Quick and Dirty: Geschmorte Niere römischer Art

Quick and Dirty: Geschmorte Niere römischer Art

Als ich Anfang des Jahres Nieren beim Metzger meiner Wahl sah, beschloss ich sie zu kaufen und zunächst einzufrieren. Bei passender Gelegenheit (Sonntag und nichts passendes zu Essen im Kühlschrank) taute ich sie auf, um sie euch heute passend zur Challenge des Monats (die dank privater Gründe eigentlich ab Sommer im Sand verlief – ich habe immer noch Hoffnung, dass ich den Rest schaffe) als geschmorte Niere römischer Art zeigen zu können. Diesen Monat geht es hier auf meinem Blog um Innereien und Fleischteile, die nicht häufig gegessen werden. Um euch zu zeigen, was man tolles zaubern kann und um mich stärker mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich das Thema für die Monatschallenge gewählt. Niere hatte ich zuvor noch nie gegessen; wenn, dann gabs Leber, oder ausnahmsweise mal Kutteln, Herz, Ochsenschwanz, Schweinehaut oder Schweinefüße. Natürlich musste ich erst einmal an der Niere überall rumdrücken, Lachkrampf inklusive. Im Innereien-Kochbuch Quinto Quarto fand ich dann ein Rezept für geschmorte Niere, welches ich ein wenig abwandelte. Genauer gesagt hatte ich noch 2 Tomaten da, die ich mit in die Pfanne gab. Ergebnis: Niere schmeckt ähnlich wie Leber, wobei ich Leber bevorzuge. Nichtsdestotrotz würde ich wieder Niere essen. Drucken Geschmorte Niere römischer Art […]

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Rezension: Quinto Quarto

Rezension: Quinto Quarto

Anfang letzten Jahres habe ich beschlossen endlich mehr Gerichte mit Innereien auszuprobieren. From Nose to Tail Eating rückt stärker in den Vordergrund, auch wenn ich es unabhängig davon probeiren wollte. Ich finde es dem Tier angemessen, wenn es möglichst komplett verspeist wird (und auch artgerecht gehalten wird, aber das ist ein anderes Thema). Daher gefiel es mir, dass mir der AT Verlag* das Kochbuch Quinto Quarto als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Bei Quinto Quarto geht es in die römische Küche, bei der zumindest traditionell viele Innereien auf den Tisch kommen. Steckbrief Titel: Quinto Quarto Autor: Cornelia Schinharl, Beat Koelliker Verlag: AT Verlag Seiten: 224 Preis: 26,95 Euro Inhalt Das Kochbuch behandelt Quinto Quarto, also das fünfte Viertel, von Tieren. Aufgeteilt ist das Kochbuch in die Kategorien: Antipasti Primi Secondi Verdure Zudem gibt es neben Warenkunde auch noch ein paar Geschichten und Hintergrundinformationen: Anna – macellaia, contadina, cuoca Campo de‘ Fiori Annibale, der Gentiluomo mit der Metzgerschürze Die jüdische Küche Roms um ein paar Beispiele zu nennen. Eindruck Das Kochbuch macht auf dem ersten Blick einen guten Eindruck. Schöner Umschlag, gute Papierqualität und authentische Fotos. Hier freut es mich besonders, dass diese nicht zu sehr auf Hochglanz poliert sind. Die Geschichten […]

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Coda in Brodo – Ochsenschwanzsuppe

Coda in Brodo - Ochsenschwanzsuppe

Ich habe schon viel von Ochsenschwanz und Ochsenschwanzsuppen gehört, aber nie eine gegessen. Als ich Quinto Quarto in der Hand hielt, war dies eines der Gerichte, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Vor kurzem war es dann soweit. Eigentlich sollte die Suppe ein paar Gäste beeindrucken, aber nachdem ich nicht fit war, genoss ich die Brühe beim Backen einen Tag später. Das ist eigentlich auch das, was mir bei der Ochsenschwanzsuppe am besten schmeckte: die Brühe. Drucken Ochsenschwanzsuppe Das ist eigentlich auch das, was mir bei der Ochsenschwanzsuppe am besten schmeckte: die Brühe. Gericht Fleischgericht, Suppe, Winter Länder & Regionen Italienisch Portionen 4 Portionen Zutaten 10 g getrocknete Steinpilze 1 kg Ochsenschwanz in Stücken Salz Pfeffer 1 Zwiebel 2 Karotten 2 Stangen Staudensellerie 1 Zweig Rosmarin 1 Zweig Salbei 2 EL Olivenöl 1 TL schwarze Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter 300 g Cime di rapa ersetzt durch 300 g Blattspinat 1 EL Tomatenmark 2 Knoblauchzehen 1/2 Bund Petersilie 4 Scheiben Bauernbrot nach Belieben Anleitungen Steinpilze in etwas Wasser für etwa 15 Minuten einweichen lassen. Ochsenschwanz in der Zwischenzeit abwaschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. Zwiebel, Karotten und Staudensellerie in grobe Stücke schneiden. Kräuter abzupfen und grob schneiden. In einem großen Suppentopf das Olivenöl erhitzen […]

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Leber mit Rosinen und Honig sowie Kartoffelpüree mit Ziegenkäse

