Zitronen-Rosmarin-Guglhupf oder so ähnlich

Nachdem ich die letzte Rettungsaktion verpasst hatte, freute ich mich um so mehr über das gelungene Thema – Guglhupf. Guglhupf esse ich schon immer gerne, auch weil ich die Form von vorn herein witzig fand. Das Thema war ideal für mich: vor kurzem Geburtstag und zudem noch ein Rezept daheim, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Außerdem ist es auch die Geburtstagsfeier von #wirrettenwaszuretten ist! Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Zitronen-Rosmarin-Guglhupf oder so ähnlich
Die Zutaten hatte ich sowieso daheim, also ging es auch rasch los – nun, wenn ich eine Guglhupf-Form gehabt hätte… Ich musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass ich zwar massig Kuchenformen daheim hatte (inklusive zweier Mini-Guglhupfformen, Bärchenformen, Christbäume usw), aber keine normale Guglhupfform. Da auch noch Sonntag war, konnte ich nicht einfach in ein Geschäft hüpfen. Um zumindest einen Kuchen mit Loch in der Mitte zu haben und die hungrige Meute an Kollegen am nächsten Tag versorgen zu können, weichte ich wohl oder übel auf eine Springform mit Rohrboden aus. Die Guglhupfform wurde gleich im Anschluss bestellt und ist vorher eingetroffen.
Ach ja, nachgebacken wurde der Zitronen-Rosmarin-Guglhupf aus Sugar Stories** von Michelle Thaler, jedoch mit Öl statt Butter und ohne Glasur. Auch die Anzahl an Eiern wurde reduziert.
Zitronen-Rosmarin-Guglhupf oder so ähnlich

Zitronen-Rosmarin-Guglhupf

Gericht Kuchen

Zutaten

  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 Eier
  • 200 g Öl bei mir Olivenöl, alternativ 250 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 350 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 2 TL Rosmarin gehackt

Anleitungen

  1. Den Backofen auf 180°C aufheizen und die Form einfetten. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen.
  2. Eier mit Butter/Öl, Zucker und Salz schaumig schlagen. Dann Backpulver, Vanillezucker, Zitronenschale und Zitronensaft sowie das Mehl dazu geben. Das ganze zu einem glatten Teig verrühren und dabei Milch hinzugießen. Zum Schluss den gehackten Rosmarin unterrühren.
  3. Den Teig in die Form füllen und für etwa 50 Minuten im Backofen backen. Form aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und abschließend stürzen.

Rezept-Anmerkungen

Wer den Kuchen noch dekorieren will, kann eine Zitronenglasur machen. Meiner wanderte bereits in Stücke geschnitten in einer Tupperbox, um beim Kaffee am nächsten Tag verspeist zu werden.

Wer den Kuchen noch dekorieren will, kann eine Zitronenglasur machen.
Meiner wanderte bereits in Stücke geschnitten in einer Tupperbox, um beim Kaffee am nächsten Tag verspeist zu werden.

Welchen Guglhupf esst ihr besonders gerne? Habt ihr Kindheitserinnerungen an eurer ersten Guglhupfe?
Mitgegugelt haben bei der Rettungsaktion die folgenden Blogger:

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30 Kommentare

  1. Mhhhh…ich liebe Rosmarin so sehr! In Kombination mit Zitrone und im Guglhupf kann ich mir das auch richtig gut vorstellen. Vielleicht sogar noch mit Ingwer, in meinem Kopf passt das gerade enorm gut.

    Wirklich toll, wie abwechslungsreich Guglhupfe und Lochkuchen sein können. Danke Dir für die Rosmarin-Idee!

    Liebe Grüße,
    Marie-Louise

  2. Ich hab zwar zwei Gugelhupfformen, aber dafür nicht so eine schöne Kranzkuchenform wie du. Zitrone und Rosmarin sind eine tolle Kombination. Und so, wie dein Kuchen aussieht, muss der einfach schmecken!

  3. ich finde auch, dass Rosmarin und Zitrone sehr gut zusammen passen (habe ich bei meinem Sirup letztes Jahr gesehen). In meiner Kindheit gab es hauptsächlich Marmorkuchen von der Oma, immer gut!!
    lg

  4. Hallo Friederike,
    hmm, Sirup klingt gut 🙂 Hihi, das kommt mir bekannt vor. Wenn, dann hat emine Oma auch einen Marmorkuchen gebacken. Könnte ich auch endlich mal machen.
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
    Daniela

  5. Zu meiner Überraschung kam die Süße bei dem Gugl ned mal so stark rüber, aber herzhaft könnt ich ihn mir auch vorstellen. Joa, der Kuchen war richtig luftig. Ich war selbst überrascht.
    Viele Grüße, Daniela

  6. Ich kann mich an Marmorkuchen erinnern. Am liebsten dick mit Schokoladenguß. Das ist eigentlich auch mein liebster Gugl. Aber deine Kombination mit Rosmarin und Zitrone klingt interessant. Ich habe übrigens auch so eine Ringform und habe sie oft benutzt.Geht genauso gut .

  7. Ja, Zitrone und Rosmarin klingt fein (ich mag Rosmarin ja auch total gerne in Kombi mit Kernobst wie Aprikosen und Zwetschgen).
    Kindheitserinnerungen hab ich an den klassischen Marmorkuchen in Gugelhupfform, den gibt es bei jedem Geburtstag von meiner Mutter… für die, die keine Torte mögen…
    Liebe Grüße,
    Kebo

  8. Hihi, ich habe sogar welche in verschiedensten Größen (außer diese ganz kleinen) und backe gerne drin, das sieht immer so hübsch aus. Dafür habe ich diese Form, die Du jetzt benutzt hast und die ja meist bei normalen Springformen dabei ist, noch ganz selten benutzt. Sieht aber auch hübsch aus.

    Rosmarin und Zitrone ist ein super Paar. Ich habe mal Kekse damit gebacken. Als Guglhupf kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Auch schön mit dem Öl statt Butter, an solche Variationen traue ich mich viel zu selten ran…

  9. Hey, auf deine Guglhupf-Formen bin ich jetzt schon neidisch! Glaub ohne die Rettungsaktion hätte ich die Form nie angefasst, nachdem ich keine Kranzkuchen backe. Aber eigentlich passt die Form ja trotzdem.

    Aja, nochmals jemand mit den Keksen 🙂 Die Idee ist schon gemerkt. Öl statt Butter war eher aus der Not heraus, aber das Ergebnis passte. Vielleicht probierst es ja auch mal.

    Dir noch einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag,
    Daniela

  10. Oh da bin ich wohl im Spam gelandet, ich habe hier schon kommentiert…hoffe es klappt jetzt.
    Also Rosmarin mit Zitrone ist schon eine super Kombination!
    Leider ist mein Rosmarin über den Winter den Weg alles Irdischen gegangen..er ist erfroren..muss ich erst neu anbauen.

    lg. Sina

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