München: FOOD & LIFE 2018

Letztes Wochenende hieß es wieder FOOD & LIFE 2018 für mich. Ich hatte Glück und konnte schon Freitag Nachmittag auf die Messe. Für weniger Gedränge musste ich auf den Whisky-Markt verzichten. Dieses Mal entschied ich mich übrigens bewusst gegen das Presseticket – um nun doch einen Bericht zu veröffentlichen. Tja, so läufts. Neben den zig Messeständen luden 34 Kochshows und 32 Workshops sowie Seminare den Besucher auf eine Genussreise ein. Hauptthemen dieses Mal waren gutes Fleisch, Start-ups, Barista und maßvoller Genuss. Natürlich konnte rundherum alles mögliche von Craft Bier bis Honig, Speck bis hin zu Käse probiert werden.

Wer sich über die Finger auf den Fotos wundert: wenn ich mit meinem neuen, für meine zarten Hände zu großem Smartphone schnell Fotos mache, geraten leider meine Finger beim Festhalten leider zu gerne vor die Linse. Sry!

Fangen wir mit den Getränken an. Überraschend viele Gins habe ich während meines Besuchs probiert. Am meisten überraschte mich der Bembel Gin. Klassisch in der verzierten Tonflasche macht das Getränk optisch schon etwas her. Beim Probieren merkt man deutlich den süßen Apfelgeschmack. Die Botanics sind eher im Hintergrund bemerkbar. Ich stelle es mir jedoch schwieriger vor beim Mischen. Mehr als ein möglichst neutraler Tonic dürfte nicht gehen. Ferner probierte und kaufte ich Sibirian Gin No. 33. Der sibirische Wacholdergeschmack ist sehr intensiv, daher mische ich freiwillig relativ unalkoholisch. Interessant sind die Zutaten Samen der Kiefernknospe, Lindenblüten und Birkenknospen. Der Gin basiert auf dem Russian Cult Minskaya Wodka.

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Zwischen Interessant und Grausam fand ich den Bier-Gin-Drink vom Hopfengarten Bamberg. Ich war natürlich neugierig. Das Koala, ein Helles mit Eukalyptus, fand ich ja noch trinkbar, aber mit Gin war es definitiv nicht mehr nach meinem Geschmack. Die weiteren Biere werde ich ein andermal probieren.

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Passend zum Trend gesunde und nachhaltige Ernährung probierte ich auch Shrubbie. Shrubbie ist ein Shrub, der klassischerweise aus Früchten, Essig und Zucker besteht. Shrub ist ein altes arabisches Wort für trinken. Üblicherweise wurden Himbeeren für längeren Zeitraum in Essig eingelegt. Anschließend wurden die Früchte abgeseiht, Zucker zugegeben und der Sirup verdünnt getrunken. Dank des Aufkommens des Kühlschranks ist diese Art des Getränks hierzulande in Vergessenheit geraten. Shrubbie baut darauf auf. Geschmacklich fand ichs ok, aber nachdem sich die Herstellung leicht anhört, werde ich das lieber selbst im Sommer ausprobieren.

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Neben Getränken gab es natürlich auch einiges weitere zu probieren. Ich liebe ja scharfes Essen und so zog mich dieser Chilistand magisch an. Neben eher milden Saucen, Gewürzmischungen und Dipps hatte er auch Varianten auf Lager, die es in sich hatten. Den Chimichurri-Dipp in rot nahm ich dann auch tatsächlich mit. Ich habe noch nicht die Hoffnung aufgegeben diesen daheim selbst hinzubekommen. Mal sehen. Wenn es mir gelungen ist, werde ich natürlich darüber berichten.

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Beim MEAT Point konnten schön marmorierte Steaks, Beef und Pork Jerky und weitere Leckereien probiert und gekauft werden. Entsprechend des aktuellen Trends gab es regionales Fleisch von guter Qualität anstelle von Billigfleisch aus dem Supermarkt. Qualität statt Quantität. Das Beef Jerky war nach meinem Geschmack!

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Natürlich brauchte ich auch was Gscheides zwischen die Kiemen. Das Alaska-Wildlachsbrötchen ist ein Klassiker für mich während des Messebesuchs.

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Ebenso musste es eine Speise mit Schweizer Käse geben. Reichhaltig, aber lecker!

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Zu guter Letzt gönnte ich mir ein besonderes Dessert: Weißbiereis. Im Gegensatz zum Biereis vom Verrückten Eismacher schmeckte diese Variante eher dezent nach Weißbier. Ich habe kein Problem einen weiteren Becher zu naschen!

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Natürlich habe ich hier nur meine Highlights herausgepickt. Neben dem Sibirian Gin und dem Chimichurri-Dipp kaufte ich wie letztes Jahr Schüttelbrot und geräucherte Forelle fürs Abendbrot. Nachdem ich diesmal mit Freitag die volle Auswahl hatte, ging auch ein ganzer ardennischer Schinken mit. Abschließend entschied ich mich für einen griechischen Blütenhonig.

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Schön wars! Mir gefiel, dass ich mit Freitag weniger Gedränge hatte. Leider fehlte dafür der Whisky-Markt. Natürlich gefallen einem nicht alle Produkte. Mir fiel auf, dass mehr griechische Stände vorhanden waren. Dafür war die Bierauswahl etwas geringer, was finde ich auch nicht schadet. Im Großen und Ganzen bin ich trotzdem zufrieden mit den Leckereien, die ich probieren und kaufen konnte und bin schon gespannt, wie es im nächsten Jahr ausfallen wird.

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