Rezension: Craft Beer – Feinste Braukunst mit Hand und Herz

Gefühlt sprießen die Craft Bier Büche in einem Schwung mit den Craft Bieren aus dem Boden. Vor zwei Jahren habe ich euch schon die Bücher Das Craft-Bier Buch – Die neue Braukultur und Craft Bier selbst brauen vorgestellt. Auch in der Buchwelt wollte ich wissen, was sich getan hat und das Buch Craft Beer: Feinste Braukunst mit Hand und Herz* ** hörte sich interessant an. Die drei Autoren sind bekannte Namen: Boris Georgiev ist Chefredakteur des Craftbeer-Magazins und gleichzeitig Inahber der kleinsten gewerblichen Brauerei Deutschlands, Alex Kiesbye ist seit über 20 Jahren Braumeister und bietet Fortbildungen zum Bereich Bier an und Karsten Zang ist studierter Kultur- und Literaturwissenschaftler. Es sollen aber auch Gastautoren zu Wort kommen laut Delius Klasing:

Erneut ein Gesamtkunstwerk, geben Gastautoren ihre Meinung zum Thema kund, kommt die Biersommelière und Herausgeberin von „Hopfenhelden“, Nina Annika Klotz zu Wort und gerät Craft Beer als lifestyliges „Must have“ in den Fokus – wobei  gleichzeitig kundig über Hintergründe und Wissenswertes berichtet wird.

Rezension: Craft Beer - Feinste Braukunst mit Hand und Herz

Steckbrief

Titel: Craft Beer: Feinste Braukunst mit Hand und Herz**
Autor: Karsten Zang, Boris Georgiev, Axel Kiesbye
Verlag: Delius Klasing
Seiten: 144
Preis: 24,90 Euro

Inhalt

Grob gesagt gehts in dem Craft Beer Buch um eins: Craft Beer. Das Bier-Thema ist aufgeteilt in:

  • Die Craft-Bewegung
  • Weltproduktion in Zahlen
  • Die Craft-Szene heute
  • Das Reinheitsgebot
  • Die Getränkedose
  • Zu Besuch im Schoppe-Bräu
  • Der Brauprozess
  • Brautermin bei Ale-Mania
  • Der Biersommelier
  • Im Gespräch mit der Craft-Expertin Nina Anika Klotz
  • Die Hallertau
  • Zu Besuch bei Sven Förster
  • Das Berliner Hopfenreich
  • Das Geschmackswunder
  • Bier selbst Brauen – eine Anleitung

Daneben werden auch noch ein paar Biere vorgestellt.

Neben einem ersten Einblick in die Craft-Bier-Szene und deren Entstehen sowie der Diskussion um das Reinheitsgebot, wird ein Blick in die Praxis geworfen.

Es folgen aufschlussreiche Besuche bei den Praktikern: beim Berliner Craft-Beer-Pionier Schoppe-Bräu,
beim Kreativbrauer Ale-Mania in Bonn und bei der Bier-Sommelierin Nina Anika Klotz, die das erste
deutsche Fach-Magazin gegründet hat. Und dann geht es gar in den Bierhimmel mit Namen Hopfenreich.

Das Hopfenanbaugebiet Hallertau wird neben dem Brauprozess vorgestellt, genauso wie leckere Biere, wovon ich manche noch probieren möchte, wie das Weihrer Rauch. Die Bierauswahl hat mir fast am besten gefallen.

Bewertung

Insgesamt finde ich ist Craft Beer ein gutes Buch über Craft Beer und die Szene. Nebenbei kommen Experten zu Wort und auch ein Rezept ist angehängt. Insgesamt enthält das Buch sehr viele Informationen. Die vorgestellten Biere sind eine gute Wahl.

Wer schon ein Buch über Craft Bier daheim hat oder sich etwas auskennt, lernt hier leider nichts neues. Wer sich einlesen möchte, ist hier an der richtigen Stelle.

* Das Buch wurde mir von Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür! Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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