemüsebett machen. Abschließend die Gewürze hineingeben und mit Bier aufgießen. Das Bier sollte nicht höher als 4 cm vom Rand entfernt sein, da es sonst beim Kochen hinauslaufen kann.

  4. Den Römertopf schließen und in den noch kalten Backofen stellen. Den Backofen auf 180°C stellen und den Römertopf 2 1/2 Stunden drin lassen.

  5. Den Deckel des Römertopfs entfernen und vorsichtig auf die Seite stellen. Das Unterteil mit Inhalt nochmals 10-15 Minuten im Backofen lassen, damit sich eine schöne Kruste bilden kann.

  6. Den Römertopf aus den Backofen nehmen. Das Fleisch auf ein Brett ablegen. Die Kartoffeln aus dem Sud fischen und auf ein Backblech geben (ggf. mit dem Gemüse). Dieses erneut in den Backofen schieben bis die Kartoffeln angeröstet sind.

  7. Die Sauce in einem Topf reduzieren.

  8. Das Fleisch tranchieren und alles zusammen servieren.

Als bayerisches fränkisches Gericht passt der Lammbraten natürlich perfekt zur Foodblogger-Aktion Deutsche Küche von Sylvias Brotwein, die zunächst Halt in Bayern macht.

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8 Kommentare

  1. Hallo Dani,
    das klingt sehr lecker. Es gibt so viele Fleischgerichte, an die ich mich noch nicht rangetraut habe.
    Ich habe einen ausrangierten Römertopf von meiner Schwiegermutter, den sollte ich mal rausholen.
    Liebe Grüße
    Katja

  2. Liebe Dani,
    gehört habe ich den Begriff „Schäufele“ oder „Schäuferla“ schon. Ist das die Schulter vom Lamm?

    Lamm liebe ich auch und ist für mich eigentlich auch ein typisches Osteressen. Dein Gericht sieht sehr lecker aus.

    Liebe Grüße
    Britta

    1. Liebe Britta,
      Schäufele oder wie auch immer sie geschrieben und ausgesprochen wird, ist klassisch eine flache Schweineschulter. Mir schmeckt die Schulter vom Lamm aber auch gut.
      Viele Grüße
      Dani

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