Leber mit Rosinen und Honig sowie Kartoffelpüree mit Ziegenkäse

Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen mehr Rezepte mit Innereien auszuprobieren. Ich esse gerne Fleisch, jedoch möglichst aus artgerechter Haltung, und prinzipiell finde ich es gerechter, wenn alles verwendet wird. Nach anfänglicher Begeisterung waren mir insbesondere im Sommer Obst und Gemüse sowie „normale“ Fleischgerichte lieber. Jetzt, wo es kühler ist, bekomme ich wieder Lust auf Leber und Co. Passenderweise habe ich das Kochbuch Quinto Quarto daheim, welches sich auf römische Rezepte für Innereien konzentriert. Als erstes wollte ich die Leber mit Rosinen und Honig, Fegato con uvetta e miele, probieren. Dazu gabs Kartoffelpüree mit Ziegenkäse aus dem Neuseeland Kochbuch. Drucken Leber mit Rosinen und Honig Gericht Herbst, Innereien Länder & Regionen Italienisch Portionen 4 Portionen Zutaten 50 g Rosinen 150 ml trockener Weißwein 1/2 Zitrone unbehandelt 500 g Leber (Kalb, Lamm oder Hühner, bei mir gab es Hühnerleber) 2 EL Olivenöl 1 Peperoncino 1 EL Honig (würzig, bei mir kretischer Thymianhonig) Salz 2 Zweige Basilikum bei Bedarf Anleitungen Rosinen mit Wein übergießen und 1 Stunde quellen lassen. Zitronenhälfte heiß waschen und abtrocknen, Schale abreiben und Saft auspressen. Leber kalt waschen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Nachdem die Hühnerleber klein ist, habe ich den Schritt weggelassen. Olivenöl in einer […]

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Ragout vom Rinderherz in Rotweinsauce

Ragout vom Rinderherz in Rotweinsauce

Einer der Dinge, die ich 2015 ausprobieren wollte (auch wenn ichs im Jahresrückblick vergessen habe) sind Innereien. Bisher habe ich nur Leber probiert, egal ob vom Schwein, vom Huhn oder vom Fisch und alle Gerichte damit haben mir bisher geschmeckt. Beim Uiguren habe ich zum ersten mal Kutteln in Form eines kalten Salats probiert. Das kann ich ruhig häufiger essen. Nun wollte ich einen Schritt weiter gehen und hab mir ein Stück vom Rinderherz gekauft. Rinderherz ist ein starker Muskel, der praktisch kein Fett besitzt und anderem Muskelfleisch ähnelt. Es sollte kräftig rot sein und angeblich schmeckt es ähnlich wie Wild. Ich besitze zwar ein Fleisch-Kochbuch, aber von Innereien gibt es nur einzelne Rezepte mit Leber (Leberwurst, Leberknödel und so). Andere Innereien sind gar nicht beschrieben. Ohne groß im Internet zu suchen, machte ich mich dran das Rinderherz als Ragout in Rotweinsauce zu kochen. Drucken Ragout vom Rinderherz in Rotweinsauce Gericht Herbst, Innereien Länder & Regionen Regional Zutaten 1 Stück Rinderherz etwa 500 g 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2-3 Kartoffeln 1 große Karotte Gemüsebrühe 1 1/2 cm Ingwer 2 Wacholderbeeren 2 Kardamomkapseln Orangenpfeffer Fichtenspitzensalz 2 Lorbeerblätter Zimt Muskat Thymian Rosmarin 1 Schuss Rotwein Honig bei Bedarf Öl Anleitungen Zunächst das […]

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Leber mit Tomaten

Leber mit Tomaten

Als ich nach der Arbeit einkaufen ging, gab es zu meiner großen Überraschung noch Leber. In der letzten Zeit hatte ich diesbezüglich immer Pech. So schnell stand mein Abendessen fest: Leber mit Tomaten und Bauernbrot. Das ist sicherlich auch eine gute Stärkung vorm morgigen Tag der offenen Tür in Garching. Drucken Leber mit Tomaten Gericht Innereien, Schnelles Essen Länder & Regionen Regional Portionen 1 Portion Zutaten 1 Kalbsleber 4 Tomaten 1/2 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 EL Frischkäse oder besser einen Schuss Sahne 1 Schuss Bier Öl Orangenpfeffer 1 Prise Meersalz Kräuter sehr gut passt ein Zweig Rosmarin dazu Anleitungen Zwiebel und Knoblauchzehe klein hacken, die Tomaten vierteln. Nun die Kalbsleber in kleine Stücke schneiden. Tja, da hätte ich wohl ein größeres Schneidebrett nehmen sollen. Zwiebel und Knoblauch mit einem Schuss Öl in der Pfanne anbraten, dann die Leber hinzugeben und würzen. Wenn die Leber gut angebraten ist, die Tomaten, den Frischkäse bzw. die Sahne und den Schuss Bier hinzugeben. Bei Bedarf das Essen nachwürzen, mit einem guten Brot, beispielsweise Bauernbrot, servieren. Bei Bedarf das Essen nachwürzen, mit einem guten Brot, beispielsweise Bauernbrot, servieren.

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