Bärlauchspätzle

Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn ich durch den Englischen Garten gehen kann und dabei einen angenehmen Knoblauchgeruch in der Nase habe. Genau dann ist der Bärlauch so weit! Leider darf ich mich noch ein wenig gedulden. Um die Zeit etwas zu verkürzen, gab es bei mir Bärlauchspätzle aus einfacher Bärlauchpaste, die ich in der letzten Saison hergestellt hatte.

Bärlauchspätzle
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Bärlauchspätzle
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Anleitungen
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Eier in die Schüssel aufschlagen. Salz, Muskat und Bärlauchpaste ebenfalls in die Schüssel geben. Mit Mineralwasser aufgießen, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Den Teig dabei rühren; er sollte möglichst Blasen werfen.
  2. Den Mozzarella würfeln.
  3. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser erhitzen. Den Spätzleteig entweder über eine Spätzlepresse, einen Spätzleschaber oder über das Schaben am Brett formen. Beim Schaben sollten sowohl Brett als auch Messer bzw. Schaber gut befeuchtet sein. Die Spätzle sind dann fertig, wenn sie auf der Wasseroberfläche schwimmen.
  4. Wenn sie weich und klebrig sein sollen, können sie gleich in eine Auflaufform gegeben werden. Ansonsten sollten sie in einem Eiswasser kurz abgeschreckt werden.
  5. Den Backofen auf etwa 100°C aufheizen.
  6. Den gewürfelten Mozzarella über die gefüllte Auflaufform verteilen. Wenn auch Käse zwischen den Spätzle sein soll, empfiehlt es sich bei der Hälfte der Spätzle eine weitere Lage Käse zu machen.
  7. Die Auflaufform in den warmen Backofen schieben, bis der Käse zerläuft.
  8. In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Butter in einer Pfanne zum Zerlaufen bringen und die Zwiebelringe darin anschwitzen. Nach Belieben kann noch ein wenig Mehl auf die Zwiebelringe gegeben werden.
  9. Die Bärlauchspätzle zusammen mit den Zwiebelringen frisch servieren. Dazu passt Salat.

Dies ist gleichzeitig mein Beitrag zum Blogevent Bärlauchzeit! auf Gourmandises végétariennes.

Bärlauchspätzle

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4 Kommentare

  1. Danke für den schönen Beitrag zu meinem Blogevent. 🙂
    Hmmm, Bärlauchspätzle, lecker! Gab's bei mir diese Saison auch schon, allerdings nicht handgeschabt, sondern durch den Spätzleschwob gedrückt. Nicht so schön, aber trotzdem fein. 🙂
    Wie machst du denn die Paste?

    LG
    Melissa

  2. das klingt lecker, da hätte ich richtig Lust drauf. ich muss mir unbedingt mal eine Spätzlepresse oder sowas kaufen. bisher habe ich mich als echte Preußin an die Dinger noch nicht rangetraut.

  3. Hallo Melissa,
    danke für das Blogevent 🙂
    Hauptsache es schmeckt! Ich habe früh mit dem Schaben angefangen und erst letzten Sommer meine Presse weggegeben, weil sie nur verstaubte.
    Für die Paste püriere ich Bärlauchblätter, die ich nur grob gehackt habe, mit einer Prise Salz und etwas Rapsöl. Die Paste fülle ich dann in ein Glas oder einen anderen verschließbaren Behälter und gebe eine weitere Schicht Öl darauf. Vermutlich geht so ziemlich jedes halbwegs neutrales Öl.
    Eine gute Idee für einen gesonderten Beitrag!

    LG
    Daniela

  4. Hallo Nadi,
    leider kann ich dir keine Spätzlepresse oder Spätzlereibe empfehlen, weil ich sowas nicht daheim habe. Aber probiers ruhig mal aus. Viel mehr als einen zu festen oder zu weichen Teig kannst du nicht falsch machen.
    Viele Grüße, Daniela

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