Grillbrote mit Avocado und Grapefruit

Scheint bei euch auch so herrlich die Sonne? Ich habe ein passendes Gericht für euch: Grillbrote mit Avocado und Grapefruit!
Anfangs konnte ich mir die Kombination, die im argentinischen Grillbuch „Land der Feuer – Argentinisch Grillen und Kochen„** beschrieben ist, nicht vorstellen. Der Geschmacksthesaurus** schreibt dazu folgendes:
Zusammen mit Hummer, Kaisergranat oder frischen Krebsen hat sich diese Kombination inzwischen zu einem modernen Salat-Klassiker entwickelt. Ein Café in Montpellier bezeichnet ihn als salade fraîcheur und serviert ihn mit einem Schnäpsgläschen Gazpacho. An einem sengend heißen Nachmittag reichte mir das, um Körper und Seele zu rehydrieren. Die Lebhaftigkeit der Geschmacksnoten ist nur das Eine, daneben erfährt man auch noch den Genuss, die weiche Buttrigkeit der Avocado gegen die Vesikeln der Grapefruit drücken zu spüren, die so fest und gewellt sind wie der feuchte Sand des Meerbodens bei Ebbe.
Nun, weder Hummer, Kaisergranat noch frische Krebse kommen auf das Grillbrot, aber ein Versuch ists wert. Anstelle von Sahne und Koriander rührte ich einen Vanilllejoghurt zusammen, der angenehm mit den weiteren Zutaten harmoniert.
Grillbrote mit Avocado und Grapefruit
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Grillbrote mit Avocado und Grapefruit
Grillbrote mit Avocado und Grapefruit
Menüart Brot, Grillen
Küchenstil Südamerikanisch
Portionen
Portionen
Zutaten
Menüart Brot, Grillen
Küchenstil Südamerikanisch
Portionen
Portionen
Zutaten
Grillbrote mit Avocado und Grapefruit
Anleitungen
  1. Zunächst gehts an die Grillbrote. Dazu das Mehl auf der Arbeitsfläche anhäufen und eine Mulde in die Mitte drücken. Salz, Zucker, Hefe und den TL Wasser hineingeben. Etwas Mehl vom Rand mit dem Wasser vermischen und das Wasser mit etwas Mehl bedecken. Ein paar Minuten warten, bis die Oberfläche rissig wird. Dann nach und nach das restliche Wasser dazu geben und den Teig mit der Handbearbeiten, bis er glatt wird. Den Teig zu einer Kugel formen und bedeckt für mindestens eine Stunde an einen warmen Ort stellen.
  2. Wenn der Teig etwa doppelt so groß ist, ihn erneut kneten. Ihn zunächst zu eienr Rolle Formen und dann in 3 Teile teilen. Teigstücke jeweils eine weitere Stunde gehen lassen. Mit einem Nudelholz auf einen Durchmesser von ca. 30 cm zu einem großen, dünnen Teller ausrollen. Keine Ahnung wieso, aber bei mir wurdens eher 20 cm.
  3. Nun gehts an den Belag. Zunächst die Grapefruit mit einem scharfen Messer grob schälen, dann zu Spalten schneiden. Dabei den Saft auffangen. Die weißen Trennhäute möglichst komplett entfernen.
  4. Avocado längs halbieren und den Kern entfernen. Nun die Avocados aus der Schale entfernen, in Scheiben schneiden und mit dem Grapefruitsaft beträufeln.
  5. Den Joghurt mit Vanillezucker und der Vanille verrühren.Die Brote bei mäßig bis starkem Feuer auf den Grill legen und jede Seite etwa 10 Minuten backen, bis beide Seiten goldbraun sind.
  6. Nachdem es mir persönlich immer noch zu frisch draußen ist, gingen die Brote bei mir in den Backofen bei 180° C. Gegen Ende der Backzeit beträufelte ich sie zudem mit etwas Rapsöl.
  7. Die fertigen Brote mit Avocado und Grapefruit belegen sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Nun einen guten Klecks Vanillejoghurt darauf geben und zum Schluss mit Mandeln bestreuen. Sofort servieren.
Und wie schmeckt die Kombination aus Grapefruit und Avocado? Überraschend lecker. Interessant fand ich auch die warmen Brote zusammen mit dem kalten Belag. Dazu die buttrige, weiche Konsistenz der Avocade zusammen mit dem leicht fasrigen, saftigen der Grapefruits und der milden weiche des Joghurts. Ich kann mir das Essen sehr gut im Sommer nach der Arbeit vorstellen. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und lässt dieses Gericht zu einem schnellen, leichten Essen werden.
Wieso Vanillejoghurt? Weil ich den einfach liebe, beispielsweise mit frischen, aromatischen Erdbeeren, und er gut zu der Speise passt.
Zuletzt habe ich zusammen mit den anderen Teilnehmer im Eiskurs an drei verschiedenen Vanillepaketen riechen dürfen. Während die übliche Bourbon-Vanille einen starken Geruch von Vanille verströhmte (wobei sich zwei Pakete trotzdem unterschieden), war der Geruch der Tahiti-Vanille sehr stark, viel würziger und blumiger.
Daheim habe ich momentan nur die übliche Bourbon-Vanille. Ausgekratzte Schoten verwende ich für Vanillezucker, zu trockene Schoten für Liköre und das Mark für alles mögliche. Interessant fand ich zum Beispiel ein mildes Gemüsecurry mit Vanille, aber Vanillejoghurt ist mir fast lieber.
Damit komme ich auch zum Vanille-Event der S-Küche von Simone, die Vanille-Pakete verlost und sich über Rezepte mit Vanille freut.

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