Langos

Ihr kennt doch sicherlich auch die leckeren Langos, die man auf vielen Festen kaufen kann, oder? Wenn ich doch mal aufs Sommer-Tollwood schaue, muss ich mir unbedingt einen dieser frittierten Fladen mit Knobi kaufen. Vorher gehe ich nicht nach Hause! Frisch gemacht schmecken sie verdammt lecker und bieten eine gute Grundlage fürs Bier.
Um ehrlich zu sein habe ich mich aber immer gescheut, selbst Langos zu frittieren. Den Hefeteig sah ich weniger als Problem an als die Sauerei durch das Frittieren. Als Melli von der Tomateninsel nun zur vegetarischen Weltreise mit Ziel Ungarn aufrief, war für mich klar, dass ich mir einen Ruck geben sollte. Jetzt oder nie! Bei dem Ergebnis hat sich die Arbeit gelohnt und zu meiner Überraschung hielt sich die Sauerei in Grenzen.
Langos
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Langós
Langos
Menüart Brot, Gebäck, Nachspeise
Küchenstil Osteuropäisch
Portionen
Portionen
Zutaten
Menüart Brot, Gebäck, Nachspeise
Küchenstil Osteuropäisch
Portionen
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Zutaten
Langos
Anleitungen
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. In diese die Hefe hinein bröckeln. Die 3 EL Milch hinzugeben und die Milch mit der Hefe und ein wenig Mehl verrühren. Die Flüssigkeit mit etwas Mehl bestäuben und den Vorteig für etwa 15 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  2. Salz und soviel Milch zugeben, bis sich ein fester Teig bildet, der sich von der Schüsselwand löst. Den Teig weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Anschließend den Teig in etwa 6 Stücke teilen und die Kugeln nochmals gut durchkneten. Daraus jeweils dünne Fladen formen, die am Rand etwas dicker sind als in der Mitte.
  4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Langos beidseitig frittieren. Sie sollten dann goldgelb sein.
  5. Nach Herzenslust belegen.
Da ich keinen Schmand zu Hause hatte, aber mein Joghurt weg musste, verwendete ich Joghurt mit Mayo vermischt, in dünne Scheiben geschnittenen Knobi, Bärlauch und etwas Käse als Belag.
Was auch sehr gut passt, ist Knoblauchöl.
Langos

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2 Kommentare

  1. Da muss ich bei den nächsten Festen mal darauf achten. Langos habe ich meines Wissens noch nie entdeckt, eher das allseits bekannte Knoblauchbaguette. Ich werde die Augen offen halten 😉
    LG Melli

  2. Ich drück dir die Daumen, dass du Langos findest! Ich finde die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Ständen interessant. Am Wiener Weihnachtsmarkt gabs auch welche, wobei die Langos schon vorbereitet waren. Dafür hatten die das beste Knoblauchöl.
    Viele Grüße,
    Daniela

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